Elektronischer SBCZ-Veranstaltungskalender / neuer Link (3.6.2021)
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Für den Besuch eines Anlasses vor Ort ist ein gültiges Covid-Zertifikat vorzuweisen.

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30. September, 16:00 – 17:30 Uhr
WERKSTATT
«feines Schimmern»
Keim, Metallic- und Effektpigmente

Tischwerkstatt, online auf unserem YouTube-Kanal

Experten
Thomas Klug, Geschäftsführer Keimfarben AG
Gregory MacLeod, Dipl. Farbgestalter HF, Keimfarben AG
 

In Verbindung mit Beton, Putz und Farbe eröffnen Metallic- und Effektpigmente eine grosse Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten. Ihr Charakter reicht von verhalten schimmernd bis kraftvoll vibrierend. Ein bewusster und präziser Einsatz im Innen- wie im Aussenbereich kann einem Gebäude eine äusserst prägnante und raffinierte Farbwirkung verleihen.

Die Tischwerkstatt ist ein Online-Anlass, der über den Videokanal der SBCZ übertragen wird. Die Teilnehmer:innen lernen dabei die Verwendung von Metallic- und Effektpigmenten in der Theorie wie auch in der Praxis kennen. Wer sich für den Anlass anmeldet, erhält im Voraus per Post ein Set mit Farben, Zuschlägen, Untergründen und Werkzeugen zugeschickt. Im praktischen Teil werden unter Anleitung von Gregory MacLeod verschiedene Gestaltungstechniken erlernt: Von Ton in Ton bis mehrfarbig, oder von lasierenden bis halbdeckenden Anstrichen. Im theoretischen Teil reflektiert Thomas Klug zur Anwendung von Effektpigmenten und stellt Beispiele aus der zeitgenössischen Architektur vor.


Die ersten 100 Werkstatt - Sets sind kostenlos.
Pro Büro nur 1 Set.

Anmeldung bis 20. September an thema@baumuster.ch

Flyer
Infobrief


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7. Oktober, 18:00 Uhr
MATERIAL TALK
«Die gemeine Fichte und ihre sinnlichen Qualitäten»

Referierende: 
Caroline Fiechter, Fiechter & Salzmann Architekten, Zürich
Jost Britschgi, Holzbautechnik Burch, Sarnen (OW)
Erwin Buschor, Schreinerei Buschor, Altstätten (SG)
Moderation:
Dr. Christoph Wieser, Architekturtheoretiker, Dipl. Arch. ETH, Vorstandsmitglied Freunde Baumuster

Die Fichte ist das am weitesten verbreitete und wirtschaftlich wichtigste Nadelholz Europas. Als traditionelles Bauholz ist es Ausgangsmaterial für Konstruktionen im Innen- wie auch Aussenbereich, ob in massiver oder verleimter Form. Ihr lateinischer Name «Picea» stammt vom Adjektiv «piceus» (= pech, harzhaltig) und verweist auf den hohen Harzgehalt, der sich bei frisch geschnittenem Holz am Duft bemerkbar macht.
Schon seit mehr als fünfzehn Jahren spielt die Fichte als Baustoff eine wichtige Rolle im Schaffen von Fiechter & Salzmann Architekten. Eingesetzt als Konstruktionsholz, zur Bekleidung der Fassade oder auch als gestürztes Furnier für Möbel und Innenräume wurden bei verschiedenen Bauprojekten die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieses Materials genutzt. 
Als weiches und somit leicht zu verarbeitendes Holz bietet die Fichte einen hohen gestalterischen Spielraum und entfaltet dabei unterschiedliche Raumwirkungen. Am Anlass wird Caroline Fiechter im Dialog mit dem Holzbauer Jost Britschgi und dem Schreiner Erwin Buschor über den Einsatz des Fichtenholzes in unterschiedlichen Bauwerken sprechen. Moderiert wird das Gespräch von Christoph Wieser. 
Der MATERIAL TALK ist eine moderierte Diskussion, die vom Trägerverein Freunde-Baumuster initiiert wird.

Anmeldung bis 5. Oktober an thema@baumuster.ch
Eintritt frei

Livestream auf unserem YouTube-Kanal (keine Anmeldung erforderlich)


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21. Oktober, 12:15 Uhr
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«erneut modern»
Ortstockhaus Braunwald, Eternit AG

Referierende:
René Hochuli, Althammer Hochuli Architekten ETH SIA BSA
Michael Hanak, Kunst- und Architekturhistoriker

Das Ortstockhaus in Braunwald gilt als einer der wichtigsten Zeugen der Moderne im Kanton Glarus und als Pionierbau des «Neuen Bauens» in den Alpen. Allerdings verlor das 1930 vom Architekten Hans Leuzinger entworfene Gebäude nach 85 Jahren Betrieb viele der ursprünglichen Qualitäten: Die dunkelgrau eingefärbten Eternitplatten waren verblasst, der leuchtend rote Anstrich des Dachgebälks liess sich nur noch erahnen und diverse An- und Umbauten hatten die ursprünglich klare Gebäudeform verunklärt.
So wurde das Haus 2016 von den Architekturbüros Althammer Hochuli und Steiger Architekten umfassend und denkmalgerecht saniert. René Hochuli berichtet am Anlass über die vertiefte Studie der Archivgrundlagen, welche eine Wiederherstellung der räumlichen und konstruktiven Qualitäten des Ursprungsbaus in Abstimmung mit einem zeitgemässen Ausbaustandart ermöglichte.
Michael Hanak hat ein Buch über das Ortstockhaus verfasst. Er erläutert die architekturhistorische Bedeutung des Baus, der ein programmatischer Vertreter für die regionale Erneuerung der Architektur durch die aufstrebende Moderne der Zwanziger- und Dreissigerjahre des vergangenen Jahrhunderts ist.

Anmeldung bis 19. Oktober an thema@baumuster.ch
Eintritt frei

Livestream auf unserem YouTube-Kanal (keine Anmeldung erforderlich)

 



letzte Änderung: 22.09.2021