202220212020 / 20192018 / 2017 / 2016 / 2015 / 2014 / 2013 / 2012/ 2011 / 2010 / 2009
1658242080_5715__15.jpg 

22. September 2022, 12:15 Uhr
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH & WERKSBESICHTIGUNG
«Feinteilung»

Referierende
Martin Pasztori, Johann Simons
Pasztori Simons Architekten, Berlin
Fabian Hofstetter
Produktmanager Fassade, Eternit (Schweiz) AG

Eternit als Fassadenhülle findet sich in zahlreichen Beispielen aktueller Bauprojekte. Seine Materialeigenschaften,
 die schlüssige Konstruktion, die grosse Bandbreite der Farben und Formate und schliesslich auch die ökonomische Komponente, machen den Faserzement zu einem vielseitigen Werkstoff für diverse Bauaufgaben in unterschiedlichen Kontexten. Im Bereich der Fassade kommen oft grössere Formate zur Anwendung, aber auch Kleinformate können als Gebäudehülle zum Einsatz kommen und verleihen ihr ein besonderes Aussehen. Fabian Hofstetter spricht über die technischen Möglichkeiten und Voraussetzungen von Eternit Fassadenschiefer. 

Das Berliner Büro Pasztori Simons Architekten haben für den Neubau des Kunstateliers Studio D. in Berlin-Mitte eine Fassade mit Eternit Rundschindeln umgesetzt. Die feine Gliederung verleiht dem Gebäude je nach Betrachtungsdistanz und Lichtstimmung einen unterschiedlichen Charakter. Wirkt die Fassade von weitem her flächig homogen, zeichnet sich beim Herantreten die kleinteilige Struktur der Schuppen ab und offenbart die präzise Komposition – denn an dem Raster der Eternit Rundschindeln richten sich alle Masse des Gebäudes aus. Martin Pasztori und Johann Simons stellen am Anlass den Entwurf und seine überraschende Entstehungsgeschichte vor. 

Flyer
Video
Newsletter
 


1657724666_2916__6.jpg 

15. September, 18:00 UHR
TREFFPUNKT – GESTALTUNG IM HANDWERK
«Konservierung und Rekonstruktion von Innenräumen Gerrit Rietvelds»

Referierende
Santje Pander, Restauratorin, NL  
Mariël Polman, Malerin, Architektin, Baufarbenforscherin, NL

Moderation
David Keist, Abteilungsleiter Handwerk und Material, Haus der Farbe

Die Kunstakademien in Amsterdam und Arnheim und der Pressesaal des UNESCO-Hauptquartiers in Paris wurden Mitte des 20. Jahrhunderts von Gerrit Thomas Rietveld geplant. Alle drei wurden als Einheit von Konstruktion, Materialisierung und farblicher Gestaltung entworfen – im Falle des Pressesaals sogar inklusive der Möbel – und  gelten als wichtige Zeitzeugen der Moderne, die längerfristig bewahrt bleiben oder dokumentiert werden sollen.
Während sich die Restauratorin Santje Pander mit der Konservierung und Rekonstruktion des grossflächig eingesetzten Linoleums von Forbo in diesen Werken befasst, untersucht die Farbforscherin Mariël Polman die Schichten der Architekturfarben. Am Anlass werden sie von dieser detektivischen Arbeit berichten.

Der neunte «Treffpunkt Gestaltung im Handwerk» beleuchtet nicht nur die Anwendung, sondern vielmehr die Erforschung und Erhaltung traditioneller Materialien und Handwerkstechniken. Die SBCZ und das Haus der Farbe freuen sich, mit diesem Referat die Reihe zu Massarbeit, Innovation, Kommunikation und Gestaltung im Handwerk weiterzuführen.

Vortragssprache: Englisch
Ort: Weberstrasse 4, 8004 Zürich

Flyer
Video
Newsletter
Live-Stream


1657113733_4002__6-1.jpg 

1. September 2022, 12:15 Uhr
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«in Stahl gehalten»

Referierende
Armin Baumann
Mitglied der Geschäftsleitung, Boltshauser Architekten AG
Jerome Knubel
Objektmanager Schweiz, Jansen AG

Das neue Forschungsgebäude GLC der ETH ergänzt das bestehende Raumangebot um zusätzliche Hörsäle, diverse Medizintechnik-Laboratorien, Forschungsplattformen und ein neues Gastronomieangebot. Durch seinen markanten Ausdruck ist der Neubau gut im Universitäts-Quartier in der Stadt Zürich auszumachen. Die gläserne Fassade besteht aus einer Doppelhautkonstruktion, kassettenartig zusammengefügten Glasbausteinelementen im Brüstungs- und Sturzbereich und einem Fensterband mit zurückversetzten Lüftungsflügeln zum Öffnen.
Boltshauser Architekten wollten mit der Materialwahl dem Gebäude einen offenen und zugleich hoch technischen Ausdruck verleihen. Armin Baumann erläutert am Anlass, wie die Fassadenelemente für die Umsetzung zeitgemässer Standards neu gedacht werden mussten.

Zum Gelingen beigetragen haben auch unterschiedliche Komponenten des Janisol-Systems der Jansen AG. Mehrere Türen und Bestandteile der Fenster stammen von der Firma, wie auch das ausgeklügelte System der in der Fassade integrierten Brandschutzklappen, die einen Brandüberschlag innerhalb der Doppelhautfassade verhindern. Jerome Knubel wird die flexiblen Anwendungsmöglichkeiten des Systems und die objektspezifischen Lösungen für das GLC-Projekt vorstellen.

Flyer
Video
Newsletter
Bericht Hochparterre

 


ausstellung_2.jpg 

EINBLICKE
«von der Wurzel bis zum Blatt»
Eine Ausstellung zur nachhaltigen Holzwirtschaft präsentiert von SlowWood

Ausstellung 3. Juni – 1. Juli 2022

Die ganzheitliche Verwendung von Primärrohstoffen und deren Ressourcen ist weit mehr als nur ein zeitgenössischer Trend: Sie bieten einen Ansatz zum nachhaltigen Umgang mit Materialen, fördert die lokale Produktion und das Handwerk. Die Wertschätzung gegenüber dem Werkstoff und das Vermeiden von Abfällen bei der Weiterverarbeitung sind hierbei leitende Motivationen, die sich auf viele Branchen übertragen lassen. Was in der Gastronomie und Lebensmittelherstellung als SlowFood-Bewegung bekannt wurde, erreicht mit SlowWood nun auch die Schweizer Holzwirtschaft.

Der Waldkirschbaum, der am 15. Dezember 2018 im Zürcher Oberland gefällt wurde, ist bei SlowWood das Ausgangsmaterial und die Grundlage, auf deren Basis in den letzten vier Jahren mit insgesamt 45 Beteiligten mehr als 30 Projekte umgesetzt wurden. Hierbei wurden von der Wurzel bis hin zum Blatt sämtliche Teile des Baumes verwendet und zu einzigartigen Produkten verarbeitet – vom «Parfüm der Küche» über den Möbelbau bis hin zum Tropenholzersatz Sonowood, das an der Fachmesse Holz 2019 mit dem Sonderpreis Jury ausgezeichnet wurde.

Die Ausstellung «Von der Wurzel bis zum Blatt» zeigte anhand dieser vielfältigen Projekte, welches enorme Potenzial sich in einem einzigen Baum befindet. Sie machte den Prozess von der Fällung bis hin zum fertigen Produkt sichtbar und legt dabei einen Fokus auf das lokale Handwerk, seine Traditionen und Innovationen. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung stellten die Autor:innen ihre Projekte in einer Reihe von Kurzvorträgen vor und erzählten so die Geschichte von SlowWood.

mehr

Flyer
Video
Newsletter
Bericht Hochparterre
Bericht Schreinerzeitung


1647531281_3133__6.jpg 

Donnerstag, 9. Juni 2022, 12:15 Uhr
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«sphärische Struktur»

Referierende
Roman Tschachtli, VERVE Architekten GmbH SIA
Florian Prinz, VERVE Architekten GmbH SIA
Daniel Bangerter, Verkaufsleiter, Fabromont AG

Das Material Kugelgarn ist einzigartig in der Hinsicht, dass es nur von der Firma Fabromont hergestellt wird und neben Webware, Tufting und Nadelfilz eine eigene Kategorie textiler Bodenbeläge darstellt. Dabei werden Fasern zu Garnen und weiter zu dreidimensionalen sphärischen Strukturen verarbeitet. Kugelgarn bietet die Vorteile der Behaglichkeit von textilen Bodenbelägen, hat eine hohe schalldämmende Wirkung und ist äusserst langlebig und strapazierfähig. Zudem kann der Belag richtungsfrei und nahtlos verlegt werden, was ihn auch aus gestalterischer Sicht interessant macht. Daniel Bangerter wird am Anlass diese Eigenschaften weiter erläutern.

Aufgrund der genannten Charakteristiken findet sich Kugelgarn oft in Schulhäusern. So auch bei der Schulraumerweiterung in Pieterlen von VERVE Architekten, wo der farbige Bodenbelag eines der prägenden Elemente im Innenraum ist. Das Schulhaus wurde in Holz-Modulbauweise umgesetzt und bereits um ein Geschoss erweitert. Dieselbe Bauweise wurde auch bei der Schulraumerweiterung in Bellach angewendet. Roman Tschachtli und Florian Prinz sprechen über die Wahl von Konstruktion und Materialien und wie daraus ein einheitliches Ganzes entsteht.

Flyer
Video
Newsletter


1649167455_9183__15.jpg 

Donnerstag, 12. Mai 2022, 12:15 Uhr
KONKRET
«Raum ab Werk»

Referierende
Falco Herrmann, Partner,
Sauerbruch Hutton, Berlin
Lukas Osterwalder, Bereichsleiter modulares Bauen,
Blumer-Lehmann AG, Gossau

Die Kombination von Holz- und Modulbau hält viele Antworten auf die Anforderungen an zeitgemässe Bauten bereit. Sei es, um innerhalb kürzester Zeit Räumlichkeiten bereitzustellen, Bauten zu erweitern, aufzustocken oder um Neubauten zu erstellen. Die Bauform des modernen Holzmodulbaus bietet überraschend viel Gestaltungsspielraum und weist dank der ressourcenschonenden Baumaterialien sowie seiner Kreislauffähigkeit eine hervorragende Ökobilanz auf. 

Das Berliner Architekturbüro Sauerbruch Hutton konnte schon mehrere grossmassstäbliche Gebäude in Modulbauweise realisieren. Falco Herrmann zeigt auf, dass überzeugende Lösungen vor allem dann entstehen, wenn sich die Planer vertieft mit den Anforderungen der späteren Nutzung eines Gebäudes sowie den Produktions- und Gestaltungsmöglichkeiten im Modulbau auseinandersetzen.

Lukas Osterwalder, Bereichsleiter modulares Bauen bei Blumer Lehmann, beleuchtet den Holzmodulbau aus technischer Sicht: Welche Vorteile und Möglichkeiten bringt diese flexible und mobile Bauweise? Ausserdem erklärt er, warum es auch im Modulbau sinnvoll ist, das Bauprojekt in einer frühen Phase zusammen mit dem Produzenten zu entwickeln.

Flyer
Video
Newsletter
Bericht Hochparterre


1636985811_1053__6.jpg  

Donnerstag 5. Mai 2022, 15:30 Uhr
KONKRET
«Entwerfen mit solaren Materialien»

Ort: Swissbau Focus, Messe Basel

Referierende
Stefan Baumberger, Dipl. Architekt ETH SIA, Geschäftsführer Schweizer Baumuster-Centrale Zürich
Maximilian Gester, MSc ETH, Assistent, Chair of Architecture and Building Systems (A/S) ETH Zurich
Reto Dörig, Geschäftsleiter und Inhaber, GFT Fassaden AG

Bei Photovoltaik-Fassaden spielen neben den technischen auch die gestalterischen Kriterien eine entscheidende Rolle. Am Lehrstuhl für Architektur und Gebäudesysteme der ETH Zürich haben Studierende im Rahmen eines Workshops den Status quo hinterfragt und prototypische Solarelemente selbst gebaut. Der Forscher Maximilian Gester präsentiert die Vorgehensweise und Resultate dieser Arbeiten. Reto Dörig spricht über die Herausforderungen in der Planung und Umsetzung solarer Fassaden, welche die GFT Fassaden AG in den letzten Jahren realisieren konnte. Präsentiert wird diese Veranstaltung von der Schweizer Baumuster-Centrale Zürich als Vermittlerin von Forschung, Industrie und Planung.

Flyer
Video

 


DSCF1709.jpg

Donnerstag 21. April 2022, 12:15 Uhr
KONKRET
«Beton zu Beton»
Fachgespräch mit Brownbag-Lunch

Referierende
Remo Hug, Bauingenieur
Verkaufsleiter zirkulit® Baustoffe
Tanja Reimer, Architektin 
Donet Schäfer Reimer Architekten GmbH

Beton wird im Zuge des Nachhaltigkeitsdiskurses als Baustoff heute kritischer bewertet als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Dennoch ist er aber nach wie vor das mit Abstand am meisten eingesetzte Baumaterial. 
Vor diesem Hintergrund wurde zirkulit entwickelt. Der zirkuläre Beton minimiert den Primärressourcenverbrauch auf das absolute Minimum, indem der Anteil an Sand und Kies aus natürlichen Ressourcen durch Sekundärrohstoffe ersetzt wird. Der Hauptverursacher des CO2-Ausstosses bei der Betonherstellung ist Zement. Deshalb wird der Zementgehalt auf das notwendige Minimum reduziert und ein CO2-armer Zement eingesetzt. Durch eine neuartige Speichertechno
logie wird zirkulit zusätzlich mit CO2 angereichert, womit Kohlendioxid aus der Atmosphäre gebunden werden kann. Die technischen Eigenschaften sind dabei die gleichen wie beim Beton aus Primärrohstoffen. Remo Hug erläuterte am Anlass die Technologie, Herstellung und Verwendungsmöglichkeiten von zirkulit.

Auf dem Areal Guggach III beim Bucheggplatz in Zürich hat der Bau der 111 Wohnungen für die Stiftung für bezahlbare und ökologische Wohnungen – Einfach Wohnen (SEW) begonnen. Für die Betonarbeiten wird fast ausschliesslich zirkulit eingesetzt. Donet Schäfer Reimer Architekten haben 2018 den Wettbewerb gewonnen und den Neubau geplant. Tanja Reimer stellte das Projekt vor und sprach über die Herausforderung, günstigen und gleichzeitig nachhaltigen Wohnraum zu schaffen. 

Flyer
Video
Newsletter
Bericht Hochparterre


220331_KONZEPT_SZS_2.jpg 

Donnerstag 31. März 2022, 18 Uhr
KONZEPT
«Lernen im Stahlgerippe»

Gastveranstaltung 
des Stahlbau Zentrums Schweiz  SZS 
Vortrag und Preisverleihung des 
Prix Acier Student Award 2021

Referierende  
Isabel Gutzwiller, Stahlbau Zentrum Schweiz SZS
Thomas Fischer, Thomas Fischer Architekt
Tivadar Puskas, Schnetzer Puskas Ingenieure
Andrea Moro, Schnetzer Puskas Ingenieure

In der neuen Sekundarschule Laufen bildet ein kraftvolles Stahltragwerk ein pragmatisches Gerippe, das eine flexible Nutzung und Umnutzung unterstützt. Sporthalle und Mehrzweckräume liegen im Erd- respektive im Untergeschoss; darüber befinden sich die offenen, über Sheddächer belichteten Lernlandschaften. Die Überspannung der grossen, stützenfreien Räume im Erdgeschoss wird mittels fünf darüber liegenden, doppelraumhohen Stahlfachwerkträgern gelöst: Die Decke ist an ihnen hochgehängt, gleichzeitig bilden sie die Wandebenen der Lernlandschaften und tragen das Dach. Der Architekt Thomas Fischer stellt das Projekt zusammen mit den Ingenieuren Andrea Moro und Tivadar Puskas von Schnetzer Puskas Ingenieuren vor. Das steeldoc 01/22 des Stahlbau Zentrums Schweiz SZS richtet den Fokus auf Bildungsbauten, die die funktionalen und räumlichen Qualitäten von Stahlkonstruktionen aufzeigen. Im Anschluss an die Referate findet die Preisverleihung des Prix Acier Student Award 2021 statt. Der Förderpreis für Studierende der Architektur und des Ingenieurwesens wird an herausragende Arbeiten vergeben, bei welchen Stahl für das Tragwerk oder einen massgeblichen Teil des Bauwerks in überzeugender Weise eingesetzt wird. Die Gewinnerprojekte werden ebenfalls im steeldoc 01/22 gezeigt.

Flyer
Video
Newsletter


1644572406_4093__6.jpg 

Donnerstag 17. März, 18:00 Uhr
MATERIAL TALK
«fein gewellt»

Referierende  
Jean-Luc von Aarburg, Miller & Maranta Architekten, Basel
Kurt Rytz, Rytz AG, Zunzgen BL

Moderation
Dr. Christoph Wieser, Architekturtheoretiker, Dipl. Arch. ETH, Vorstandsmitglied Freunde Baumuster

Auf dem ehemaligen Areal der Allgemeinen Plakatgesellschaft an der Hardstrasse im Basler Gellertquatier entsteht zurzeit eine Überbauung, die das für den Ort typische Nebeneinander von Wohnen und Gewerbe weiterführt. Von Miller & Maranta Architekten geplant, überzeugt das Ensemble aus Bestands- und Neubauten durch seinen zwischen industrieller Geschichte und zeitgenössischer Wohnlichkeit fein austarierten Charakter.

Im Zentrum der Anlage stehen drei neue Wohngebäude, die als Mehrfamilienhäuser mit bis zu vier Wohnungen pro Geschoss ausgestattet sind. Die Innenräume sind geprägt durch kräftigen Sichtbeton, die Fassade und das Dach durch ein homogenes und beinahe fugenlos erscheinendes Kleid aus naturbelassenem Aluminium. Zusammen mit den asymmetrisch gesetzten Satteldächern, und dem regelmässigen Rhythmus der gerahmten Lochfenster, erhalten die Baukörper so eine gewerbliche Anmutung und machen über die feine Detaillierung dennoch ihre Wohnnutzung erkenntlich.

Jean-Luc von Aarburg, Partner bei Miller & Maranta Architekten, wird sich am Vortrag im Dialog mit Kurt Rytz über die Gestaltung und die Ausführung der komplexen Aluminiumfassaden unterhalten. Kurt Rytz ist Geschäftsführer der Rytz AG, die sich auf die Herstellung anspruchsvoller Stahl- und Fassadenkonstruktionen spezialisiert hat. Geleitet wird das Gespräch von Christoph Wieser. Der MATERIAL TALK ist eine moderierte Diskussion, die vom Trägerverein Freunde-Baumuster initiiert wird.

Flyer
Video
Newsletter
Bericht espazium


SFHF.jpg 

Donnertag 10. März 2022, 12:15 Uhr
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«nochmals vorgehängt»
Wiederverwendung von Bauteilen
SFHF – Schweizerischer Fachverband für hinterlüftete Fassaden

Referierende
Olivier de Perrot, Architekt, Gründer Salza GmbH, Vorstandsmitglied Verein Cirkla
Cyrille Veron, Bauingenieur, Gründer sumami GmbH, Vorstandsmitglied Verein Cirkla und Verein Be Circular
Samuel Bregenzer, Vorstandsmitglied SFHF

In der Schweiz werden jährlich mehr als 4‘000 Gebäude abgerissen. Wie können möglichst grosse Mengen der dabei anfallenden, hochwertigen Bauelemente wiederverwendet anstatt zerstört werden, um so einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der ökologischen Bilanz im Bauwesen zu leisten?
«Wiederverwendung ist mehr als Wiederverwenden», sagt Olivier de Perrot von Salza. Wird sie umfassend angewendet, eröffnen sich neue Möglichkeiten in der Architektur. Dazu müssen die konstruktiv-technische Entwicklung, der Bauablauf und der architektonische Ausdruck neu gedacht werden. Neben den ökologischen Vorteilen kommt auch eine finanzielle Komponente hinzu. Cyrill Veron von Sumami zeigte auf, dass Wiederverwenden auch ökonomisch interessant sein kann.

Den Anlass initiiert hat der Schweizerische Fachverband für hinterlüftete Fassaden. Vorgehängte hinterlüftete Fassaden sind im Kontext der Wiederverwendung aus mehreren Gründen sinnvoll: Einerseits funktionieren die Systeme problemlos auch mit gebrauchten Komponenten, andererseits ist der Rückbau einfach und die Trennung der Materialien ist gewährleistet.

 

Flyer
Video
Newsletter
Bericht Hochparterre


letzte Änderung: 23.09.2022