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11. Dezember
EINBLICKE
«Schutz und Erscheinung»
Holz im Aussenbereich
Ausstellung vom 11.12.2015 bis 29.01.2016
Eröffnung mit Fachgesprächen
Referenten: 
Hansueli Schmid, dipl. Ing. FH,
LIGNUM - Holzwirtschaft Schweiz
Prof. Dr. Thomas Volkmer, Berner Fachhochschule,
Architektur; Holz und Bau, Biel
Dr. Christoph Schindler, schindlersalmerón Möbel-
architektur Zürich und Leiter Objektdesign BA HSLU
 

Holz erobert die Stadt zurück. Im Holzelementbau oft noch von einem anderen Material verdeckt, kommt das Holz zunehmend auch als Fassadenoberfläche zum Einsatz. Das organische Material reagiert jedoch empfindlich auf UV-Strahlung und Feuchte. Vergilbung, Pilzbefall und Fäulnis sind die Folgen. Wo der konstruk-tive Holzschutz nicht ausreicht oder gestalterisch unerwünscht ist, bietet die Industrie unterschiedlichste Methoden für die Haltbarmachung von Holz an. In Kombination mit den verschiedenen Holzarten, den Zuschnitten und den Oberflächenbehandlungen ergibt sich daraus ein enorm breites Spektrum wie das Holz in Erscheinung treten kann. In einer mit LIGNUM zusam-mengestellten Ausstellung, zeigt die SBCZ «Be-Greifbar» eine breite Auswahl von behandelten Hölzern. Das Zusammenspiel von Holzschutz, Oberflächenbehandlung und dem natürlichen Alterungsprozess wurde am Eröffnungsabend von den drei Referenten erörtert.

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3. Dezember
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Das sequenzielle Dach»
ERNE AG Holzbau, Portalroboter
Referenten:
Martin Krammer, Architekt, ERNE AG Holzbau
Prof. Fabio Gramazio, dipl. Architekt ETH SIA BSA,
Gramazio Kohler Research ETH Zürich

Für den Neubau des Arch_Tec_Lab des Instituts für Tech-nologie in der Architektur (ITA) entwickelte und plante die Professur für Architektur und Digitale Fabrikation eine neuartige Dachkonstruktion aus kleinteiligen Holzele-menten. Das Projekt zeigt die Potenziale der Verknüpfung von digitalen Fertigungstechniken mit nachhaltigen und lokal verfügbaren Baumaterialien wie Holz auf. Die Konstruktion besteht aus 168 einzelnen Fackwerkträgern, die insgesamt ein 2.308 m2 grosses, freigeformtes Holzdach bilden. Hier erlaubt die robotische Verarbeitung und Fügung der 48‘624 Holzelemente zu einzelnen Trägern eine effiziente Herstellung der freigeformten Dachgeometrie. In weiterer Konsequenz werden Dach-struktur, statische Bemessung und die Bereitstellung der für die Herstellung nötigen Daten in einem integrierten digitalen Planungsprozess verbunden. Prof. Fabio Gramazio erklärte anhand eines 1:1 Mockup «Be-Greifbar», wie die Forschungserkenntnisse im Bereich des digitalen Holzbaus zusammengeführt und in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Forschungs- und Industriepartnern im industriellen Massstab zur Anwendung gebracht wurden. Ausgeführt und realisiert wurde die Holzdachkonstruktion von ERNE AG Holzbau.

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12. November
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Parkett Kombinatorik»
Baumwerk Parkett AG, Formpark
Referent:
Stephan Hürlemann, dipl. Architekt ETH, Creative Director,
Studio Hannes Wettstein

Formpark von Bauwerk Parkett macht sich den Effekt zunutze, dass eine Holzoberfläche je nach Ausrichtung und Lichteinfall unterschiedlich in Erscheinung tritt. Formpark besteht aus zwei breiten Dielenformaten, die dank ihrer Proportionen von 1:3 und 1:2 sowohl parallel als auch rechtwinklig zueinander verlegt werden können. Dies ermöglicht unzählige traditionelle und neuartige Verlegemuster. Stephan Hürlemann, dipl. Arch. ETH und kreativer Kopf des Studio Hannes Wettstein, erzählte, wie die Idee zu Formpark entstanden ist und welche neuen Gestaltungmöglichkeiten dieses Parkettprodukt den Architekten bietet. Das Studio Hannes Wettstein entwickelt in seiner Zürcher Design Agentur Uhren, Möbel, Leuchten und Architekturprojekte für internationale Kunden.

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5. November
KONZEPT
«sichtbares Glas»
Referent:
Marc Weidmann, Glasbearbeiter Atelier Weidmann

Das Atelier Weidmann ist spezialisiert auf Kunst-am-Bau-Projekte mit individuellen Glasbearbeitungen. In Zusammenarbeit mit Künstlern und Architekten realisiert Marc Weidmann namhafte Projekte, bei denen er die technischen Möglichkeiten der Glasbearbeitung gekonnt auslotet. Zu seinen Arbeiten gehören Projekte mit Herzog & de Meuron, wie die Siebdrucke auf Polycarbonat des Ricolagebäudes in Mulhouse-Brunstatt, ein panzer-sicheres Lichtband auf dem Bundesplatz in Bern für die Gestalter Stauffenegger + Stutz oder Gläser mit Spraystrahlungen für James Turell am Bahnhof Zug. Das Atelier scheint für jedes noch so komplexes Anliegen eine passende Lösung zu finden. Bei Sandstrahlarbeiten werden beispielsweise durch die Mischung der Körnung des Strahlguts die Oberflächenbeschaffenheit gezielt gesteuert oder bei Siebdrucken gummiähnliche Farbe benutzt um die Oberfläche von Motiven glatt zu erhalten. Zu seinem Repertoire gehört neben dem Siebdruck, das Einfärben von Gläsern oder das Plotten von Motiven. In seinem Werkbericht erläuterte Mark Weidmann die vielfältigen Möglichkeiten der Glasbearbeitungen anhand von Projekten und Objekten und hat uns aus seinem Fundus einige Mustern und Prototypen zum «Be-Greifen» aufgelegt.

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29. Oktober
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Fassadenmanufaktur»
Swisspearl® by Eternit (Schweiz) AG
Referenten:
Ueli Schweizer, Produktmanager Fassade,
Eternit (Schweiz) AG
Stefan Krestan, Architekt, Burkhardt+Partner AG,
Architekten Generalplaner

Die Eternit (Schweiz) AG entwickelt immer öfter in Zusammenarbeit mit Architekten objektbezogene Sonderanfertigungen. Die Firma entspricht damit dem Wunsch vieler Architekten, Form und Aussehen von Produkten projektspezifisch mitzugestalten. Die Swisspearl® Fassadenplatten werden aus einem Kompositmaterial aus Zement, Zellstoff und rezyklierbaren Kunststoff-Armierungsfasern hergestellt. Die mit Wasser versetze Rohmasse wird für diese speziellen Objekte, von Hand in die gewünschte Form gebracht, geschnitten, getrocknet und gefärbt. Eternit bot einen spannenden Einblick in diesen interaktiven Prozess und zeigte «Be-Greifbar» grosse, prototypische Muster. Der Architekt Stephan Krestan von Burckhardt+Partner Architekten stellte das Projekt für ein Multiplexkino in Ebikon (LU) vor, bei dem 3D-Fassadenplatten mit unterschiedlich grossen Wellen eingesetzt wurden. Das Projekt zeigt mögliche Gestaltungsparameter mit dem mineralischen Werkstoff beispielhaft auf.

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8. Oktober
80 Jahre SBCZ - Vortrag und Fest
«Ökonomie der Mittel»
Referentinnen:
Marie-Claude Bétrix, Architektin ETH SIA BSA, Bétrix & Consolascio
Anne Lacaton, Architektin, Lacaton & Vassal Architectes, Paris

Ob sozialer Wohnungsbau, Schulgebäude oder Museum, die Projekte des Pariser Architekturbüros Lacaton & Vassal sind geprägt vom Prinzip der Grosszügigkeit und Wirtschaftlichkeit. Dieses Ziel wird auch durch den konsequenten Einsatz standardisierter Elemente und kommerziell verfügbarer Systeme erreicht, wie sie zum Beispiel aus der Gewächshausindustrie bekannt sind. Anne Lacaton sprach anlässlich des 80 jährigen Bestehens der SBCZ über die Materialisierung und die Konstruktion ausgewählter Projekte. Die Schweizer Baumuster-Centrale Zürich Genossenschaft wurde 1935 als «Demonstrative Propagandastelle des Baugewerbes» vom BSA Bund Schweizer Architekten gegründet. Unterstützt wurde das Konzept unter anderen von Persönlichkeiten wie dem Architekten Prof. Otto Salvisberg und dem Architekturhistoriker Sigfried Giedion. Seither hat sich das Gesicht der Ausstellung immer wieder stark verändert und im Jahre 2010 wurden die neuen Räume an der Weberstrasse im Kreis 4 bezogen. Musikalisch wurde der Abend von Michael Flury umrahmt. Mit mechanischen Musikgeräten, Schellackplatten, Wachswalzen und seiner Posaune ergründete er die Materialität des Klanges.

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1. Oktober
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«weise Öffnung»
Gerber-Vogt AG, ERGOSLIDE
Referenten:
Michael Gerber, dipl. Bau-Ing. ETH SIA, Gerber-Vogt AG
Andreas Reuter, dipl. Architekt ETH BSA, sabarchitekten

Das denkmalgeschütze Anfos-Haus in Basel gilt als erstes multifunktionales Gebäude der Stadt und wurde zwischen 1967 und 1970 nach den Entwürfen der Architekten Gass+Boss SIA BSA erbaut. Die Renovation des Anfos-Hauses wurde 2013 unter der Leitung von sabarchitekten SIA BSA abgeschlossen. Die minimalistische Ästhetik der Fassade mit den durchlaufenden, dunklen Fensterbän-dern gab bei der Renovation den Anstoss für die Entwicklung eines neuen Aluminium-Schiebefenster-systems. ERGOSLIDE von Gerber-Vogt AG ist speziell auf die Anforderungen einer Fensteröffnung ausgerichtet und ermöglicht grosse, leicht zu bedienende Schiebe-Fensterflügel mit schlanken Profilen. Andreas Reuter von sabarchitekten und Michael Gerber von Gerber-Vogt Fenster- und Fassadenbau zeigten anhand eines funktionsfähigen Mockup die Konzeption und Entwicklung dieser neuen Fenstertypologie «Be-Greifbar» auf.

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24. September
KONZEPT
«Betonpoesien»
Referenten:
Thomas Schneider und Beat Schneider,
Schneider & Schneider Architekten ETH BSA SIA

In vielen Arbeiten des Aarauer Architekturbüros Schneider & Schneider wird Beton über seine funktionalen Eigen-schaften hinaus als Gestaltungsmittel eingesetzt. Die Architekten haben in der SBCZ eine Vielzahl grosser Musterplatten ihrer aktuellen Arbeiten, aber auch Beispiele aus ihrem Fundus «Be-Greifbar» aufgelegt. Zuschlagsstoffe, Schalungsformen und Oberflächenbe-handlungen lassen den Baustoff Beton in unterschied-lichster und oftmals ungewohnter Weise in Erscheinung treten. In Anschluss an die Präsentation blieben die Exponate als Ausstellung für einen weiteren Monat in der SBCZ. Die Brüder Thomas Schneider (1965) und Beat Schneider (1968) studierten Architektur an der ETH in Zürich. Nach beruflicher Tätigkeit in renommierten Schweizer Architekturbüros gründeten die beiden 1997 ein gemeinsames Architekturbüro in Aarau, das heute über 50 Mitarbeiter zählt.

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17. September
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Komponieren mit Linoleum»
Forbo, Marmoleum Modular
Referenten:
Arthur Rüegg, Architekt ETH SIA BSA, Gerber-Vogt AG
Andreas Reuter, dipl. Architekt ETH BSA, sabarchitekten

Die Villa Moser in Wollishofen, ein Objekt des Architekten Emil Staehli aus dem Jahre 1912 wurde 2004 vom Architekten Silvio Schmed für die Stadt Zürich erneuert. Für Professor Arthur Rüegg, langjähriger Weggefährte von Silvio Schmed, war die eigentliche Trouvaille ein schwarzer Linoleumboden mit einem beigen Quadrat-muster von Peter Behrens (1868–1940), dem bedeuten-den deutschen Architekten und Gestalter, in dessen Büro unter anderen die späteren Architekturlegenden Le Corbusier, Walter Gropius und Mies van der Rohe gearbeitet hatten. Arthur Rüegg, spezialisiert auf Le Corbusier seit 1975, spricht über seine Erfahrungen mit dem Baustoff Linoleum und dessen grosse Bedeutung in der klassischen Moderne. Seit über hundert Jahren stellt die Firma Forbo-Giubiasco SA Linoleumbodenbeläge her. Mit Marmoleum Modular schlägt die Firma nun ein neues Kapitel in der Geschichte des Linoleums auf. Marcel Gmür, Vertriebsleiter Schweiz von Forbo, stellte den Belag vor, der erstmals in Planken und Fliesen zur Verfügung steht. Grosse, auf dem Boden ausgelegte Fliesen in den unterschiedlichen Farben, Texturen und Formaten zeigten die neue, modulare Dimension von Linoleum auf. In Anschluss an den Brownbag-Lunch durften die Muster mitgenommen werden.

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10. September
KONZEPT
«Fondation Louis Vuitton Paris»
BIM, Gebäudeinformationen weiterentwickelt
Referenten:
Prof. Dr. Dennis R. Shelden, AIA PhD, MIT
Michael Hasse, Architekt ETH

Die «Fondation Louis Vuitton» im Bois de Boulogne in Paris von Frank O. Gehry ist ein aktuelles Beispiel für Entwurf, Planung, Ausführung und Management von komplexen Projekten mittels BIM Building Information Modeling. Der Bau markiert dank seiner Komplexität den Beginn einer neuen Phase des netzwerkzentrierten Ansatzes einer weltweiten Zusammenarbeit von Architekten, Ingenieuren, Fachplanenden, Unternehm-ungen, Programmierern, Prozess- und Gebäudemanagern in der Datenwolke. Zur Anwendung kamen neue Technologien, wie numerische Verfahren zur Oberflächen-anpassung in der Architektur und neue Gleichzeitigkeits-modelle von BIM und der parametrischen Fabrikation. Gehry Technologies wurde 2002 zusammen mit Dennis R. Shelden, AIA PhD gegründet, der seit 1997 bei Frank O. Gehry and Associates arbeitet und heute CTO Chief Technology Officer von Gehry Technologies ist. Michael Hasse ist in der Schweiz aufgewachsen und arbeitet seit fünf Jahren bei GT Gehry Technologies in Paris. Der Architekt mit Abschluss an der ETH Zürich hatte längere Zeit an der «Fondation Louis Vuitton» mitgearbeitet. An der Schnittstelle zwischen Architektur-, Ingenieurwesen und Software begleitete er das Projekt und kennt die Schwierigkeiten der Umsetzung aus erster Hand.

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3. September
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«filigran in Beton»
Holcim, Ultrahochleistungs-Faserbeton
Referenten:
Dr. Thomas Schmidt, Key Account Manager, Holcim (Schweiz)
Prof. Dr. Eugen Brühwiler, EPFL Lausanne

Ultrahochleistungs-Faserbeton (UHFB) ist weder Beton noch Stahl, sondern ein Verbundbaustoff, dessen Eigenschaften in den letzten 20 Jahren deutlich verbessert wurden. Die enorme mechanische Belastbarkeit gelingt dank dem Ersatz der groben Gesteinskörner durch feine Quarzpartikel, der Steigerung des Bindemittelgehalts, der deutlichen Senkung des Wasser-Zement-Wertes und der Zugabe hochfester Stahl-, Glas-, oder Karbonfasern. Bis anhin kam UHFB vor allem bei der Verstärkung von Brücken- und Hochbauten zum Einsatz. Allmählich erkennen aber auch Architekten das Potential dieses neuartigen Baustoffes dank welchem filigrane Brise Soleils oder dünne Betonschalen wieder aufleben könnten. Dr. Thomas Schmidt von Holcim Schweiz und Professor Dr. Eugen Brühwiler, der an der EPFL Lausanne seit über 15 Jahren an der Weiterentwicklung des UHFB arbeitet, haben die Zusammensetzung sowie die besonderen Eigenschaften anhand von mitgebrachten Mustern  «Be-greifbar» erklärt. Zudem wurden mehrere Projekte vorgestellt, bei welchen UHFB eingesetzt wurde

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20. August
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Präzision in Metall - Europaallee, Baufeld G»
TECmetall, MN Metall
Referenten:
Thomas Pulver, dipl. Arch. ETH BSA SIA, Planer-
gemeinschaft Graber Pulver Arch. / MASSWERK Arch.
Martin Gruber, Partner Fassadenplanung Atelier P3 AG
Robert Blarer, Inhaber TECmetall

Der Doppelturm in der Europaallee beim HB Zürich lebt von der Kraft seiner Präzision. Die bronzefarbigen Metallfassaden, welche je nach Lichteinfall fast schwarz erscheinen, schaffen es, dank einem differenzierten Raster den Gesamtkomplex trotz unterschiedlichster Nutzungen in einer Grossform zusammenzubinden. Die Präzision der gezogenen und eloxierten Aluminiumprofile wird durch ihre Scharfkantigkeit überhöht. Speziell gelochte, gewellte und eloxierte Aluminiumbleche bilden die Füllungen im Fassadenraster und dienen gleichzeitig als Sonnenschutzelemente. Diese werden je nach Situation motorisch in den Sturz hinaufgezogen oder in die Brüstung versenkt. Ausgeklügelte Details wie hydraulische Vordächer oder die verdeckte Entwässerung der Brüstungen aus 70 Meter Höhe kennzeichnen die sorgfältige, technische Durcharbeitung der Fassade. Der Architekt Thomas Pulver, Planergemeinschaft Graber Pulver Architekten / MASSWERK Architekten, spricht am Brownbag-Lunch über das Projekt, die Konzeption der Fassaden und zeigt Materialstudien, Pläne und Modelle. Martin Gruber, Partner im Fassadenplanungsbüro Atelier P3 AG, Zürich, zusammen mit Robert Blarer von TECmetall, Würenlos, und dem Lieferwerk MN Metall aus Neustadt (D) stellen grosse Muster der gewählten Konstruktion vor. Die  Firmen Aepli Metallbau, Gossau und SUNPLAN AG, Littau LU haben für den Anlass eine Ecke und ein typisches Feld im Massstab 1:1 angefertigt um den Aufbau und die Materialisierung «Be-Greifbar» zeigen zu können.

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9. Juli
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Campus Grün, vertikale Gärten»
Hydroplant AG
Referenten:
Christian W. Blaser, Dipl. Arch. M. Arch IIT SIA VSI AIA,
Blaser Architekten AG
Lars Ruge, Dipl. Ing. Landschaftsarchitekt, Mitglied
der Geschäftsleitung, Vogt Landschaftsarchitekten AG
Gerhard Zemp, Architekt FH, Ingenieur Gartenbau FH,
Leiter Planung + Projekte Hydroplant AG

Der indische Architekt Prof. Rahul Mehrotra, RMA Architects Mumbai und Boston entwarf auf dem Novartis Campus in Basel das neue Laborgebäude «Virchow 16», mit einer Grünfassade und einem bepflanzten Atrium. Er verwebt damit Architektur und Pflanzenwelt intensiv miteinander. Während sich die Vegetation im Atrium an den unteren immergrünen Schichten des Regenwaldes orientiert, ist die begrünte Hauptfassade mit Kletter- und Hängepflanzen dicht bewachsen. Sie verändert ihren Charakter im Laufe der Jahreszeiten kontinuierlich und trägt aktiv zur Klimatisierung des Gebäudes bei. Unterstützt haben ihn dabei die Schweizer Partner Vogt Landschaftsarchitekten AG Zürich mit Hydroplant AG Zürich. Die Koordination übernahm das bekannte Büro Blaser Architekten aus Basel. Der Architekt Christian Blaser sprach zusammen mit Lars Ruge, Geschäftsleiter Vogt Landschaftsarchitekten über den interkulturellen Austausch der  Beteiligten und Gerhard Zemp, Leiter  Planung + Projekte der Hydroplant AG erklärte anhand grosser, bewachsener Muster «Be-Greifbar» die komplexe Technik des intelligenten Vegetations- und Bewässerungssystems, welche in dem Gebäude zum Einsatz gekommen ist.

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25. Juni
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Die Villa»
werk, bauen + wohnen im Gespräch mit
Charles Pictet, architecte FAS SIA
Tibor Joanelly, Redaktor von werk, bauen + wohnen

Der Genfer Architekt Charles Pictet, Mitglied des BSA, hat ein besonderes Faible für das Material. Um eine bestimmte atmosphärische Wirkung zu erzielen, verwendet er dieses in seinen Entwürfen oft in einem konzeptionellen Sinn. Sei es Backstein oder Beton, Holz, Eternit oder Bruchstein: Immer gelingt es ihm, spezifisch einer Bauaufgabe gerecht zu werden. Aus diesem Grund können seine Bauten auch keinem bestimmten persönlichen Stil zugeordnet werden – und nicht umsonst wird Pictet öfters mit privaten luxuriösen Bauaufgaben betraut. Die Schweizer Architekturzeitschrift werk, bauen + wohnen lädt Charles Pictet in die Schweizer Baumuster-Centrale Zürich zum Gespräch über den Villenbau ein, just zum Erscheinen des Juni-Hefts zu diesem Thema. Besprochen werden des Architekten Freud und Leid bei der Auswahl des Materials, architektonische Freiheiten und Einschränkungen grosser Budgets sowie Erwartungen der Auftraggeber zwischen Konvention, Repräsentation und Innovation.

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18. Juni
KONZEPT
«Plastizität und Farbigkeit»
Eine Auseinandersetzung mit dem WDVS
Referent:
Prof. Andreas Hild, Hild und K Architekten, München Berlin

WDVS Wärmedämmverbundsysteme werden aktuell mehr als andere Fassadenkonstruktionen eingesetzt, da der Einsatz solcher Dämmungen derzeit als finanziell günstigste Lösung zur Erreichung von Energiesparzielen erscheint. Gleichzeitig hat eine Mehrheit von Architekten eine grosse Skepsis gegenüber diesem Fassadenaufbau, da er scheinbar die Ideale des ehrlichen und material-gerechten Bauens negiert. Das muss aber nicht sein. Das Büro Hild und K hat es sich zur Aufgabe gemacht die Möglichkeiten des WDVS auszuloten und sucht mit Varianten nach einer diesem System angemessenen Ästhetik. Die experimentellen Untersuchungen erfolgen hierbei auf der bauphysikalisch, technischen als auch auf der gestalterischen Ebene. Das Gebäudevolumen, das Mikrovolumen, also kleinere Vor- und Rücksprünge und der Putz mit seiner Farbigkeit stehen im Mittelpunkt der ganzheitlich betrachteten Projekte. Professor Andreas Hild von der Technischen Universität München und Mitglied des Baukollegiums der Stadt Zürich hinterleuchtet in seinem Vortrag die Auseinandersetzung seines Büros mit diesem scheinbar ungeliebten Dämmsystem und erläutert uns anhand grosser Muster «Be-Greifbar» die vielfältigen Spielräume, die es in sich birgt.

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4. Juni
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Fugenlose Freiformen»
WALO Bertschinger AG
Referenten:
Roswitha Büsser, Architektin ETH SIA BSA
Martin Mathys, Profitcenterleiter Bodenbeläge
Walo Bertschinger AG
Gerardo Buscetto, Ressortleiter Haltopex
Walo Bertschinger AG

Der Gummigranulatboden Haltopex der Firma Walo Bertschinger AG lässt sich im Innen- und Aussenbereich fugenlos verlegen. Der synthetische Kautschuk ist strapazierfähig, langlebig und rutschfest und wird in öffentlichen Gebäuden, wie Schulen oder Kindergärten, aber auch in Hotels, Restaurants oder Bürogebäuden eingesetzt. Im Aussenbereich findet er seine Verwendung auf Terrassen, Kunsteisbahnen oder Spielplätzen. Der Belag wird in einem speziellen Verfahren als Granulat-Bindemittelgemisch mit handwerklichem Geschick eingebracht, geschliffen, gespachtelt und anschliessend versiegelt. Hierbei ist jeder Belag ein Unikat, da Farben individuell zusammengestellt und in beliebigen Formen kombiniert werden können. Roswitha Büsser, Architektin ETH SIA BSA hat in ihrem Schulhaus Breiteacker in Pfungen den Bodenbelag in farblich abgestimmten Kreisformen eingesetzt und erläuterte die gestalterischen und funktionalen Einsatzmöglichkeiten des Fussbodens. Gerardo Buscetto, Ressortleiter Haltopex der Firma Walo Bertschinger AG erklärte anhand einer Fotodokumen-tation und grossen Mustern, welche «Be-Greifbar» aufgelegt waren, die technischen Besonderheiten bei der Einbringung des Bodens und die Eigenschaften des vielseitig einsatzbaren Belags.

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28. Mai
AUFGERÄUMT
«Solares Bauen»
Referent:
Beat Kämpfen, Architekt ETH SIA

Architektur ist mehr als Bauen. Sie ist Ausdruck einer Zeitepoche und Zeugnis einer Bauherrschaft. Einfache Formen und natürliche Materialien, wie auch der Einbezug von sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten gehören zu einer umfassend verstandenen Nachhaltigkeit. Architektur lässt sich nicht auf einen einzelnen Aspekt reduzieren, auch nicht auf die Berücksichtigung einer bestimmten Energieform. Wenn solares Bauen mehr als «ökologisch korrekte» Bauerei sein soll, kann es nicht darum gehen, möglichst viele Photovoltaikmodule und thermische Kollektoren an ein Gebäude zu heften. Vielmehr gilt es, die nachhaltige Energieversorgung eines Gebäudes als eine Randbedingung unter vielen anderen angemessen zu erfüllen. Wir kämpfen für gute Architektur sagt Beat Kämpfen. Das 1995 gegründete Büro beschäftigt heute über 20 Mitarbeitende und konnte schon einige Projekte realisieren, die mehr Energie produzieren, als sie verbrauchen. Manche beschränken sich auf einen kleinen solaren Zustupf oder zelebrieren die solare Technologie auch optisch, bei vielen ist sie gar unsichtbar. Es ist dieser ganzheitliche Ansatz, den der Architekt in der SBCZ Baumuster-Centrale Zürich an jenem Abend auch anhand von grossen Mustern «Be-Greifbar» machen wollte.

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21. Mai
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Flächen, Formate und Formen»
Deutsche Steinzeug AG, AGROB BUCHTAL, ChromaPlural
Referenten:
Robert Hofmann, Staatl. gepr. Bautechniker FS,
Agrob Buchtal GmbH
Markus Bucher, Designer, Projektpartner von Peter Regli

Die Deutsche Steinzeug AG bietet mit ChromaPlural ein Keramikfliesensystem an, welches auf einem geschlossenen Farbkonzept mit abgestimmten Farbreihen und einem Formatbaukasten beruht. Die speziell für ChromaPlural entwickelte UNICOLOR-Farbpalette umfasst 50 aufeinander abgestimmte Farben in dezimalen und oktametrischen Formaten. Am Brownbag-Lunch wurde das Verkehrskreisel-Mandala auf dem Novartis Campus in Basel des Künstlers Peter Regli (reality hacking no. 287) vorgestellt, welches aus 885 keram-ischen Platten in drei Spezialformaten und elf Farben besteht. Markus Bucher, der als Projektleiter schon viele reality hacking Projekte zusammen mit Peter Regli umsetzte, sprach über die künstlerische Konzeption und die anspruchsvolle technische Umsetzung des Entwurfs.

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7. Mai
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Hochhaus-Relief»
Nägele, Betonfertigteilwerk GmbH
Referenten:
Dr.-Ing. Jose Colan, Leiter, Nägele Betonfertigteilwerk
Markus Peter, Architekt, Marcel Meili, Markus Peter Arch.

Das Zölly Hochhaus in Zürich City West von Marcel Meili, Markus Peter Architekten reizt die Möglichkeiten im Einsatz von vorfabrizierten Beton Fertigelementen exemplarisch aus. Die 950 reliefierten Betonelemente geben dem Hochhaus dabei eine plastische Qualität. Mit dem Zuschlag von Marmor und hellem Sand wurde die gewünschte Farbigkeit erreicht und um die Materialität des Betonsteins besonders zur Geltung zu bringen, wurden die Oberflächen partiell sandgestrahlt. Die Konstruktion der Fassade besteht nicht aus tragenden Innenstützen und einer vorgehängten Fassade, sondern die vorgefertigten Betonsandwichelemente nehmen alle Lasten in der Fassadenebene auf. Der Betriebsleiter Dr. Ing. Jose Colan vom Nägele Betonfertigteilwerk erklärte die logistischen und produktionstechnischen Heraus-forderungen dieser Aufgabe. Zudem zeigte er anhand grosser Muster die Bandbreite von möglichen Oberflächen und Farben mit vorfabriziertem Beton «Be-Greifbar» auf. Der Architekt Markus Peter sprach am Brownbag-Lunch über das Projekt und zeigte Materialmuster, Pläne und Modelle aus dem Entwurfsprozess der Fassade.

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16. April
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«wogender Klinker»
Keller Systeme AG, ROBmade Fassaden
Referenten:
Francesco Buzzi, Architetto dipl. ethz fas sia otia
Christian Keller, dipl. Ing. ETH, CEO Keller Holding AG

Die Keller Systeme AG bieten eine grosse Vielfalt an Klinker, Sicht- und Mauersteinen an. In Zusammenarbeit mit der SBCZ entstand 2014 am Hauptsitz in Pfungen, Ofenhalle N°2 die werkseigene Klinkerausstellung in der das umfangreiche Sortiment besichtigt werden kann. Unter dem Label ROBmade sind die Keller Systeme AG Pioniere im Bereich vorgefertigter und von Robotern gemauerten Fassadenelementen. Die Steine werden in diesem Verfahren geklebt anstatt gemörtelt. Durch die neuen Gestaltungsparameter wie Steinverdrehung, offene Stossfugen, Ausbildung von Versätzen und Krümmung (horizontal wie auch vertikal) öffnen sich in der Fassaden- und Wandgestaltung völlig neue Möglichkeiten. Der Tessiner Architekt Francesco Buzzi stellte am Brownbag-Lunch sein Projekt «Le Stelle di Locarno» vor. Die drei Wohn- und Geschäftshäuser sind mit einem ROBmade Filtermauerwerk umhüllt, welches mit dem speziell für ROBmade entwickelten Verankerungssystem an der Tragschicht befestigt ist. Ein Fassadenteil wurde am Brownbag-Lunch in der SBCZ «Be-Greifbar» aufgestellt.

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2. April
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«Straff umhüllt»
HP Gasser AG, Membranbau, Werner Sobek Design
Referenten:
Hanspeter Gasser, Inhaber HP Gasser AG
Thomas Reber, Verkaufsleiter, HP Gasser AG
Albert Schuster, Dipl. Ing. Architekt und Maschinenbau,
Geschäftsführer Werner Sobek Design

Die extrem leichte Bauweise des Membranbaus bietet grosse gestalterische Freiheiten an. Ob an mehreren Fixpunkten verankert oder über eine Stahl- oder Holz-konstruktion gespannt, passt sich der textile Baustoff der gewünschten Form an. Die HP Gasser AG gab einen Überblick über ihr gesamtes Angebot von Membranbau-ten, welches sich von Sonnenschutzsegel, Zelten, Textilfassaden bis hin zu Traglufthallen erstreckt. Für die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz entwarf das international tätige Ingenieur- und Designbüro Werner Sobek aus Stuttgart die Membranhüllen für die Berg- und Talstation einer temporären Seilbahnanlage. Die textile Hülle besteht aus einem nur 1mm dicken Hochleistungs-gewebe, das über eine filigrane Tragstruktur aus Holz gespannt ist. Der Architekt und Maschinenbauingenieur Albert Schuster vom Büro Werner Sobek Design spricht am Brownbag-Lunch über die Herausforderungen in der Planung komplexer Membrankonstruktionen.

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24. März
AUFGERÄUMT
«NEST HiLo: Die Leichtigkeit des Bauens»
Referenten:
Prof. Dr. Arno Schlüter, ETHZ
Prof. Dr. Philippe Block, ETHZ

Das Projekt NEST HILO ist eine Forschungs- und Innovationseinheit in den Bereichen Leichtbau und intelligenter, adaptiver Gebäudetechnik. Im Februar 2015 erfolgt die Baueingabe für die «Duplex Penthouse Gästewohnung» auf dem EMPA-Campus in Dübendorf. Nebst neuartigen, ultraleichten und rippenverstärkten Geschossdecken kommt eine adaptive Solarfassade mit integrierter Photovoltaik die sich automatisch den Bedürfnissen der Nutzer anpasst zum Einsatz. Zudem besteht das Dach aus einer freigeformten Schale, welche die Aufgaben von Gebäudehülle, Statik, Energie-gewinnung, Isolieren, Heizen und Kühlen löst. Am Abend der Veranstaltung sind 1:1 Bauteile «Be-Greifbar» aufgestellt. Die Partner von NEST sind das Institut für Technologie in der Architektur (ITA) der ETHZ. Die Projektentwickler von der Professur für Architektur und Tragwerk, die BLOCK Research Group, und die Professur für Architektur und Gebäudesysteme, Prof. Dr. Arno Schlüter, stellen die innovativen Techniken persönlich vor. Mitglieder des Design- und Entwicklungsteams sind zudem das Büro Supermanoeuvre aus Sydney und das Büro Zwarts & Jansma Architekten aus Rotterdam.

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19. März
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Toni zum Klingen bringen»
Keller Systeme AG, ROBmade Fassaden
Referenten:
Martin Lachmann, Akustiker SGA/SIA/MIOA, applied acoustics
Christof Zollinger, Associate, EM2N Architekten

Der neue Campus der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) im Toni Areal umfasst weit über 1000 Räume. Zahlreiche dieser Räume werden für anspruchsvolle künstlerisch-musikalische Projekte genutzt und müssen hohen akustischen Ansprüchen genügen. Viel wird über gute Akustik diskutiert – leider gibt es keine allgemein gültige «gute Akustik». Diese ist nämlich immer nur dann gut, wenn sie der Nutzung eines Raumes dient und zu dessen gewünschter Atmosphäre beiträgt. Das breite Nutzungsspektrum im Toni Areal verlangt Räume mit unterschiedlichsten akustischen Verhältnissen: vom «trockenen» Tonstudioraum bis zum «klingenden» Konzertsaal. Der Akustiker Martin Lachmann von applied acoustics und Christof Zollinger von EM2N Architekten stellen ausgewählte Räume aus dem Toni Areal vor und erläutern, wie durch unterschiedliche Materialisierungen, Grundrisse und Formen die passende Akustik gestaltet wurde. Dabei soll auch die enge Zusammenarbeit zwischen Architektur und Akustik beleuchtet und erläutert werden. Anstelle von Formeln wird am Brownbag-Lunch die Akustik auch anhand grosser Muster «Be-Greifbar» erklärt.

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5. März
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Schatten planen»
Kästli Storen, Fallarmmarkisen
Referenten:
Marc Kästli, Geschäftsführer, Kästli Storen
Gilbert Isermann, dipl. Arch. ETH, Andreas Fuhrimann
Gabrielle Hächler Architekten ETH BSA SIA

Die textilen, fassadenbündigen Beschattungssysteme von Kästli Storen können auf jedes Projekt spezifisch angepasst werden. Andreas Fuhrimann Gabrielle Hächler Architekten werden am Brownbag-Lunch anhand eines 1:1 Mock-ups eines Einfamilienhauses in Bärgiswil den Planungsprozess des Sonnenschutzes aufzeigen. Der aussenliegende Sonnenschutz stellt in planerischer und herstellungstechnischer Sicht eine Herausforderung dar. Der Innenraum muss auch beim fassaden-bündigen Fenster gegen Überhitzung mit einem aussenliegenden Sonnenschutz geschützt werden. Da ein fassaden-bündiges Fenster nicht durch Leibungen geschützt ist, steht für die Planung und Umsetzung des Sonnenschut-zes kein herkömmlicher Sturz zur Verfügung. Aus diesem Grund ist oberhalb oder seitlich der Fenster eine Nische in der Fassade vorzusehen, welche die Befestigung des Sonnenschutzes erlaubt. Dank den individuell gestalt-baren Blenden und Fallarmen lässt sich das Erschein-ungsbild des Sonnen-schutzes sowohl im ausgefahrenen wie auch im aufgerolltem Zustand perfekt kontrollieren. Die Firma Kästli bietet den Planenden Unterstützung bei der rechtzeitigen und intensiven Planung dieses anspruchsvollen Bauteils.

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29. Januar
AUFGERÄUMT
«Metropolen aus Holz»
High Tech Timber
Referenten:
Yves Schihin, Burkhalter Sumi Architekten
Prof. Hermann Blumer, Holzbauingenieur

Der in der Baumuster-Centrale aufgebaute ‹Holz-Wa(h)l› zeigt exemplarisch, wie sich die Workgroup ‹High Tech Timber› die Zukunft des Holzbaus vorstellt: Gebäude werden wie Möbel reversibel zusammengesteckt, ohne Metall, nur mit Holzverbindungen. Dank modernster Produktion ist es im Holzbau möglich, komplexe räumliche Knoten herzustellen. Die Vorfabrikation erlaubt eine präzise und schnelle Bauweise. Holz meistert dabei dank seinen physikalischen Eigenschaften Raumhülle, Tragwerk und Innenausbau in einer Schicht. Mit dem Falten erhöht sich die Steifigkeit der Flächen, was zu wirtschaftlichen Materialstärken führt. Durch die reinen Holzverbindungen können die Elemente rückgebaut und wiederverwendet werden. Yves Schihin von Burkhalter Sumi Architekten blickt in die Zukunft der Stadtplanung und sprach über die neuen Anforderungen an den Holzbau. Zudem zeigte er anhand aktueller Holzbau-Projekte die Verdichtung urbaner Strukturen exemplarisch auf. Der bekannte Holzbauingenieur Hermann Blumer erklärte die zugrundeliegenden Techniken und Prinzipien im modernen Holzbau.

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letzte Änderung: 17.10.2019