20192018 / 2017 / 2016 / 2015 / 2014 / 2013 / 2012/ 2011 / 2010 / 2009
Putz-web.jpg 

10. Oktober, 18:00 Uhr
EINBLICKE – Vernissage
«vom Mischen und Auftragen»
Putzausstellung 11. Oktober – 8. November 2019
Präsentiert von Lorenzo Gregori und Keim Farben

Referate und Diskussion mit:
Axel Fickert, Knapkiewicz & Fickert Architekten, Zürich
Lorenzo Gregori, Leu & Partner Bau AG
Thomas Klug, Keimfarben AG

Der Verputz ist eine letzte, dünne Schicht, die ein Gebäude umhüllt. Das Mischverhältnis und die Technik des Auftragens definieren sowohl seine physikalischen Eigenschaften wie auch sein Erscheinungsbild. Die Oberflächenstruktur von Putz wird von vielen Faktoren definiert: der Körnigkeit, dem Glanzgrad oder der Farbigkeit. Auch die Werkzeuge wie Mauerkellen oder Holzreibebretter hinterlassen ihre ganz spezifischen Spuren an seiner Oberfläche. Die Struktur eines Putzes ist aber immer auch eine ganz direkte Abbildung der Bewegungen des Handwerkers. Die Putzausstellung «vom Mischen und Auftragen», zeigt anhand einer grossen Anzahl von Mustern die vielfältigen Facetten der Gestaltungsmöglichkeiten von Putzen.
In den Arbeiten von Kaschka Knapkiewicz und Axel Fickert spielt die Auseinandersetzung mit dem Material Putz eine wichtige Rolle. Anhand einer Auswahl von Projekten erläutern sie ihren bewussten und präzis angewandten Umgang mit dem Material. In Anschluss an die Kurzreferate findet eine Diskussion mit dem Publikum statt.

Anmeldung bis 8. Oktober an thema@baumuster.ch
Eintritt frei

Flyer
Infobrief


KONZEPT STADTHALLE_web_.jpg 

26. September
KONZEPT
«Das dritte Leben»

Umbau der Stadthalle Zürich
mit Yves Schihin, burkhalter sumi architekten
In Kooperation mit Open House Zürich

Lange war die 1906 erstellte Stadthalle Teil des gesellschaftlichen und politischen Lebens von Zürich. Als 1949 eine Autogarage eingebaut wurde, kam es zu einschneidenden Veränderungen in der Gebäudestruktur. Mit der jüngsten Umnutzung in den Hauptsitz von Schweiz Tourismus wurden beide Zeitepochen als konstituierende Elemente behandelt und mit den Bedürfnissen des neuen Mieters überlagert. Yves Schihin, Partner von burkhalter sumi architekten, erläuterte am Anlass die präzisen Eingriffe beim Umbau. Die adressbildende Passage ist als tunnelförmige, goldene Eingangsröhre überformt. In der ehemaligen Halle werden zwei Deckenfelder geöffnet und bringen als Atrien Tageslicht bis ins EG. Die denkmal-geschützte Deckenkonstruktion besteht aus filigranen, genieteten Stahlfachwerken. Vor dem Bühnenbogen und der Ostfassade wird durch das Herausschneiden der Garagendecken über eine Achsbreite das ursprüngliche Raumgefühl des Saals von Boden bis Decke wieder hergestellt. In diesen Bereichen sind die beiden repräsentativen Vertikalverbindungen eingebaut; einerseits die geschwungene Rampenanlage als Tremola, andererseits der nur seitlich gehaltene Glaslift. Im Anschluss an die Präsentation fand ein Rundgang durch die unmittelbar neben der SBCZ gelegene Stadthalle statt. Der Anlass wurde in Zusammenarbeit mit OPEN HOUSE ZÜRICH 2019 durchgeführt. Wir danken den Sponsoren der Veranstaltung: HGC Commerciale, Zürich VM Zinc, Bösingen

Video
Bildergalerie
Flyer
Infobrief


brick_Baumuster-Centrale1sw.jpg

12. Juli –  20. September
EINBLICKE «Brick 18»

Backstein Themenausstellung präsentiert von ZZ Wancor.

Der Wienerberger Brick Award, der im Jahre 2004 ins Leben gerufen wurde, ist eine Auszeichnung, mit der alle zwei Jahre die kreativsten Beispiele moderner und innovativer keramischer Architektur ausgezeichnet werden. 2018 wurden rund 600 Projekte aus 44 Ländern eingereicht. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der nominierten Projekte und die Preisträger des Brick Awards 2018 anhand von Fotografien, Videos und Mock-Ups.


10_IMG_1500_Maria_Verhulst sw WEB.jpg 

19. September
KONZEPT
«Analoge Techniken für digitale Prozesse»
Eine Gastveranstaltung von Grohe

Referierende:
Philippe Block, Block Research Group ETH Zürich
Roland Bechmann, Werner Sobek Stuttgart AG
Steffen Lemmerzahl, Partner SLIK Architekten GmbH Zürich

Moderation:
Sabine Gotthardt, GROHE Deutschland Vertriebs GmbH
Peter Schmid, GROHE Switzerland SA General Manager

Computergestützte Planungs- und Fertigungsprozesse dominieren zunehmend die Arbeit in den Planungsbüros. Die integrale Zusammenarbeit aller beteiligten Disziplinen erfordert neues Denken – weniger Distanz zwischen Design, Fertigung und Realisierung. In Zeiten neuer Technologien ist gerade die Beherrschung analoger Techniken entscheidende Voraussetzung, ob sich Maschinen als die ersehnten Erfüllungsgehilfen erweisen. Wird die Baustelle zur lokalen Produktionsstätte, auf der lange Transportwege entfallen? Verwischen sich Grenzen, welche bisher zwischen Planung und Produktion, zwischen Industrie und Kunsthandwerk verliefen? Führen neue Tools zur Erweiterung der Kompetenz der Architekten und der Stärkung ihrer Position im Projekt oder zu mehr Spezialisierung? Im Rahmen der GROHE Dialoge «trends, thesen, typologien» diskutieren Philippe Block, Roland Bechmann und Steffen Lemmerzahl diese Fragen.

Video
Bildergalerie
Flyer
Infobrief
Hochparterre


job_floris.jpg 

12. September
EINBLICKE
«Brick 18»
Begleitveranstaltung
Referent: 
Job Floris, Architekt Monadnock, Rotterdam (NL)

Die Verwendung von Backstein als Sichtmauerwerk ist in der nordeuropäischen Baukultur fest verankert. Job Floris und Sandor Naus vom Rotterdamer Architekturbüro Monadnock wählen im Umgang mit Backstein einen spielerischen Ansatz. In ihren Arbeiten vermengen sie Zitate aus der Architekturgeschichte mit Elementen der zeitgenössischen visuellen Kultur. Mit diesen Collagen streben sie eine Architektur an, die Schönheit, Effizienz und den Transfer von architektonischem Wissen verbindet.
Job Floris ist nebst seiner Bürotätigkeit auch in der Architekturlehre tätig. Von 2010-2018 an der Rotterdamse Academie voor Bouwkunst und zur Zeit als Gastprofessor an der EPFL. Zudem war er Editor der niederländischen Architekturzeitschrift OASE, die sich auf theoretischer Ebene mit den aktuellen Fragen des Bauens und Denkens über Architektur beschäftigt. «Brick 18» ist eine Backstein Themenausstellung präsentiert von ZZ Wancor vom
12. Juli – 20. September.

Video
Bildergalerie
Flyer
Infobrief


plattenladenSW_kal.jpg

29. August 
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«pressen, trocknen, legen»
Zementfliesen von Plattenladen Zürich GmbH

Referierende:
Claudia Pabst, Plattenladen Zürich GmbH
Reto Hänni, Hänni AG
André Lange, Hänni AG

Zementfliesen unterscheiden sich von der Produktion bis zur Verarbeitung deutlich von den allgegenwärtigen keramischen Fliesen. Optisch zeichnen sie sich durch eine ganz eigene Farbigkeit und eine leicht poröse Oberfläche aus. Im Gegensatz zu vielen Weltgegenden ist die Zementfliese in der Schweiz aber jedoch noch relativ wenig verbreitet. Die Erfahrungen in der Planung, in der Verarbeitung und im Unterhalt hinken diesem gesteigerten Interesse noch immer hinterher. Der Plattenladen in Zürich füllt zusammen mit einem engmaschigen Netz von Lieferanten und Unternehmern diese Lücke aus und versammelt das gesammelte Fachwissen unter einem Hut.
Am Brownbag-Lunch zeigt Claudia Pabst anhand vieler Muster und der Produktionsmethode die gestalterischen Möglichkeiten mit Zementfliesen auf. Reto Hänni erklärt die wichtigsten Grundregeln bei der Planung und Verarbeitung dieses Bodenbelags und André Lange teilt sein Wissen über Veredelung, Unterhalt und Restauration der Platten.

Video
Bildergalerie
Infobrief


Forbo.jpg 

18. Juli
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Design und Gewissen»
Marmoleum, Forbo Flooring Systems
Tamar Gaylord, Senior Designer Linoleum, Forbo Flooring, NL
Jörg Lamster, Geschäftsleiter Durable Planung und Beratung

Seit der Mitte des 19.Jahrhunderts wird Linoleum eingesetzt und hat sich bis heute als langlebiger und vielfältiger Baustoff bewährt. Um dies auch in Zukunft zu gewährleisten muss er sich aber stetig weiterentwickeln und den aktuellen Gegebenheiten und Nachfragen anpassen. Die Chefdesignerin der Forbo Flooring Abteilung, Tamar Gaylord, spricht am Brownbag-Lunch über die Entwicklung des Designs anhand der neuen Marmoleum Kollektion.
Die Wahrnehmung von Materialien wird heute zunehmend auch durch ökologische Faktoren geprägt. Der Linoleum Bodenbelag wird gemäss der EPD (Environmental Product Declaration) als CO2 neutral eingestuft. Als unabhängiger Experte erklärt Jörg Lamster von Durable Planung was dies bedeutet und wie dieses Zertifikat einzuordnen ist.

Video
Hochparterre
Bildergalerie
Flyer
Infobrief


kalender_brick.jpg

11. Juli
EINBLICKE
Vernissage «Brick 18»
Eine Backstein Themenausstellung präsentiert von 
ZZ Wancor vom 12. Juli –  20. September 

Referent:
Jonathan Sergison, Sergison Bates architects, London, Zürich

Der Wienerberger Brick Award, der im Jahre 2004 ins Leben gerufen wurde, ist eine Auszeichnung, mit der alle zwei Jahre die kreativsten Beispiele moderner und innovativer keramischer Architektur ausgezeichnet werden. 2018 wurden rund 600 Projekte aus 44 Ländern eingereicht. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der nominierten Projekte und die Preisträger des Brick Awards 2018 anhand von Fotografien, Videos und Mock-Ups.

In vielen Bauten von Sergison Bates spielt Backstein eine tragende Rolle. Das Büro wurde 1996 von Jonathan Sergison und Stephen Bates in London gegründet und seit 2010 betreiben sie eine Zweigniederlassung in Zürich. Jonathan Sergison spricht an der Eröffnung über ihre langjährige und intensive Auseinandersetzung mit Backstein, als Baumaterial und als konstruktives System.

Video
Bildergalerie
Flyer
Infobrief


Stahl_Baumuster_Centrale_web.jpg 

27. Juni
KONZEPT
«Wiederverwendung von Bauteilen»
 
Referierende:
Andreas Sonderegger & Marc Loeliger Dozenten Institut Konstruktives Entwerfen ZHAW, Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen
Marc Angst & Pascal Hentschel
baubüro in situ, Zürich

Einführung:
Isabel Gutzwiller, Stahlbau Zentrum Schweiz SZS 

Die Aufstockung des Kopfbaus der Halle 118 in Winterthur – Ein Lehrstück für Entwurf und Praxis. Für die Instandsetzung und Aufstockung des Gebäudes auf dem Lagerplatz werden zu 80 % wiederverwendete Baumaterialien genutzt: gefundene und geerntete Komponenten aus verschiedenen Abbruchobjekten – von Stahlträgern bis zu ganzen Treppen – werden zu einem neuen Ganzen zusammengefügt. Das baubüro in situ spielt aktuell anhand dieses Pilotprojektes den gesamten Planungs- und voraussichtlich ab Sommer 2019 auch den Bauprozess mit wiederverwendeten Bauteilen durch. Marc Angst und Pascal Hentschel stellen das Projekt vor und berichten von den Erfahrungen, den Hindernissen und Chancen. 
Andreas Sonderegger und Marc Loeliger präsentieren die Erkenntnisse aus ihrem Masterstudio an der ZHAW, wo die Studierenden mit wiederverwendeten Bauteilen entwerfen und konstruktive Strategien dazu entwickeln. Ausgangslage des Semesterentwurfs bildet derselbe Bauplatz in Winterthur und der Bauteilkatalog der bereits zur Verfügung stehenden gefundenen Materialien und Bauteile.

Eine Gastveranstaltung des Stahlbau Zentrum Schweiz SZS.

Video
Bildergalerie
Flyer
Infobrief


PolceveraViadukt.jpg  

18. Juni
KONZEPT
«Ingenieurbauten im Italien der Nachkriegszeit»

Referent:
Tobias Erb, Architekt ETH SIA

Der Einsturz des Polcevera-Viadukts in Genua hat die Ingenieurbauten der Nachkriegszeit in Italien in den Fokus rücken lassen. Die in den 1950er und 1960er Jahren entstandenen Infrastrukturen, allen voran die Brücken immer grösseren Massstabs, bildeten nicht nur den Unterbau für die rasante Entwicklung des Landes in der Hochkonjunktur, sondern entfalteten auch nachhaltigen technologischen und ästhetischen Einfluss. Der Vortrag folgt den wegweisenden Projekten von Ingenieuren wie Riccardo Morandi aber auch Silvano Zorzi oder Sergio Musmeci und diskutiert die neuen architektonischen Handlungsfelder, die ausgehend von den infrastrukturellen Bauaufgaben erschlossen werden.

Tobias Erb ist selbständiger Architekt in Bern und Assistent am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur an der ETH Zürich, wo er zu den Ingenieurbauten der Nachkriegszeit in Italien forscht.

Foto © Tobias Erb und Lukas Ingold

Bildergalerie
Flyer


Glasausstellung_BaumusterCentrale.jpg

29. März – 14. Juni
EINBLICKE
«Glas – Licht:Material» 

Glas ist als Gestaltungselement der zeitgenössischen Architektur nicht wegzudenken. Die Sonderausstellung «Glas – Licht:Material» rückt das faszinierende Material in den Fokus, das zwischen Reflexion und Transparenz, Zerbrechlichkeit und Festigkeit oszilliert. Die Grenzen des technisch Machbaren werden immer weiter verschoben und die Einsatzmöglichkeiten von Glas im Bauwesen damit kontinuierlich ausgeweitet. Gläser entwickeln sich zunehmend zu schaltbaren und multimedialen Flächen, welche an die Benutzerbedürfnisse angepasst werden können. Energetisch optimierte Vakuumgläser können bisher unvorstellbare tiefe Energiedurchlasswerte erreichen oder Fluidgläser sogar als Solarkollektoren oder Flächenheizung verwendet werden. In der Ausstellung werden neben Glasneuheiten auch Exponate der gestalterischen Glasbearbeitung gezeigt.

Flyer 
Infobrief


Kalender_audemars.jpg

13. Juni 
EINBLICKE
Finissage «Glas – Licht:Material» 

Referenten: 
Philippe Willareth, Dipl. Fassadeningenieur FH SIA, Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure, Zürich
Georg Pfefferle und Michael Purzer, FRENER & REIFER GmbH Srl

Das dänische Architekturbüro BIG ergänzt mit dem «Maison des Fondateurs» im Vallée de Joux das historische Gebäudeensemble des Uhrenherstellers Audemars Piguet um ein Gästehaus und ein Museum. Das Ausstellungsgebäude schraubt sich mit einer Doppelspirale aus der Landschaft und erinnert an den Federantrieb eines Uhrwerks.
Das Dach schwebt über den rahmenlosen und bis zu 6m hohen Gläsern, welche die Lastabtragung und Aussteifung des Gebäudes übernehmen. Aus der komplexen Geometrie resultieren über hundert verschiedene, trapezförmige und gebogene Gläser. Die einzelnen Scheiben der Verglasung wurden warm verformt, mit einer statisch wirksamen Folie verbacken und punktförmig gelenkig gelagert. Das interdisziplinäre Projektteam veranschaulicht in seiner Präsentation die erstaunlichen Eigenschaften des scheinbar zerbrechlichen Baumaterials Glas.

Bildergalerie
Flyer
Infobrief


Kalender1.jpg

23. Mai
MATERIAL TALK
«Nerven aus Stahl»
Referent: 
Aldo Nolli, Dipl. Arch. ETH SIA BSA, Durisch + Nolli Architekten
Moderation:
Dr. Christoph Wieser, Architekturtheoretiker, Dipl. Arch. ETH

Klare Formen und eine reduzierte und gleichsam prägende Materialisierung definieren das gebaute Werk des Luganeser Architekturbüros Durisch + Nolli. Seit der Gründung 1993 greifen Pia Durisch und Aldo Nolli dabei immer wieder auf das Material Stahl zurück und setzen es über eine stringente Konstruktion hinaus auch als Gestaltungsmittel ein. So zum Beispiel beim Centro Formazione Professionale SSIC in Gordola, TI. Die tragenden Teile wurden in Stahl gebaut und silbern schimmerndes Chromstahlblech unterstreicht die so erreichte Leichtigkeit der Konstruktion.
Aldo Nolli spricht am Anlass von den Möglichkeiten und der Motivation mit Stahl zu bauen, einem Material, das in der Schweiz noch immer relativ zögerlich eingesetzt wird.

Der MATERIAL TALK ist eine moderierte Diskussion die vom Trägerverein freunde-baumuster.ch initiiert wird.

Video
Bildergalerie
Flyer
Infobrief


kirche sw high res ausschnitt_2 Kopie.jpg

16. Mai
EINBLICKE
«Glas – Licht:Material» 
Pecha Kucha mit 
Mario Pellin, Material Archiv
Daniel Keller, Keller Glas AG
Matthias Köbel, EMPA
Dietrich Schwarz, Prof. für Nachhaltiges Bauen, Uni Liechtenstein
Jochen Ganz, Quadra Lignum
Marc Weidmann, Atelier Weidmann
Pascale Guignard, Guignard Saner Architekten

Durch Innovationen und neue Techniken entwickelt sich Glas wie kaum ein anderer Baustoff. Heute bietet es eine immer grössere Bandbreite an Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten an. Nebst den visuellen Eigenschaften von Farbigkeit und Lichtbrechung stossen neuartige Gläser in neue Dimensionen punkto Dämmwerten, Tragfähigkeit, Flexibilität oder Leichtigkeit vor. Althergebrachte Techniken und aktuelle Entwicklungen aus der Forschung und der Industrie - ein Pecha Kucha Abend, der sich dem Material Glas in all seinen Facetten widmet.

Video
Bildergalerie
Flyer
Infobrief


Baumuster-Centrale_Glas.jpg 

28. März 
EINBLICKE
Vernissage «Glas – Licht:Material» 

Referent: 
Adolf Krischanitz, Architekt, Krischanitz ZT GmbH, Wien

Im Werk von Adolf Krischanitz spielt Glas oft eine tragende Rolle. Mit dem «Smaragd» genannten Pavillon für das Museum Rietberg, dem Laborgebäude auf dem Novartis Campus in Basel oder dem Projekt für den Hauptsitz der Zürich-Versicherung am Mythenquai, lotet er wiederholt die kristallinen Qualitäten des Baumaterials aus. 

Beim Hauptsitz der Zürich-Versicherung umschliesst ein U-förmiger Neubau die denkmalgeschützten Gebäude und verbindet das Ensemble. Die turmartigen Stirnfassaden des Neubaus erhalten eine bewegte Fassade mit grossformatigen, prismenförmigen Glasscheiben, welche dem 116-jährigen Hauptgebäude einen kontrastierenden und repräsentativen Hintergrund bieten. Adolf Krischanitz gibt Einblick in den aktuellen Stand der Bauarbeiten und präsentiert die Konstruktion und Gestalt der eindrucksvollen Glasfassade.

Video
Bildergalerie
Flyer
Infobrief


Flyer_Kalender_Bild_kl.jpg 

7. März
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Zwei Schalen, ein Ziel»
KISmur Fassadensystem, Keller Vertriebs AG
Mike Pfeiffer, Keller Vertriebs AG
Uli Herres, Architekt (CCTP) & Marvin King, Architekt SIA (IGE), Hochschule Luzern - Technik & Architektur
Philipp Betschart, Architekt

Ein Forschungsteam der Hochschule Luzern – Technik & Architektur hat zusammen mit Wirtschaftspartnern heutige Fassadensysteme kritisch hinterfragt und gemeinsam ein alternatives Aussenwandsystem entwickelt: Das Zweischalenmauerwerk KISmur kombiniert eine tragende Backsteinwand mit einer dämmenden Schale aus Leichtbackstein. Das Ergebnis ist ein vollständig mineralisches Fassadensystem, das alle aktuellen und zukünftigen Anforderungen bezüglich Bauphysik, Statik, Lebenszykluskosten und Ökologie erfüllt. In Konformität mit dem Systemgedanken wurden die entsprechenden Anschlüsse und Detailpunkte wie Fenster, Decke und Abschlüsse untersucht und werden vom Entwicklerteam anhand von Details und einem Mockup am Anlass vorgestellt.

Video
Bildergalerie
Flyer
Infobrief


miller_maranta_baumuster_centrale_prefa.jpg   

21. Februar
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«feine Gliederung»
PREFA, Prefalz-Dach
Referierende:
Jean-Luc von Aarburg, Partner, Miller & Maranta AG Dipl. Architekten ETH BSA SIA
Elmar Schilter, Geschäftsführer PREFA Schweiz
Stefan Wildi, Projektentwickler PREFA Schweiz, Region Zürich

Der neue Kindergarten Paradiesstrasse in Riehen (BS) tritt als pavillionartiges Gebäude mit einem grossen, schützenden Dach in Erscheinung. Die tiefgezogene Traufe und die mäandrierende Fassade, welche sich immer wieder nischenartig unter dem Dachvorsprung zur Traufe vorschiebt, verleiht dem Gebäude eine besondere Identität und Massstäblichkeit, welche auf die Nutzung verweist. Das Dach ist mit hellem Aluminiumblech belegt und optisch sehr fein ausgeführt, mit verschiedenen Einteilungen der Scharen und jeweils mit Schattenfuge.

Video
Bildergalerie
Flyer
Infobrief 


Kunstmuseum-Basel-Neubau-Kunstmuseum-Basel-nouveau-b-timent-Kunstmuse-5-2.jpg 

7. Februar 
GASTVERANSTALTUNG
«Pictures from Italy» 
Referent: 
Christoph Gantenbein, Architekt, 
Gründungspartner Christ & Gantenbein
Begrüssung und Einleitung:
Simona Bernardini, Direktorin ITA
Giovanni Grassi, Direktor MADE expo

Die Auseinandersetzung mit der Formensprache italienischer Bauten und Baumaterialien ist integraler Bestandteil des Werdegangs und Wirkens Christoph Gantenbeins. In den frühen Berufsjahren reiste er zusammen mit seinem Büropartner, Emanuel Christ, zwei Monate lang durch Italien: Eine Erfahrung die beide nachhaltig geprägt hat.
Im Vortrag erörtert er die Beziehungen zwischen historischer Architektur und der heutigen Zeit. Er präsentiert Projekte, die in ihrer Einmaligkeit immer auch Fragen zu grundlegenden Qualitäten und damit auch dem Wesen der Architektur aufwerfen. Der 2016 fertiggestellte Erweiterungsbau des Kunstmuseum Basels mit der monumentalen Treppenstiegen in italienischem Bardiglio Marmor und der Backsteinfassade, versinnbildlicht diesen Dialog von 2’000 Jahren Architekturgeschichte. Dabei geht es nicht nur um Entwurf und Ästhetik allein, sondern um ein Thema welches moderner nicht sein könnte: «Nachhaltigkeit am Bau». Welche Materialien und Formen behalten ihren Nutzen und Wert über die Jahrhunderte bei? Dieser Frage sind Christ & Gantenbein auch an der Biennale Architettura di Venezia 2016 mit der Installation «More than a hundred years» nachgegangen.

Die Veranstaltung wird präsentiert durch ITA Italian Trade Agency zusammen mit dem italienischen Verband Federlegno als Vorschau auf die internationale Fachmesse für Bau und Architektur, MADE expo 2019 in Mailand.

Video
Bildergalerie
Flyer
Infobrief


projekte_kwa_183_01_w=1200.jpg 

 

31. Januar 
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«alte Erscheinung, neue Werte»
Multipor-Mineraldämmplatten, Innendämmung
Referierende:
Michael Widrig, Partner, Kaufmann Widrig Architekten GmbH
Marcus Knapp, Bauphysiker, Partner Amstein + Walthert AG
Marco Vincenz, Geschäftsführer Xella Porenbeton Schweiz

Das Amtshaus Helvetiaplatz ist ein exemplarischer Vertreter der Nachkriegsmoderne der 1960-er Jahre. Die Reduktion auf wenige geometrische Formen und Materialien, sowie das Freispielen des Erdgeschosses, sind von bemerkenswerter Radikalität. Bei der Instandsetzung, die 2019 abgeschlossen sein wird, soll die äusserer Erscheinung möglichst erhalten bleiben. Um gleichzeitig heutige Standards des Energieverbrauchs zu erreichen, wird bei der Sanierung des denkmalgeschützten Baus eine Innendämmung mit Misapor-Mineraldämmplatten angewendet.

Video
Bildergalerie
Flyer
Infobrief 


poolarchitekten_baumuster_centrale.jpg

24. Januar 2019
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«glatt, fein, grob»
Weber Saint-Gobain, Fassadensysteme
Referierende:
Dieter Bachmann, Partner, pool Architekten
Franco Luccarini, Leiter Marketing, Mitglied der Geschäftsleitung, Weber Saint-Gobain

Die Siedlung am Glattbogen in Zürich-Schwamendingen orientiert sich an dem durch den Steinerplan definierten Charakter des Quartiers. Elemente wie die geringe Geschossigkeit, den fliessenden Grünteppich und das feingliedrige Wegnetz sollen weitergeführt werden. Gleichzeitig werden zwischen den Gebäuden identitätsstiftende Raumzellen aufgespannt und so ein neuer Massstab eingeführt.
Trotz der Grösse der Siedlung wird durch eine saubere Gliederung der Fassade mittels unterschiedlicher Putze und Varianten der Materialisierung eine der Umgebung angemessene Überbauung geschaffen. Zusammen mit den Balkonen und einer Verandaschicht zur Innenseite entsteht so eine vertraute Wohnatmosphäre.

letzte Änderung: 17.10.2019