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13. Februar 2020
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Mit Holz gegen Feuer»
Brandschutzsortiment, sperrag jago ag

Referierende
Armin Schwegler, Geschäftsleiter sperrag jago ag
Geneviève Bonnard, Denis Wœffray, Bonnard Wœffray Architectes FAS/SIA

Vortragssprache: Deutsch / Französisch

Gerade bei öffentlichen Gebäuden spielen die Brandschutzrichtlinien bei der Wahl der Materialisierung eine entscheidende Rolle. Dank technischer Entwicklungen und konsequenter Prüfung von Bauteilen, besteht auch dank strenger feuerpolizeilicher Auflagen ein grosser Gestaltungsspielraum. Die Firma sperrag jago ag bietet für den Innen- wie den Aussenbereich eine breite Palette von Sperrholholz und Spanplatten mit der Brand-schutzklasse RF 2 sowie mineralische Platten der Brandschutzklasse RF 1 an. Armin Schwegler von der sperrag jago ag zeigt auf, wie Bauteile im Brandversuch geprüft werden und erläutert anhand von prototypischen Konstruktions-Mock-Ups wie die Feuerwiderstandsklassen (EI 30-90) erreicht werden können. Das Walliser Büro Bonnard Wœffray zählen mit ihren lustvollen und kräftigen Projekten zu den prominentesten Vertretern zeitgenössischer Architektur der Westschweiz. In den beiden Schulhausbauten in Salvan und Chateauneuf wurde mit präzisem Einsatz der Innenverkleidungen sowohl farblich wie auch materiell kontrastreiche räumliche Situationen geschaffen. Geneviève Bonnard und Denis Wœffray werden die beiden Schulhausprojekte am «Brownbag-Lunch» in französischer Sprache persönlich vorstellen.

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30. Januar 2020
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«in alter Frische»
Renovation von Steinbelägen, Hägni AG

Referierende:
Tobias Eckardt, Eckardt Natursteine AG
Guido Walliser, Leitung Steinveredelung und Spezialreinigung, Hägni AG

Steine – ob Naturstein oder Kunststein – sind langlebige und robuste Baumaterialien. Aber auch sie altern und erhalten eine Patina. Diese kann subjektiv als Geschichte des Materials oder unschöne Verschmutzung wahrgenommen werden. Unnötigerweise werden deshalb oft wertige Bestände ausgetauscht. Denn die Oberfläche von Stein kann mehrmals bearbeitet und verändert werden. Mit dem richtigen Know-how kann dabei nicht nur der Grad der Auffrischung bestimmt, sondern auch die Beschaffenheit und Optik angepasst werden. Der Stein erscheint so wieder frisch, ohne dabei seinen Charakter zu verlieren.

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23. Januar 2020
TREFFPUNKT - GESTALTUNG IM HANDWERK
«Die Barocken Blätter der Kathedrale»
mit Caruso St John Architects und Schmitt Natursteinwerk
Eine Kooperation mit dem Haus der Farbe

Referierende:
Florian Zierer, Caruso St John Architects, Zürich
Urs Schmitt, Schmitt Natursteinwerk AG, Herisau
Moderation: 
David Keist, Abteilungsleiter Handwerk und Material, Haus der Farbe

Auch der sechste «Treffpunkt Gestaltung im Handwerk» beleuchtet die erfolgreiche Übersetzung traditioneller Materialien und Handwerkstechniken in die zeitgenössische Architektur.

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums schenkt der Katholische Konfessionsteil des Kantons St. Gallen der Kathedrale einen neuen Altarraum. Der Bau des Altarpodests und der liturgischen Objekte erfordert höchste Handwerkskunst. Der mit Ornamenten durchsetzte Terrazzobelag wird sorgfältig Schicht für Schicht erstellt. Nach vielen aufwendigen Arbeitsschritten kommt seine wahre Schönheit schliesslich ans Tageslicht. Die SBCZ und das Haus der Farbe führten mit diesem Referat die Reihe zu Massarbeit, Innovation, Kommunikation und Gestaltung im Handwerk weiter. Die Auseinandersetzung mit traditionellem Handwerk in der Gegenwart und dessen Möglichkeiten für den Entwurf wurden mittels Materialmuster aufgezeigt.

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EINBLICKE 
«Bauhaus 100: Schweizer Aspekte»
Ausstellung 29. November 2019 – 10. Januar 2020
In Zusammenarbeit mit der Stiftung Bauhaus Dessau

Hannes Meyer war Exponent des Neuen Bauens und folgte Walter Gropius als Bauhausdirektor in Dessau in den Jahren 1928–1930. Er wurde 1927 von Walter Gropius an das Bauhaus berufen und gründete daraufhin die Bauabteilung. 1928 zum Bauhaus-Direktor ernannt, prägte er das Motto vom «Volksbedarf statt Luxusbedarf». Die Ausstellung widmet sich den Laubenganghäusern in Dessau, welche Teil einer grösseren Planung zur Erweiterung der Siedlung Dessau-Törten waren und eine Arbeit der Bauabteilung am Bauhaus unter Hannes Meyer war. Diverse Originalbauteile der Laubenganghäuser, die 2017 von der Unesco in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurden, werden an der Ausstellung gezeigt.

Andreas Buss gründete zusammen mit Heike Lutz im Jahre 2007 das Architekturbüro Lutz & Buss Architekten AG in Zürich. Seit 2018 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fachgebiets Architekturtheorie und Entwerfen an der RWTH Aachen. Er unterrichtet im Entwurfsstudio «Das wachsende Haus» und widmet sich dem Forschungsprojekt «Laubenganghäuser von Hannes Meyer».

 

letzte Änderung: 18.02.2020