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16. April bis 2. Juli 2021
EINBLICKE
«Reaktionen auf Metall»

Im Bauwesen kommt eine Vielzahl unterschiedlicher Metalle und Legierungen zum Einsatz. Neben Stahl und  Aluminium werden auch Buntmetalle wie Kupfer, Bronze, Messing und Zink verbaut. Bleiben diese Metalle unbehandelt, finden an ihren Oberflächen als Reaktion auf die Umgebung natürliche Korrosionsprozesse statt. Diese können, wie im Falle der durch Oxidation entstehenden dunkelbraunen bis grünen Patina bei Kupfer oder dem oberflächlichen Rost bei Cortenstahl, eine gewünschte Schutzschicht darstellen.  In den meisten Fällen führen sie allerdings zur Beschädigung des Metalls, weshalb es vorgängig in einem schichtbildenden Verfahren vor Korrosion und Verschleiss geschützt wird. Die gängigsten Verfahren im Bauwesen sind das Pulverbeschichten, Einbrennlackieren, Emaillieren und Feuerverzinken von Stahl sowie das Eloxieren von Aluminium. Doch auch das Galvanisieren, Verchromen, Vernickeln und die PVD-Beschichtung werden zum Beispiel bei Armaturen oft eingesetzt.

Die Ausstellung verschafft einen Überblick über die Oberflächenbehandlungsmethoden von Metallen wie sie in Kunst, Design und Architektur zur Anwendung kommen. Oberflächenveredelnde Firmen präsentieren ihr Können und Wissen anhand von Mock-ups, Anwendungsbeispielen und Mustern.

Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung Sitterwerk sowie dem Netzwerk Material-Archiv organisiert.

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Kurzdokumentation 


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17. Juni
KONZEPT
«Oberflächen von Stahl»
Von Sichtstahl und komplexen Beschichtungen

Referierende

Einführung
Isabel Gutzwiller, Projektleitung Architektur, Stahlbau Zentrum Schweiz SZS

De Krook Mediathek, Gent (B):
Ralf Coussée, Architekt, Coussée & Goris architecten, Gent (B)
Guy Mouton, Bauingenieur / Architekt, Studieburo Mouton, Gent (B)

Negrellisteg, Zürich:
Gianfranco Bronzini, Bauingenieur, Conzett Bronzini Partner AG, Chur

Georg Rinderknecht, Architekt, 10:8 Architekten, Zürich

Die Oberfläche von rohem Stahl ist von eigener Schönheit: die Struktur des Materials wirkt lebendig und natürlich, seine Bearbeitung hinterlässt sichtbare Spuren. Eine weitere Eigenschaft von Stahl verhindert jedoch, dass er in dieser Form in der gebauten Umwelt präsent ist: Beim Kontakt mit Sauerstoff, Wasser oder anderen Metallen wird ein Korrosionsprozess in Gang gesetzt, der zu einer Veränderung der Oberfläche mit Materialabtrag führt. Korrosionsschutz ist deshalb integraler Bestandteil des Bauens mit Stahl. Die enge Zusammenarbeit zwischen den Planenden von Architektur und Tragwerk bereits bei der Konzeption eines Bauwerks ermöglicht überzeugende und verblüffende Lösungen. 
Dass weniger mehr sein kann, illustriert die Mediathek Waalse Krook in Gent (B): Das Innere ist geprägt durch eine beeindruckende Sichtstahlstruktur und die Schönheit des rohen Materials. Ein innovatives Brandschutzkonzept und ein temporäres, unsichtbares Nanocoating machen es möglich. Die beiden Referenten aus Gent berichten vom Weg zu dieser überraschenden Lösung. 
Mit einer stark korrosiven Umgebung mussten die Planenden des Zürcher Negrellistegs umgehen: Gemeinsam entwickelten sie ein komplexes System von unterschiedlichen Beschichtungen, abgestimmt auf den spezifischen Einsatzort der verschiedenen Materialien. Dem eleganten Bauwerk, äusserlich von wenigen, präzise eingesetzten Materialien geprägt, ist diese Komplexität nicht anzusehen. Die Referenten geben Einblick in einen aufwendigen Planungs- und Bauprozess. 
Die beiden Bauwerke werden in der aktuellen Bautendokumentation des SZS, dem steeldoc 01/21 «Stahloberflächen» ausführlich vorgestellt.

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10. Juni
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Besenstrich auf Metall»
Neuartige Technik der Pulverbeschichtung

Referierende
Sabina Bogacz, Architektin, Steiger Concept AG, Zürich
Luigi Gelsomino, Geschäftsführer / Inhaber, Traub AG Pulverbeschichtungswerk
Marco Capizzi, Leiter Anwendungstechnik, KABE Farben    

Das Gebäude der Spitalpharmazie des Kantonsspitals Aarau wurde in den 1980ern als schlichter und funktionaler Industriebau erstellt. Für den laufenden Umbau und die Sanierung stellten sich die Architekt:innen der Steiger Concept AG die Frage, wie der industrielle Ausdruck erhalten und dem Gebäude gleichzeitig ein eigenständiger Charakter gegeben werden kann. Als Fassadenverkleidung wurde Blech gewählt – ein klassisches Material in der Industrie. Doch die Umsetzung wurde in mehreren Punkten detailliert weitergedacht, um dem dünnen Material eine Körperhaftigkeit zu verleihen.

Die Fuge zwischen den Blechen wird durch die Ausbildung
positiver Falze «überwunden» und die Oberflächenbehandlung verstärkt das monolithische Erscheinungsbild zusätzlich.Die unregelmässige Textur eines Besenstrichputzes diente hierbei als handwerkliches Vorbild und optische Referenz. In Zusammenarbeit mit KABE Farben wurde eine Technik entwickelt, bei welcher der monochrome Pulverlack mit Besenstrich aufgetragen und anschliessend eingebrannt wird.
Am Anlass zeigen die Referierenden den Weg von der Entwurfsidee bis zur umgesetzten Fassade und erläutern die Herausforderungen aus Perspektive der Gestaltung, Entwicklung und Produktion.

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27. Mai
Treffpunkt Gestaltung im Handwerk 
«Prima Cucina»

Referierende
Zilla Leutenegger, Künstlerin
Beat Soller, Putztechnik, Max Schweizer AG
Thomi Wolfensberger, Koloration, Steindruckerei Wolfensberger AG

Moderation
David Keist, Abteilungsleiter Handwerk und Material, Haus der Farbe

In der neuen Mensa des Kantonsspitals in Chur überrascht eine grossformatige Zeichnung in Sgraffitotechnik. Die Putztechnik Sgraffito leitet sich vom italienischen Begriff «sgraffiare» ab und bedeutet kratzen. Eine eingefärbte Kalkputzschicht wird mit kontrastierender Kalkfarbe überschlemmt. Durch Auskratzen mittels eines Metallstichels entsteht die Zeichnung. Der Vorgang muss durchgeführt werden, bevor die Putzschicht zu hart getrocknet ist. 

Die Künstlerin Zilla Leutenegger fand in Beat Soller und Thomi Wolfensberger die idealen Partner, um eine grosse Idee in ein betörendes Werk zu verwandeln.

Auch der siebte «Treffpunkt Gestaltung im Handwerk» beleuchtet die erfolgreiche Übersetzung traditioneller Materialien und Handwerkstechniken in die zeitgenössische Architektur. Die SBCZ und das Haus der Farbe freuen sich, mit diesem Referat die Reihe zu Massarbeit, Innovation, Kommunikation und Gestaltung im Handwerk weiter zu führen.

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Mittwoch 12. Mai
KONZEPT
«Architektur fertigen»
Positionen zur Zukunft des Entwerfens im Holzbau
Vernissage und Podium

Holzarchitekturen von morgen müssen in Entwurf und Konstruktion auf aktuellen Fertigungsmethoden aufbauen, diese aber auch hinterfragen und herausfordern. So kann Holzarchitektur ausdrucksstark, wirtschaftlich und zukunftsfähig sein. Doch unter welchen Bedingungen und nach welchen Regeln entsteht idealerweise ein moderner Holzbau? Expert*innen aus Entwurf, Ausführung, Holzbauunternehmen und Forschung erläutern Planungsstrategien und diskutieren Bedingungen, Tendenzen und Potenziale des Holzbauentwurfs von heute und morgen.

Anlässlich des Erscheinens der Publikation «Architektur ­fertigen. Konstruktiver Holzelementbau» laden der Triest Verlag und die Baumuster-Centrale Zürich ein. Mit Unter­stützung der Blumer-Lehmann AG, Gossau, und des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) im Rahmen des Aktionsplans Holz.

Publikation:
Mario Rinke, Martin Krammer (Hrsg.), Architektur fertigen. Konstruktiver Holzelementbau, Triest Verlag, Zürich 2020
Buchgestaltung: Robert Müller, Berlin
Illustrationen: Julia Buschbeck, Zürich

Moderation:
Mario Rinke, Bauingenieur, Professor, Universität Antwerpen
Martin Krammer, Architekt und Berater, Offconsult AG

Statements: 
Marianne Burkhalter/Christian Sumi, Atelier Burkhalter Sumi 
Julia Selberherr, Wüest Partner 
Thomas Wehrle, ERNE AG Holzbau 

Podium: 
Mathias Heinz, pool Architekten,
Hermann Kaufmann, Hermann Kaufmann + Partner
Katharina Lehmann, Blumer-Lehmann AG 
Anja Meyer, AMJGS Architektur AG

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26. März bis 12. Mai 2021
EINBLICKE
«If buildings were landscapes...»

Gebäude als begehbare Landschaften sind zu einem bedeutenden Thema in der zeitgenössischen Architektur geworden. 
Wurden Landschaftselemente ursprünglich auf der Ebene des Ornaments verwendet, werden sie heute als räumliche Konzepte in der Architektur eingesetzt.

Die von Daniel Jauslin kuratierte Ausstellung präsentiert landschaftliche Entwurfsstrategien in der Architektur, die der Zürcher Landschaftsarchitekt in seiner Doktorarbeit an der TU Delft analysiert hat. Vorgestellt werden drei Projekte der Architekturbüros OMA, Eisenman und SANAA.

Visuelle Simulationen zeigen, wie Rem Koolhaas‘ ungebauter Jussieu-Entwurf für zwei Universitätsbibliotheken in Paris in gebauter Form ausgesehen hätte. Der Entwurf arbeitet mit gefalteten Geschossebenen, die eine innere Stadtlandschaft ausbilden.
Peter Eisenman entwarf 1999 die Kulturstadt in Santiago de Compostela in einem Prozess der landschaftlichen Schichtung. Gezeigt wird neben einer Schichtenmodellanalyse auch ein Vortrag des amerikanischen Architekten über das Projekt.
Die 3D-Filminstallation von Wim Wenders des Rolex-Learning-Centre der EPF Lausanne präsentiert die Leselandschaft der Universitätsbibliothek. Das Architekturbüro SANAA entwickelte ein Gebäude, bei welchem innere und äussere Landschaft eindrucksvoll miteinander verschmelzen.

Kleingruppenführungen: 
Daniel Jauslin freut sich über Anmeldungen zu Führungen mit maximal 4 Teilnehmenden  
Daten: 8./ 9./ 15./ 16./ 22. und 23. April  sowie 6./ 7./ 11. und 12. Mai 
Anmeldung zur Führung: https://doodle.com/poll/c6aye8c66tgqh833

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29. April 2021
MATERIAL TALK
«Blech - von Fügungen und Abstraktionen»

Referentin: 
Barbara Frei, Frei + Saarinen Architekten ETH SIA BSA
Moderation:
Dr. Christoph Wieser, Architekturtheoretiker, Dipl. Arch. ETH, Vorstandsmitglied, Freunde Baumuster

Blech ist ein alltägliches Material. Frei + Saarinen Architekten interessiert der Umgang mit dem Gewöhnlichen, die Art der Detaillierung. Fügungen und Profilierungen, geben dem Material den eigenen Charakter und prägen den Ausdruck von ihren Entwürfen. Barbara Frei zeigt anhand von Beispielen, wie durch die Strukturierung der Aussenhülle eines Dachaufbaus baurechtliche Kniffs angewendet werden konnten, wie Fälze zum Verschwinden gebracht wurden, sodass eine abstrakte Dachfläche entstand, welche Anbau und Bestand miteinander vereint und wie durch Umsäumungen günstige Industriebleche veredelt wurden und sich angemessen in den Kontext einpassen.

Der MATERIAL TALK ist eine moderierte Diskussion, die vom Trägerverein freunde-baumuster.ch initiiert wird.


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15. April
EINBLICKE
Vernissage «Reaktionen auf Metall» 
Pecha Kucha mit 
Julia Lütolf, Material-Archiv, Sitterwerk St. Gallen
Beat Conrad, Scherrer Metec AG
Daniel Oertle, BWB-Altenrhein AG
Stefano Ghisleni, Ghisleni Partner AG
Jari Putignano, Glockengiesserei Rüetschi AG
Marco Bischof, W+P Weber und Partner AG
Philipp Knorr und Moritz Pürckhauer, Knorr & Pürckhauer Architekten

An der Vernissage der Ausstellung «Reaktionen auf Metall» wird mit sieben kurzen Pecha Kucha Vorträgen (20 Slides à 20 Sekunden) ein Panoptikum von metallischen Oberflächen in der Architektur präsentiert. Sowohl Architekt*innen wie auch Vertreter*innen von Industrie- und Handwerksbetrieben stellen ihr Wissen und ihre gestalterischen Absichten im Umgang mit Metall vor. Der Einstieg in das Thema macht Julia Lütolf von der Stiftung Sitterwerk St. Gallen / Material-Archiv, auf deren wissenschaftlicher Arbeit die Ausstellung fusst.

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8. April 2021
EINBLICKE
«...how to survive the Anthropocene?»

Gäste: 
Robin Winogrond, urban design. landscape architecture.
Meritxell Vaquer, Bosshard Vaquer Architekten GmbH
Dr. Isabella Pasqualini, Forscherin in Architektur und kognitiver Wahrnehmungswissenschaft
Daniel Jauslin, DGJ Landscapes, Kurator «If buildings were landscapes...»
Jørg Himmelreich, Architekt, Historiker, Kunst- und Designwissenschaftler

Die von Daniel Jauslin kuratierte Ausstellung «If buildings were landscapes...» in der Schweizer Baumuster-Centrale präsentiert landschaftliche Entwurfsstrategien in der Architektur, die der Zürcher Landschaftsarchitekt in seiner Doktorarbeit an der TU Delft analysiert hat.
«...how to survive the Anthropocene?» ist der work in progress Teil der Ausstellung, in welchem aktuelle Architekturschaffende zur Relevanz dieser Ansätze Fragen beantworten.

In einer Gesprächsrunde werden die Landschaftsarchitektin Robin Winogrond, Dr. Isabella Pasqualini, Forscherin in Architektur und kognitiver Wahrnehmungswissenschaft und Daniel Jauslin anhand von drei gezielten Fragen das Potential der These «If buildings were landscapes...» diskutieren. Moderiert wird die Veranstaltung vom Architekt, Historiker, Kunst- und Designwissenschaftler Jørg Himmelreich.

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11. Februar 2021
KONKRET AM MITTAG
«Stadtskulptur in Jurafarben»
Ammocret Kalksteinbeton, Holcim (Schweiz) AG

Referierende
Alex Vögeli, Holcim Kies und Beton AG Werk Kleindöttingen
Binta Anderegg, BSc Architektur EPFL, Bob Gysin Partner BGP

Die Farben der Jura-Kalksteine reichen von Beige-Weiss bis hin zu Goldgelb. Die gelbe Farbe erhält er durch das Stoffgemisch Limonit, das sogenannte Brauneisenerz. Ammocret Kalksteinbeton vereint die Vorteile von Beton mit dem warmen Grundton des Kalksteins. Der Kalksteinbeton lässt sich wie herkömmlicher Beton spitzen, abreiben, stocken und waschen. Alex Vögeli erzählt am Anlass, wie im Kieswerk in Kleindöttingen Kalksteinbrocken ohne Mergel- und Tonanteile gebrochen und zu Ammocret weiterverarbeitet werden.

Das Architekturbüro Bob Gysin Partner BGP hat beim Projekt eines Stadthauses an der Englischviertelstrasse in Zürich die Fassade mit Ammocret Beton ausgeführt. Das in einem städtischen Kontext gelegene Haus tritt mit seinem Öffnungsverhalten, der warmen Farbigkeit und dem Spiel zwischen gestockter und schalungsglatter Oberfläche in Dialog mit den umliegenden Häusern. Binta Anderegg von BGP stellt das Projekt vor und geht auch auf die technischen Herausforderungen bei der Realisation der zweischaligen Fassadenkonstruktion ein.
 

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14. Januar 2021
KONKRET AM MITTAG
«Entwerfen mit dem Roboter»
CODEFA – vorfabrizierte Fassadenelemente von Erne AG Holzbau

Referierende
Thomas Wehrle, CTO, ERNE AG Holzbau
Edyta Augustynowicz, Architektin MSc Arch, MAS ETH CAAD, Projektleiterin Parametrik, ERNE AG Holzbau
Christian Eichhorn, Dipl. Ing. Architekt, SSA Architekten AG BSA SIA

Die technische Entwicklung der robotischen Fertigung im Bauwesen kombiniert mit computergesteuerten Entwurfsmethoden erlaubt es heute, immer komplexere Bauteile zu fertigen. Dabei halten sich Aufwand und Kosten im üblichen Rahmen – denn für den Roboter spielt es keine Rolle, wie unterschiedlich seine Arbeitsabläufe sind.
Durch den Einsatz eines parametrischen Tools und robotischer Fertigung verknüpft ERNE in einem kollaborativen Designprozess Standardisierung mit kundenspezifischen Bedürfnissen. Dies ermöglicht eine effiziente Fertigung parametrischer Fassadenelemente - ohne die Gestaltungsfreiheit der Architekten einzuschränken. Der neue Prozess definiert sich über drei Innovationen: ein digitales Designtool, flexible Multi-Roboter-Fertigung und ein Entwurfsprozess als Zusammenarbeit von Architekten und Hersteller. Bei Veränderung eines Parameters gibt das Designtool ein Echtzeit-Feedback zu Kosten und Produktionszeit einer spezifischen Designlösung.
Dieses Forschungsprojekt CODEFA (Collaborative Design of Prefabricated Façade Systems) wurde vom Institut Integrative Gestaltung - Masterstudio der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW und ERNE AG Holzbau entwickelt und von Innosuisse mitfinanziert. Die drei Kurzreferate legen je die Sicht der Partner aus Industrie, Hochschule und Architektur dar.

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letzte Änderung: 05.07.2021