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16. April bis 2. Juli 2021
EINBLICKE
«Reaktionen auf Metall»

Im Bauwesen kommt eine Vielzahl unterschiedlicher Metalle und Legierungen zum Einsatz. Neben Stahl und  Aluminium werden auch Buntmetalle wie Kupfer, Bronze, Messing und Zink verbaut. Bleiben diese Metalle unbehandelt, finden an ihren Oberflächen als Reaktion auf die Umgebung natürliche Korrosionsprozesse statt. Diese können, wie im Falle der durch Oxidation entstehenden dunkelbraunen bis grünen Patina bei Kupfer oder dem oberflächlichen Rost bei Cortenstahl, eine gewünschte Schutzschicht darstellen.  In den meisten Fällen führen sie allerdings zur Beschädigung des Metalls, weshalb es vorgängig in einem schichtbildenden Verfahren vor Korrosion und Verschleiss geschützt wird. Die gängigsten Verfahren im Bauwesen sind das Pulverbeschichten, Einbrennlackieren, Emaillieren und Feuerverzinken von Stahl sowie das Eloxieren von Aluminium. Doch auch das Galvanisieren, Verchromen, Vernickeln und die PVD-Beschichtung werden zum Beispiel bei Armaturen oft eingesetzt.

Die Ausstellung verschafft einen Überblick über die Oberflächenbehandlungsmethoden von Metallen wie sie in Kunst, Design und Architektur zur Anwendung kommen. Oberflächenveredelnde Firmen präsentieren ihr Können und Wissen anhand von Mock-ups, Anwendungsbeispielen und Mustern.

Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung Sitterwerk sowie dem Netzwerk Material-Archiv organisiert.

Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.

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26. März bis 12. Mai 2021
EINBLICKE
«If buildings were landscapes...»

Gebäude als begehbare Landschaften sind zu einem bedeutenden Thema in der zeitgenössischen Architektur geworden. 
Wurden Landschaftselemente ursprünglich auf der Ebene des Ornaments verwendet, werden sie heute als räumliche Konzepte in der Architektur eingesetzt.

Die von Daniel Jauslin kuratierte Ausstellung präsentiert landschaftliche Entwurfsstrategien in der Architektur, die der Zürcher Landschaftsarchitekt in seiner Doktorarbeit an der TU Delft analysiert hat. Vorgestellt werden drei Projekte der Architekturbüros OMA, Eisenman und SANAA.

Visuelle Simulationen zeigen, wie Rem Koolhaas‘ ungebauter Jussieu-Entwurf für zwei Universitätsbibliotheken in Paris in gebauter Form ausgesehen hätte. Der Entwurf arbeitet mit gefalteten Geschossebenen, die eine innere Stadtlandschaft ausbilden.
Peter Eisenman entwarf 1999 die Kulturstadt in Santiago de Compostela in einem Prozess der landschaftlichen Schichtung. Gezeigt wird neben einer Schichtenmodellanalyse auch ein Vortrag des amerikanischen Architekten über das Projekt.
Die 3D-Filminstallation von Wim Wenders des Rolex-Learning-Centre der EPF Lausanne präsentiert die Leselandschaft der Universitätsbibliothek. Das Architekturbüro SANAA entwickelte ein Gebäude, bei welchem innere und äussere Landschaft eindrucksvoll miteinander verschmelzen.

Kleingruppenführungen: 
Daniel Jauslin freut sich über Anmeldungen zu Führungen mit maximal 4 Teilnehmenden  
Daten: 8./ 9./ 15./ 16./ 22. und 23. April  sowie 6./ 7./ 11. und 12. Mai 
Anmeldung zur Führung: https://doodle.com/poll/c6aye8c66tgqh833

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Hochparterre


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Mittwoch 12. Mai, 18:00 Uhr
KONZEPT
«Architektur fertigen»
Positionen zur Zukunft des Entwerfens im Holzbau
Vernissage und Podium

Holzarchitekturen von morgen müssen in Entwurf und Konstruktion auf aktuellen Fertigungsmethoden aufbauen, diese aber auch hinterfragen und herausfordern. So kann Holzarchitektur ausdrucksstark, wirtschaftlich und zukunftsfähig sein. Doch unter welchen Bedingungen und nach welchen Regeln entsteht idealerweise ein moderner Holzbau? Expert*innen aus Entwurf, Ausführung, Holzbauunternehmen und Forschung erläutern Planungsstrategien und diskutieren Bedingungen, Tendenzen und Potenziale des Holzbauentwurfs von heute und morgen.

Anlässlich des Erscheinens der Publikation «Architektur ­fertigen. Konstruktiver Holzelementbau» laden der Triest Verlag und die Baumuster-Centrale Zürich ein. Mit Unter­stützung der Blumer-Lehmann AG, Gossau, und des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) im Rahmen des Aktionsplans Holz.

Publikation:
Mario Rinke, Martin Krammer (Hrsg.), Architektur fertigen. Konstruktiver Holzelementbau, Triest Verlag, Zürich 2020
Buchgestaltung: Robert Müller, Berlin
Illustrationen: Julia Buschbeck, Zürich

Moderation:
Mario Rinke, Bauingenieur, Professor, Universität Antwerpen
Martin Krammer, Architekt und Berater, Offconsult AG

Statements: 
Marianne Burkhalter/Christian Sumi, Atelier Burkhalter Sumi 
Julia Selberherr, Wüest Partner 
Thomas Wehrle, ERNE AG Holzbau 

Podium: 
Mathias Heinz, pool Architekten,
Hermann Kaufmann, Hermann Kaufmann + Partner
Katharina Lehmann, Blumer-Lehmann AG 
Anja Meyer, AMJGS Architektur AG

Anmeldung zur physische Teilnahme vor Ort
unter thema@baumuster.ch

Bei einer Anmeldung werden wir Sie über Ihren Email-Kontakt über eine allfällige Verschiebung oder geltende Schutzmassnahmen auf dem Laufenden halten. 

Livestream auf unserem YouTube-Kanal (Keine Anmeldung erforderlich).

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Infobrief


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27. Mai, 18:00 Uhr
Treffpunkt Gestaltung im Handwerk 
«Prima Cucina»

Referierende
Zilla Leutenegger, Künstlerin
Beat Soller, Putztechnik, Max Schweizer AG
Thomi Wolfensberger, Koloration, Steindruckerei Wolfensberger AG

Moderation
David Keist, Abteilungsleiter Handwerk und Material, Haus der Farbe

In der neuen Mensa des Kantonsspitals in Chur überrascht eine grossformatige Zeichnung in Sgraffitotechnik. Die Putztechnik Sgraffito leitet sich vom italienischen Begriff «sgraffiare» ab und bedeutet kratzen. Eine eingefärbte Kalkputzschicht wird mit kontrastierender Kalkfarbe überschlemmt. Durch Auskratzen mittels eines Metallstichels entsteht die Zeichnung. Der Vorgang muss durchgeführt werden, bevor die Putzschicht zu hart getrocknet ist. 

Die Künstlerin Zilla Leutenegger fand in Beat Soller und Thomi Wolfensberger die idealen Partner, um eine grosse Idee in ein betörendes Werk zu verwandeln.

Auch der siebte «Treffpunkt Gestaltung im Handwerk» beleuchtet die erfolgreiche Übersetzung traditioneller Materialien und Handwerkstechniken in die zeitgenössische Architektur. Die SBCZ und das Haus der Farbe freuen sich, mit diesem Referat die Reihe zu Massarbeit, Innovation, Kommunikation und Gestaltung im Handwerk weiter zu führen.

Anmeldung zur physische Teilnahme vor Ort
unter thema@baumuster.ch

Bei einer Anmeldung werden wir Sie über Ihren Email-Kontakt über eine allfällige Verschiebung oder geltende Schutzmassnahmen auf dem Laufenden halten. 

Livestream auf unserem YouTube-Kanal (Keine Anmeldung erforderlich). 

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1. Juli, 12:00 Uhr
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«diagonale Schuppung»
PREFA Aluminium Wandrauten

Referierende
Tilla Theus, Architektin, Tilla Theus und Partner AG
Elmar Schilter, Geschäftsführer PREFA Schweiz

Im Zentrum von Horw (LU) steht seit dem letzten Jahr das erste Hochhaus. Das markante Gebäude fällt aber nicht nur durch seine Höhe von 46 Meter auf. Die Fassade ist nicht gerastert, was bei Hochhäusern oft der Fall ist, sondern spielt mit der Anordnung und Grösse der 352 Fenster, die sowohl im Innern wie nach Aussen eine Monotonie vermeiden. Neben den Öffnungen bestimmt die Materialisierung den Charakter des Neubaus: Natureloxierte Aluminium-Rauten belegen schuppenartig die Fassade und das Dach und reflektieren dezent die Lichtstimmung und die Umgebung.
Im Erd- und Galleriegeschoss sind Verkaufs- und Dienstleistungsflächen angeordnet, während sich in den oberen 13 Etagen 46 Mietwohnungen befinden. Entworfen und geplant hat das Hochhaus das Architekturbüro Tilla Theus und Partner AG. Tilla Theus wird am Anlass über die Entstehung des Projekts und die Gedanken hinter der prägnanten Fassade sprechen.
17‘000 Rauten wurden beim Projekt montiert. Hergestellt hat diese die Firma PREFA, die auf Fassaden und Dachlösungen in Aluminium spezialisiert ist. Elmar Schilter geht auf die konstruktiven Herausforderungen dieser Aufgabe ein und zeigt die Eigenschaften von Aluminium als Fassaden- und Dachbekleidung auf.

Anmeldung zur physische Teilnahme vor Ort
unter thema@baumuster.ch

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Livestream auf unserem YouTube-Kanal (Keine Anmeldung erforderlich). 

 


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letzte Änderung: 07.05.2021