20192018
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28. März 18:00–20:00 Uhr
EINBLICKE
Vernissage «Glas – Licht:Material» 

Referent: 
Adolf Krischanitz, Architekt, Krischanitz ZT GmbH, Wien

Im Werk von Adolf Krischanitz spielt Glas oft eine tragende Rolle. Mit dem «Smaragd» genannten Pavillon für das Museum Rietberg, dem Laborgebäude auf dem Novartis Campus in Basel oder dem Projekt für den Hauptsitz der Zürich-Versicherung am Mythenquai, lotet er wiederholt die kristallinen Qualitäten des Baumaterials aus. 

Beim Hauptsitz der Zürich-Versicherung umschliesst ein U-förmiger Neubau die denkmalgeschützten Gebäude und verbindet das Ensemble. Die turmartigen Stirnfassaden des Neubaus erhalten eine bewegte Fassade mit grossformatigen, prismenförmigen Glasscheiben, welche dem 116-jährigen Hauptgebäude einen kontrastierenden und repräsentativen Hintergrund bieten. Adolf Krischanitz gibt Einblick in den aktuellen Stand der Bauarbeiten und präsentiert die Konstruktion und Gestalt der eindrucksvollen Glasfassade.

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7. März 12:15–13:30 Uhr
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Zwei Schalen, ein Ziel»
KISmur Fassadensystem, Keller Vertriebs AG
Mike Pfeiffer, Keller Vertriebs AG
Uli Herres, Architekt (CCTP) & Marvin King, Architekt SIA (IGE), Hochschule Luzern - Technik & Architektur
Philipp Betschart, Architekt

Ein Forschungsteam der Hochschule Luzern – Technik & Architektur hat zusammen mit Wirtschaftspartnern heutige Fassadensysteme kritisch hinterfragt und gemeinsam ein alternatives Aussenwandsystem entwickelt: Das Zweischalenmauerwerk KISmur kombiniert eine tragende Backsteinwand mit einer dämmenden Schale aus Leichtbackstein. Das Ergebnis ist ein vollständig mineralisches Fassadensystem, das alle aktuellen und zukünftigen Anforderungen bezüglich Bauphysik, Statik, Lebenszykluskosten und Ökologie erfüllt. In Konformität mit dem Systemgedanken wurden die entsprechenden Anschlüsse und Detailpunkte wie Fenster, Decke und Abschlüsse untersucht und werden vom Entwicklerteam anhand von Details und einem Mockup am Anlass vorgestellt.

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21. Februar
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«feine Gliederung»
PREFA, Prefalz-Dach
Referierende:
Jean-Luc von Aarburg, Partner, Miller & Maranta AG Dipl. Architekten ETH BSA SIA
Elmar Schilter, Geschäftsführer PREFA Schweiz
Stefan Wildi, Projektentwickler PREFA Schweiz, Region Zürich

Der neue Kindergarten Paradiesstrasse in Riehen (BS) tritt als pavillionartiges Gebäude mit einem grossen, schützenden Dach in Erscheinung. Die tiefgezogene Traufe und die mäandrierende Fassade, welche sich immer wieder nischenartig unter dem Dachvorsprung zur Traufe vorschiebt, verleiht dem Gebäude eine besondere Identität und Massstäblichkeit, welche auf die Nutzung verweist. Das Dach ist mit hellem Aluminiumblech belegt und optisch sehr fein ausgeführt, mit verschiedenen Einteilungen der Scharen und jeweils mit Schattenfuge.

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7. Februar 
GASTVERANSTALTUNG
«Pictures from Italy» 
Referent: 
Christoph Gantenbein, Architekt, 
Gründungspartner Christ & Gantenbein
Begrüssung und Einleitung:
Simona Bernardini, Direktorin ITA
Giovanni Grassi, Direktor MADE expo

Die Auseinandersetzung mit der Formensprache italienischer Bauten und Baumaterialien ist integraler Bestandteil des Werdegangs und Wirkens Christoph Gantenbeins. In den frühen Berufsjahren reiste er zusammen mit seinem Büropartner, Emanuel Christ, zwei Monate lang durch Italien: Eine Erfahrung die beide nachhaltig geprägt hat.
Im Vortrag erörtert er die Beziehungen zwischen historischer Architektur und der heutigen Zeit. Er präsentiert Projekte, die in ihrer Einmaligkeit immer auch Fragen zu grundlegenden Qualitäten und damit auch dem Wesen der Architektur aufwerfen. Der 2016 fertiggestellte Erweiterungsbau des Kunstmuseum Basels mit der monumentalen Treppenstiegen in italienischem Bardiglio Marmor und der Backsteinfassade, versinnbildlicht diesen Dialog von 2’000 Jahren Architekturgeschichte. Dabei geht es nicht nur um Entwurf und Ästhetik allein, sondern um ein Thema welches moderner nicht sein könnte: «Nachhaltigkeit am Bau». Welche Materialien und Formen behalten ihren Nutzen und Wert über die Jahrhunderte bei? Dieser Frage sind Christ & Gantenbein auch an der Biennale Architettura di Venezia 2016 mit der Installation «More than a hundred years» nachgegangen.

Die Veranstaltung wird präsentiert durch ITA Italian Trade Agency zusammen mit dem italienischen Verband Federlegno als Vorschau auf die internationale Fachmesse für Bau und Architektur, MADE expo 2019 in Mailand.

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31. Januar 
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«alte Erscheinung, neue Werte»
Multipor-Mineraldämmplatten, Innendämmung
Referierende:
Michael Widrig, Partner, Kaufmann Widrig Architekten GmbH
Marcus Knapp, Bauphysiker, Partner Amstein + Walthert AG
Marco Vincenz, Geschäftsführer Xella Porenbeton Schweiz

Das Amtshaus Helvetiaplatz ist ein exemplarischer Vertreter der Nachkriegsmoderne der 1960-er Jahre. Die Reduktion auf wenige geometrische Formen und Materialien, sowie das Freispielen des Erdgeschosses, sind von bemerkenswerter Radikalität. Bei der Instandsetzung, die 2019 abgeschlossen sein wird, soll die äusserer Erscheinung möglichst erhalten bleiben. Um gleichzeitig heutige Standards des Energieverbrauchs zu erreichen, wird bei der Sanierung des denkmalgeschützten Baus eine Innendämmung mit Misapor-Mineraldämmplatten angewendet.

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24. Januar 2019
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«glatt, fein, grob»
Weber Saint-Gobain, Fassadensysteme
Referierende:
Dieter Bachmann, Partner, pool Architekten
Franco Luccarini, Leiter Marketing, Mitglied der Geschäftsleitung, Weber Saint-Gobain

Die Siedlung am Glattbogen in Zürich-Schwamendingen orientiert sich an dem durch den Steinerplan definierten Charakter des Quartiers. Elemente wie die geringe Geschossigkeit, den fliessenden Grünteppich und das feingliedrige Wegnetz sollen weitergeführt werden. Gleichzeitig werden zwischen den Gebäuden identitätsstiftende Raumzellen aufgespannt und so ein neuer Massstab eingeführt.
Trotz der Grösse der Siedlung wird durch eine saubere Gliederung der Fassade mittels unterschiedlicher Putze und Varianten der Materialisierung eine der Umgebung angemessene Überbauung geschaffen. Zusammen mit den Balkonen und einer Verandaschicht zur Innenseite entsteht so eine vertraute Wohnatmosphäre.

letzte Änderung: 01.04.2019