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29. April 2021, 18:00 Uhr 
MATERIAL TALK
«Blech - von Fügungen und Abstraktionen»

Referentin: 
Barbara Frei, Frei + Saarinen Architekten ETH SIA BSA
Moderation:
Dr. Christoph Wieser, Architekturtheoretiker, Dipl. Arch. ETH, Vorstandsmitglied, Freunde Baumuster

Blech ist ein alltägliches Material. Frei + Saarinen Architekten interessiert der Umgang mit dem Gewöhnlichen, die Art der Detaillierung. Fügungen und Profilierungen, geben dem Material den eigenen Charakter und prägen den Ausdruck von ihren Entwürfen. Barbara Frei zeigt anhand von Beispielen, wie durch die Strukturierung der Aussenhülle eines Dachaufbaus baurechtliche Kniffs angewendet werden konnten, wie Fälze zum Verschwinden gebracht wurden, sodass eine abstrakte Dachfläche entstand, welche Anbau und Bestand miteinander vereint und wie durch Umsäumungen günstige Industriebleche veredelt wurden und sich angemessen in den Kontext einpassen.

Der MATERIAL TALK ist eine moderierte Diskussion, die vom Trägerverein freunde-baumuster.ch initiiert wird.


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15. April, 18:00 Uhr
EINBLICKE
Vernissage «Reaktionen auf Metall» 
Pecha Kucha mit 
Julia Lütolf, Material-Archiv, Sitterwerk St. Gallen
Beat Conrad, Scherrer Metec AG
Daniel Oertle, BWB-Altenrhein AG
Stefano Ghisleni, Ghisleni Partner AG
Jari Putignano, Glockengiesserei Rüetschi AG
Marco Bischof, W+P Weber und Partner AG
Philipp Knorr und Moritz Pürckhauer, Knorr & Pürckhauer Architekten

An der Vernissage der Ausstellung «Reaktionen auf Metall» wird mit sieben kurzen Pecha Kucha Vorträgen (20 Slides à 20 Sekunden) ein Panoptikum von metallischen Oberflächen in der Architektur präsentiert. Sowohl Architekt*innen wie auch Vertreter*innen von Industrie- und Handwerksbetrieben stellen ihr Wissen und ihre gestalterischen Absichten im Umgang mit Metall vor. Der Einstieg in das Thema macht Julia Lütolf von der Stiftung Sitterwerk St. Gallen / Material-Archiv, auf deren wissenschaftlicher Arbeit die Ausstellung fusst.

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8. April 2021
EINBLICKE
«...how to survive the Anthropocene?»

Gäste: 
Robin Winogrond, urban design. landscape architecture.
Meritxell Vaquer, Bosshard Vaquer Architekten GmbH
Dr. Isabella Pasqualini, Forscherin in Architektur und kognitiver Wahrnehmungswissenschaft
Daniel Jauslin, DGJ Landscapes, Kurator «If buildings were landscapes...»
Jørg Himmelreich, Architekt, Historiker, Kunst- und Designwissenschaftler

Die von Daniel Jauslin kuratierte Ausstellung «If buildings were landscapes...» in der Schweizer Baumuster-Centrale präsentiert landschaftliche Entwurfsstrategien in der Architektur, die der Zürcher Landschaftsarchitekt in seiner Doktorarbeit an der TU Delft analysiert hat.
«...how to survive the Anthropocene?» ist der work in progress Teil der Ausstellung, in welchem aktuelle Architekturschaffende zur Relevanz dieser Ansätze Fragen beantworten.

In einer Gesprächsrunde werden die Landschaftsarchitektin Robin Winogrond, Dr. Isabella Pasqualini, Forscherin in Architektur und kognitiver Wahrnehmungswissenschaft und Daniel Jauslin anhand von drei gezielten Fragen das Potential der These «If buildings were landscapes...» diskutieren. Moderiert wird die Veranstaltung vom Architekt, Historiker, Kunst- und Designwissenschaftler Jørg Himmelreich.

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11. Februar 2021
KONKRET AM MITTAG
«Stadtskulptur in Jurafarben»
Ammocret Kalksteinbeton, Holcim (Schweiz) AG

Referierende
Alex Vögeli, Holcim Kies und Beton AG Werk Kleindöttingen
Binta Anderegg, BSc Architektur EPFL, Bob Gysin Partner BGP

Die Farben der Jura-Kalksteine reichen von Beige-Weiss bis hin zu Goldgelb. Die gelbe Farbe erhält er durch das Stoffgemisch Limonit, das sogenannte Brauneisenerz. Ammocret Kalksteinbeton vereint die Vorteile von Beton mit dem warmen Grundton des Kalksteins. Der Kalksteinbeton lässt sich wie herkömmlicher Beton spitzen, abreiben, stocken und waschen. Alex Vögeli erzählt am Anlass, wie im Kieswerk in Kleindöttingen Kalksteinbrocken ohne Mergel- und Tonanteile gebrochen und zu Ammocret weiterverarbeitet werden.

Das Architekturbüro Bob Gysin Partner BGP hat beim Projekt eines Stadthauses an der Englischviertelstrasse in Zürich die Fassade mit Ammocret Beton ausgeführt. Das in einem städtischen Kontext gelegene Haus tritt mit seinem Öffnungsverhalten, der warmen Farbigkeit und dem Spiel zwischen gestockter und schalungsglatter Oberfläche in Dialog mit den umliegenden Häusern. Binta Anderegg von BGP stellt das Projekt vor und geht auch auf die technischen Herausforderungen bei der Realisation der zweischaligen Fassadenkonstruktion ein.
 

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14. Januar 2021
KONKRET AM MITTAG
«Entwerfen mit dem Roboter»
CODEFA – vorfabrizierte Fassadenelemente von Erne AG Holzbau

Referierende
Thomas Wehrle, CTO, ERNE AG Holzbau
Edyta Augustynowicz, Architektin MSc Arch, MAS ETH CAAD, Projektleiterin Parametrik, ERNE AG Holzbau
Christian Eichhorn, Dipl. Ing. Architekt, SSA Architekten AG BSA SIA

Die technische Entwicklung der robotischen Fertigung im Bauwesen kombiniert mit computergesteuerten Entwurfsmethoden erlaubt es heute, immer komplexere Bauteile zu fertigen. Dabei halten sich Aufwand und Kosten im üblichen Rahmen – denn für den Roboter spielt es keine Rolle, wie unterschiedlich seine Arbeitsabläufe sind.
Durch den Einsatz eines parametrischen Tools und robotischer Fertigung verknüpft ERNE in einem kollaborativen Designprozess Standardisierung mit kundenspezifischen Bedürfnissen. Dies ermöglicht eine effiziente Fertigung parametrischer Fassadenelemente - ohne die Gestaltungsfreiheit der Architekten einzuschränken. Der neue Prozess definiert sich über drei Innovationen: ein digitales Designtool, flexible Multi-Roboter-Fertigung und ein Entwurfsprozess als Zusammenarbeit von Architekten und Hersteller. Bei Veränderung eines Parameters gibt das Designtool ein Echtzeit-Feedback zu Kosten und Produktionszeit einer spezifischen Designlösung.
Dieses Forschungsprojekt CODEFA (Collaborative Design of Prefabricated Façade Systems) wurde vom Institut Integrative Gestaltung - Masterstudio der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW und ERNE AG Holzbau entwickelt und von Innosuisse mitfinanziert. Die drei Kurzreferate legen je die Sicht der Partner aus Industrie, Hochschule und Architektur dar.

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letzte Änderung: 30.04.2021