Archiv 2018
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13. Dezember 18:00–20:00 Uhr
KONZEPT
«LC ZH - Pavillon Le Corbusier» 
Instandsetzung eines Gesamtkunstwerks
Referenten: 
Arthur Rüegg, Architekt ETH SIA BSA, ETH Prof. em
Silvio Schmed, Architekt BSA SWB
Lukas Knörr, Dipl. Ingenieur FH, MSc TU in Denkmalpflege, Kantonale Denkmalpflege Zürich

Der 1967 eröffnete Pavillon Le Corbusier in Zürich ist der letzte umgesetzte Entwurf von Le Corbusier. In sorgfältiger Detail- und Recherchearbeit sanieren die Architekten Arthur Rüegg und Silvio Schmed zurzeit das denkmalgeschützte Juwel. Sie berichten von ihrer Auseinandersetzung mit dem Spätwerk von Le Corbusier und erläutern die Instandsetzungsdetails anhand von Originalzeichnungen und mitgebrachter Exponate. Lukas Knörr beschreibt die Ziele der Denkmalpflege und die Zusammenarbeit mit den Architekten.

Veranstaltungsort: Schweizer Baumuster-Centrale Zürich

KONZEPT LC ZH Flyer


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8. November 18:00–20:00 Uhr
TREFFPUNKT - GESTALTUNG IM HANDWERK
«Adaptionen»
Referierende:
Sabine Bär, Partnerin, wild bär heule Architekten AG
Ivar Heule, Partner, wild bär heule Architekten AG
Moderation:
David Keist, Abteilungsleiter Handwerk und Material, Haus der Farbe

Der fünfte «Treffpunkt Gestaltung im Handwerk» beleuchtet die erfolgreiche Übersetzung traditioneller Materialien und Handwerkstechniken in die zeitgenössische Architektur anhand zweier unterschiedlicher Projekte des Zürcher Architekturbüros wild bär heule.
Die Architekten greifen verloren geglaubtes Traditionshandwerk auf und interpretieren es zeitgemäss. Dabei wird die klassische Stil- und Materialkunde funktions- und kontextbezogen integriert - humorvoll aber mit Wertschätzung.

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25. Oktober 12:15–13:30 Uhr
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«systematisch integriert»
Eternit Solar
Referenten:
Ron Edelaar, Partner, Edelaar Mosayebi Inderbitzin Architekten AG ETH SIA BSA
Rolf Hefti, Leiter Solar, Eternit (Schweiz) AG

Der Entwurf im sogenannten Schwamendinger Dreieck adaptiert den Zeilenbautyp formal neu. Die charakteristische Zeilenform reagiert über Enge und Weite im Aussenraum sowie in der Perspektive verkürzte Baukörper auf die höhere Dichte. Die schlanken Zeilen sind fünf Geschosse hoch und werden durch ein leicht vorspringendes, flach geneigtes Satteldach abgeschlossen. Dieses ist mit PV-Modulen eingedeckt, welche sich nahtlos in die anspruchsvolle Dachlandschaft integrieren und der mäandrierenden Bewegung des Gebäudekörpers folgen.

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18. Oktober 12:15–13:30 Uhr
KONKRET – BROWNBAG-LUNCH
«schimmernde Haut»
glasfaserverstärkte Kunstharzplatten, Scobalit AG
Referierende:
Roman Giuliani, Partner, moos giuliani herrmann architekten
Yvonne Huber, Projektleiterin, moos giuliani herrmann architekten
Richard Steger, Scobalit AG

Das ehemalige Lagergebäude der Deutschen Bahn in Neuenkirch, Schaffhausen wurde 2017 zum Haus der Medizin umgebaut. Dabei wurde die bestehende Struktur erhalten, die Rippendecken und die Stützenkonstruktion sichtbar belassen und die neue Grundrissdisposition als Leichtbau erstellt. Die Fassade wurde als Holzkonstruktion mit vorgehängten Scobalit-Elementen erneuert. Die rot schimmernden Platten aus glasfaserverstärkten Polyester sind einerseits ideal für die Belastung durch Bremsstaub an den Geleisen. Andererseits nehmen sie mit ihrer Trapezform Bezug auf die industriellen Bauten der Umgebung und verleihen dem Gebäude einen prägnanten Charakter.
 

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5. Juli bis 5. Oktober
EINBLICKE
PISÉ – Lehmbauausstellung
Mo.–Fr. 09:00–17:30 Uhr, Eintritt frei

Die von Roger Boltshauser und Marlène Witry kuratierte Ausstellung, bietet die Gelegenheit, den Baustoff Lehm und seine Geschichte kennenzulernen. Präsentiert werden neben den Komponenten und Verarbeitungsmöglichkeiten von Lehm, Bilder historischer und aktueller Lehmbauten. Eine Sammlung experimenteller Studentenmodelle vermittelt einen Einblick in die konstruktiven und gestalterischen Fähigkeiten des historischen Baustoffs.   


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4. Oktober
EINBLICKE
PISÉ – Lehmbauausstellung
Finissage mit Buchvernissage
Referenten:
Prof. Dr. Guillaume Habert, Lehrstuhl Nachhaltiges Bauen, ETHZ
Vortragssprache: Englisch 
Felix Hilgert, MSc. ETH-Bauing., Boltshauser Architekten AG

An der Finissage zeigt Guillaume Habert Forschungsergebnisse seines Instituts über neuartige Bauweisen mit Flüssiglehm, bei welchen Lehm analog herkömmlichem Beton verarbeitet werden kann. Felix Hilgert stellt seine wissenschaftliche Arbeit über Aushubmaterialien in der Schweiz vor. 
Das neue Buch, «Pisé. Stampflehm - Tradition und Potenzial von Roger Boltshauser mit Cyril Veillon und Nadja Maillard (Hrsg.)» wird vorgestellt und liegt beim Apéro zur Ansicht und zum Kauf auf.

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20. September
KONKRET — Brownbag-Lunch
«verlegt wie gewachsen»
Referierende:
Axel Riester, Naturo Kork AG
Andres und Liisa Põime, Inhaber Architekturbüro Studio3, Tallinn, Estland

Die Firma Bolefloor hat ein Parkett entwickelt, bei welchem Holzbretter in ihrer gewachsenen Form verarbeitet und verlegt werden können. Jeder Fussboden erhält so sein individuelles Erscheinungsbild. Ermöglicht wird die Herstellung durch ein neuartiges digitales Erfassungs- und Verarbeitungssystem. Axel Riester stellt die historische Entwicklung von Holzfussböden vom Handwerk über die Industrialisierung bis zur Digitalisierung vor und erläutert den Herstellungs- und Verlegeprozess des Bolefoor-Fussbodens. Andres und Liisa Põimes Werkbericht über das Staatliche Waldverwaltungszentrum in Estland veranschaulicht die Eigenschaften des aussergewöhnlichen Parketts.

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13. September
MATERIAL TALK
«Fichte – roh, lasiert, gestrichen»
Referenten: 
Marc Loeliger, Dipl. Arch. ETH SIA BSA, Loeliger Strub Architektur
Heinz von Rotz, Dipl. Techniker HF, Fachrichtung Holzbau, Holzbautechnik Burch AG
Moderation: 
Dr. Christoph Wieser, Architekturtheoretiker, Dipl. Arch. ETH

Barbara Strub und Marc Loeliger verwenden Holz für unterschiedliche Aufgaben in verschiedenen Formen: als Konstruktionsmaterial, als Fassadenmaterial, als prägendes Material im Innenraum, als präzis eingesetztes Material für spezielle Bauteile wie Griffe oder Handläufe. Ob roh, lasiert oder gestrichen, immer geht es darum, die atmosphärische Wirkung des Baustoffes für die spezifische Anwendung zu stärken, und für alle Sinne erfahrbar zu machen. Der Zimmermann und Holzbautechniker Heinz von Rotz hat für die Holzbautechnik Burch AG zwei Projekte von Loeliger Strub Architektur mit sehr unterschiedlichem Massstab in Cham ausgeführt. Er wird die Sicht des Praktikers von den ersten Gesprächen mit den Architekten bis zur Montage der Fassade einbringen.

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4. Juli
EINBLICKE
«PISÉ - Tradition und Potenzial» 
Vernissage
Fachvortrag mit Apéro
Roger Boltshauser, Dipl. Architekt ETH SIA BSA

An der Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung stellt Roger Boltshauser das Material Stampflehm und seine Konstruktionsweisen vor. Er veranschaulicht die bisher noch unausgeschöpften Möglichkeiten im Stampflehmbau anhand historischer Beispiele und Entwürfe seines Architekturbüros. Die von Roger Boltshauser und Marlène Witry kuratierte Ausstellung, bietet die Gelegenheit, den Baustoff Lehm und seine Geschichte kennenzulernen. Präsentiert werden neben den Komponenten und Verarbeitungsmöglichkeiten von Lehm, Bilder historischer und aktueller Lehmbauten. Eine Sammlung experimenteller Studentenmodelle vermittelt einen Einblick in die konstruktiven und gestalterischen Fähigkeiten des historischen Baustoffs.


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14. Juni
WERKSTATT 
«Formen von Ton»
Atelierveranstaltung mit ZZWancor
Martin Schmidlin, Keramiker und Betriebsleiter Dachziegelwerk Laufen
Roman Knuchel, Produktmanager Steildach und Fassade
Reto Borer, Fabrikationsleiter Dachziegelwerk Laufen

Das neue Format «Werkstatt» bietet interessierten Planern die Möglichkeit sich intensiv und aktiv mit einem neuen Baumaterial auseinanderzusetzen. Der neue Fassaden- und Dachziegel «Urban» von ZZ Wancor bietet die Grundlage für den Auftakt. In einem theoretischen Teil werden Entstehung und Eigenschaften keramischer Materialien und deren unterschiedlichen Verarbeitungsverfahren beleuchtet. Im praktischen Teil des Anlasses werden die Teilnehmer selber einen Ziegel in Form, Format und Oberfläche bearbeiten und im Diskurs mit den anwesenden Keramikern dessen Umsetzbarkeit besprechen.
 


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7. Juni
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«alt bewährt - neu gedacht»
Kalksandsteine von Hunziker Kalksandstein AG
Referenten:
Cyrill Kunz, Verkaufsleiter Hunziker Kalksandstein AG
Frank Schneider, Partner phalt Architekten AG

Im Bewusstsein von vielen Architekten und Planern nehmen Kalksandstein-Produkte eine Nebenrolle ein, zumal das gestalterische Potenzial von Kalksandstein lange nicht mehr weiterentwickelt wurde. Überzeugt von den vielseitigen Qualitäten des Materials und inspiriert von interessanten Kalksandstein-Bauwerken aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, haben phalt Architekten für den Neubau des Sportparks Bünzmatt Wohlen neue Gestaltungsformen mit Kalksandstein gesucht. So wurden eigens entwickelte und angefertigte, gerillte Kalksandsteine in einem speziellen Sichtmauerwerksverband verbaut.

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24. Mai
KONZEPT
«holzbasierte Materialien»
PechaKucha Anlass mit Olin BartlomeFlavio WanningerRobert JockwerHeiko ThömenFrédéric PichelinChristelle Ganne-Chedeville

Zusammen mit dem Swiss Wood Innovation Network (S WIN) werden in der SBCZ neue holzbasierte Materialien vorgestellt. Holz kann einerseits chemisch verändert werden um neue, teils erstaunliche Eigenschaften zu erhalten. Andererseits können die Bestandteile von Holz auch als Bausteine für neue Materialien wie zum Beispiel Verbundstoffe genutzt werden, die das Potential haben bisher erdölbasierte Materialien im grossen Stil zu ersetzen. Ein PechaKucha Abend mit Projekten aus der Forschung und der Industrie.

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17. Mai
TREFFPUNKT - GESTALTUNG IM HANDWERK 
«Strohbauweisen»
Referent:
Werner Schmidt, Atelier Schmidt GmbH
Moderation:
David Keist, Abteilungsleiter Handwerk und Material, Haus der Farbe

Im Laufe der Jahre hat das Atelier Schmidt verschiedene Strohbauformen weiterentwickelt. Von der lasttragenden Strohbauwand über strohgefüllte Holzelemente bis hin zu modularen Stroh-Element-Häusern. Auf dem ehemaligen Fabrikareal des Patisserie Decorherstellers Bombasei AG in Nänikon entsteht nun ein grosses Wohnbauprojekt in Strohballenbauweise. Die konsequente Verwendung von natürlichen und nachhaltigen Baustoffen wie Stroh, Lehm, Kalk und Holz, soll helfen ihren ökologischen Fussabdruck zu senken und gleichzeitig langfristig Kosten zu sparen.

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26. April
EINBLICKE 
«begreifbare Baukunst»
Die Bedeutung von Türgriffen in der Architektur
Gastausstellung von FSB vom 27. April - 6. Juni 2018
Referent:
Wolfram Putz, Architekt, Gründungspartner GRAFT, Berlin
Einleitung:
Wolfgang Reul, Leitung Architekturservice, FSB

Mit der Ausstellung «begreifbare Baukunst» wird ein Blick auf das Miteinander von Architektur und einem ihrer kleinsten gestaltbaren Bestandteile geworfen: dem Türgriff. Türklinken sind Architektur en miniature und spiegeln in Form und Gebrauch die gestalterische Haltung ihrer Entwerfer wider. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der von Walter Gropius und seinem Büroleiter Adolf Meyer entworfene Türdrücker, eine der Design-Ikonen des 20. Jahrhunderts. Von einem skulpturalen Türgriff von Le Corbusier für eine Prozessionstür der Kapelle Notre-Dame-du-Haut in Ronchamps bis hin zu einer schmucklosen Griffplatte von Sep Ruf für den Kanzlerbungalow in Bonn, zeigt die Ausstellung die Bandbreite unterschiedlicher Strömungen, die dem Bauhaus folgten. Am Beispiel des Türgriffs macht die Ausstellung nicht nur Kulturgeschichte dreier Jahrhunderte, sondern die ihr zugehörigen Entwurfs- und Bauauffassungen von Architekten und Designern und deren Vorlieben zu bestimmten Materialien und Materialkombinationen verständlich. Gezeigt werden Beispiele von Schinkel, Mies van der Rohe, Kollhoff, Ingenhoven, Chipperfield, Graft, Kazi, u. v. a. Zur Eröffnung der Ausstellung spricht Wolfram Putz, Gründungspartner von GRAFT . Das Büro wurde 1998 in Los Angeles gegründet. Mit den Standorten in Berlin und Peking arbeitet GRAFT seither erfolgreich in den Bereichen Architektur, Stadtentwicklung, Design und Kommunikation.

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19.April
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Sonnenwende»  
Solarfassaden mit GFT Fassaden AG
Referenten:
Adrian Berger, Partner huggenbergerfries Architekten
Prof. Dr. Stephen Wittkopf, Vizedirektor HSLU T&A
Reto Dörig, Inhaber GFT Fassaden AG

Im Rahmen der nationalen Energiestrategie spielt die solare Stromproduktion eine wichtige Rolle. Dazu wurden in jüngster Zeit technisch sowie auch architektonisch interessante Lösungen und Systeme für gebäudeintegrierte Photovoltaik entwickelt. Das Wohnhaus Solaris in Wollishofen von huggenbergerfries Architekten steht dabei exemplarisch für neue Ansätze in der solaren Architektur. So stand am Anfang des Entwurfes nicht die Idee eines Solarhauses, sondern der Diskurs über die Atmosphäre des Ortes und den historischen Kontext. Daraus entstand ein Neubau mit 10 Mietwohnungen mit einer schlichten All-over-Hülle aus Gussglas, welche das Schimmern und Spiegeln des nahegelegenen Sees aufnimmt. Dass diese Fassade auch elektrische Energie erzeugen kann, wurde erst im Prozess zur konkreten Idee und ist im gebauten Zustand nur schwer zu erkennen. In Partnerschaft mit der Hochschule Luzern wurden PV-Module entwickelt, welche auch gestalterischen Ansprüchen gerecht werden. Die Umsetzung der Gebudehülle wurde mit der GFT Fassaden AG geplant. Die Firma ist spezialisiert auf die Erarbeitung und Lieferung von innovativen Fassadenbekleidungen und deren Konstruktionen. Dabei kann sie auch schon einiges an Erfahrung im Bereich der Photovoltaik vorweisen, was mittels einer grossen Sammlung von PV-Modulen am Anlass «Be-Greifbar» aufgezeigt wird.

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12. April
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«kombinierter Schutz» 
Imprägnierwerk Willisau
Referierende:
Stéphanie Thill, Architektin, Diener & Diener Architekten, Basel
Guido Thalmann, Inhaber Imprägnierwerk Willisau

Diener & Diener Architekten bauten auf dem Areal der ehemaligen Zwiebackfabrik Hug in Malters vier neue Mehrfamilienhäuser mit unterschiedlich grossen Wohnungen und einem Anteil an Büro- und Dienstleistungsflächen im Erdgeschoss. Die Wohnungen verfügen grösstenteils über eine mehrseitige Orientierung und vielfältige Blickbezüge zum Aussenraum. Die Umgebung der vier Solitärbauten ist von einem ländlichen Charakter und der unmittelbaren Nähe der schützenswerten Arbeitersiedlung geprägt. Die äussere Erscheinung der neuen Wohnbauten trägt mittels der gewählten Materialien und der Farbgebung diesem Umfeld Rechnung. Die Fassadenverkleidung der in Massivbauweise erstellten Wohnhäuser ist aus dunkelbraunem Holz realisiert worden, so dass die Volumetrie der Gebäude im Dialog mit dem Bestand zurückhaltend wirkt. Der Holzschutz und die Farbigkeit der Fassadenverkleidung wurden mittels dem kombinierten Verfahren der Druckimprägnierung und anschliessender Behandlung mit speziellem Holzöl erreicht. Umgesetzt wurde dies durch das Imprägnierwerk Willisau. Das Familienunternehmen kann auf eine über hundert jährige Geschichte in der Arbeit mit Holz zurückblicken und hat sich zu einem modernen Holzveredlungsspezialisten entwickelt. Am Anlass werden die Technik und die Arbeitsschritte der Holzbehandlung «Be-Greifbar» erläutert.

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29. März
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«saubere Sache»
CleanLine Duschrinne von Geberit
Referent:
Fabrizio Gessa,
Leiter Verkaufberater
Geschäftskunden Geberit

Seit 150 Jahren bietet das Schweizer Unternehmen Geberit weltweit Lösungen und Produkte im Sanitärbereich an. Die Vorstellung und die Ansprüche an die Körperhygiene und das Design haben in dieser Zeit einen gewaltigen Wandel durchlebt. So hat das Thema der Badzimmergestaltung einen immer wichtigeren Stellenwert eingenommen und das Duschen in den letzten Jahren gegenüber dem Baden zunehmend an Bedeutung gewonnen. Mit der neu entwickelten bodenebenen Duschrinne CleanLine werden diesen veränderten Gewohnheiten und Bedürfnissen Rechnung getragen. Die CleanLine Duschrinne löst alle Fragen zu Einbau, Abdichtung und Reinigung in einem funktionalen und gleichzeitig eleganten Design. Die einfache Planung und Installation der Rinne werden am Anlass «be-greifbar» vorgestellt. Die Geschichte der Köperhygiene ist untrennbar mit der kulturellen und technischen Entwicklung der Menschheit verbunden. Der renommiert Archäologe Urs Leuzinger, Leiter des Museums für Archäologie des Kantons Thurgau, führt in seinem Referat in die jahrtausendealte Geschichte sanitärer Anlagen ein.

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22. März
EINBLICKE
«Erde - Feuer - Hightech» II
Referenten:
Sebastian Rauch, KARAK Mitbegründer & Grafikdesigner,
Schlins, Vorarlberg, Österreich.
Felix Odermatt, Verkaufsleiter Deutsche Steinzeug Schweiz AG
Massimo Moroni, CEO Mutina S.p.a.

Im Rahmen der Ausstellung EINBLICKE «ERDE - FEUER - HIGHTECH» werden drei Keramikproduzenten in der SBCZ über ihre sehr unterschiedlichen Ansätze bei der Entwicklung und Herstellung von Keramik berichten: Karak gibt Einblicke in die Gestaltungs- und Produktionsprozesse ihrer Fliesenmanufaktur. Die Deutsche Steinzeug AG zeigt auf, wie Produzenten dank Digitalisierung auf individuelle Kundenwünsche eingehen können und Massimo Moroni demonstriert, wie bei Mutina Projekte und Kollektionen in Zusammenarbeit mit Designern und Architekten entstehen. 

Der Schweizerische Plattenverband hat in Zusammenarbeit mit der Architektin und Keramikspezialistin Daniela Bernardi, und dem Architekten und Szenographen Sergio Cavero in der SBCZ Ausstellung bestehend aus vier grossen Installationen kreiert.

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8. März
EINBLICKE
«Erde - Feuer - Hightech»
Ausstellungseröffnung, Fachreferate und Apéro
Referierende:
Sergio Cavero, Architectures Générales, Architekt ETH BSA und Szenograph, Zürich
Claudia & Julia Müller, Künstlerinnen, Basel
Paolo Fiorini, Florim Ceramiche, Italien

Der Schweizerische Plattenverband hat eine Keramikausstellung bestehend aus vier grossen Installationen für die SBCZ kreiert. Am Eröffnungsabend von «Erde - Feuer - Hightech» sprechen neben Sergio Cavero die Künstlerinnen Claudia und Julia Müller, die in ihren Arbeiten immer wieder Keramik und das damit verbundene Handwerk einsetzen. Paolo Fiorini von Florim Ceramiche vermittelt die Überlegungen eines Keramikproduzenten bei der Prouktentwicklung.

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1. März
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«1:1 erprobt»
Freiform-Holzbau, Blumer-Lehmann AG
Referenten:
Kai Strehlke, Leiter Digitale Prozesse, Blumer-Lehmann AG 
Fabian Scheurer, Managing Partner, Design-to-Production

Längst laufen nicht mehr alle Bauprozesse linear ab. Speziell bei Bauwerken, die sich ausserhalb der standardisierten Normen bewegen, ist es wichtig dem Bauherren und Planungsteam vorgängig zur Umsetzung ein möglichst grosses Mass an Sicherheit zu bieten. Das Mock-Up ist dafür ein wertvolles Hilfsmittel. Die 1:1 Realisierung eines ausgesuchten Ausschnitts vermittelt nicht nur einen unmittelbaren Eindruck der Ästhetik, sie dient auch ganz konkret der Definition eines schlanken und kos-tenoptimierten Produktionsprozesses. Die Blumer-Lehmann AG kann auf über 140 Jahren Erfahrung mit dem Werkstoff Holz zurückschauen und gehört zu den führenden Holzbau-Unternehmen der Schweiz. Design-To-Production wurde 2007 gegründet und war die erste Firma, die produktionsgerechte Datenmodel- lierung als unabhängige Dienstleistung anbot. Beide Unternehmen haben im Zuge der digitalen Fertigung von Bauteilen internationale Bekanntheit erlangt und mit diversen renommierten Architekturbüros zusammengearbeitet. Kürzlich haben sie in Zusammenarbeit unter anderem ein die Cambridge Mosque in England von marks barfields architects realisiert. Anhand dieser beiden Freiformbauten aus Holz wurden am Anlass die Planungsprozesse, die eine erfolgreiche Umsetzung garantierten und die tragende Rolle, die das Mock-Up dabei gespielt hatte «Be-Greifbar» aufgezeigt. 
 


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8. Februar
EINBLICKE 
«Klangwelten III: Musikhochschule Luzern»
Referierende:
Mareike Neumann, Architektin, Partnerin, Enzmann Fischer & Büro Konstrukt AG, Zürich
Martin Lachmann, Dipl. Akustiker SGA/SIA/MIOA
Applied Acoustic GmbH, Gelterkinden

Der Neubau der Musikhochschule Luzern befindet sich aktuell in der Rohbauphase und wird ab 2020 Räume mit unterschiedlichsten akustischen Anforderungen unter einem Dach bündeln. Neben Übungs- und Unterrichtsräumen wird die Hochschule einen Jazzclub und einen Kammermusiksaal erhalten. Im zentralen Treppenhaus sind Klangtürme angelegt, die zum musizieren einladen. Architekt und Akustiker werden ihre Zusammenarbeit bei diesem räumlich und akustisch komplexen Gebäude veranschaulichen.

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1. Februar
MATERIAL TALK
«Nagelfluh als Baumaterial»
Referenten:
Marius Hug, Architekt ETH SIA BSA, Michael Meier Marius Hug Architekten AG
Hanspeter Kuster, Geschäftsführer J. & A. Kuster Steinbrüche AG
Moderation: 
Dr. Christoph Wieser, Architekturtheoretiker, Dipl. Arch. ETH

Nagelfluh ist ein natürlicher Baustoff mit aussergewöhnlichem Ausdruck, der oft als «natürlicher Beton» bezeichnet wird. Michael Meier und Marius Hug Architekten setzen für das Gewerbe- und Wohnhaus in Stäfa Nagelfluh in gemauerter Form ein und für das Geschäftshaus Bleicherweg in Zürich als Verkleidung der Fassade. Beide Projekte entstehen in Zusammenarbeit mit der Firma Kuster Steinbrüche AG. Gemeinsam werden sie am Anlass Einblicke in die Eigenschaften, das Handwerk und die Verarbeitungsmöglichkeiten von Nagelfluh geben. Der MATERIAL TALK ist eine moderierte Diskussion die vom Trägerverein freunde-baumuster.ch initiiert wird.

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25. Januar
KONKRET – BROWNBAG-LUNCH
«nur mineralisch»
Wohnhäuser Calandastrasse, Chur
Referierende:
Corinna Menn, Architektin ETH SIA
Christian Ehmann, Geschäftsführer Xella Porenbeton Schweiz AG

Die beiden Mehrfamilienhäuser sind Teil eines städtischen Quartierplans auf dem zentrumsnahen Gebiet der ehemaligen Kunsteisbahn in Chur. Ihre monolithische Gebäudehülle aus Ytong-Dämmsteinen knüpft an die Qualität der Massivbauweise der Wohnbauten des Quartiers an, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden. Weitere Elemente des historischen Kontextes, wie die vertikale Aussenraumschicht und der mineralische Strukturputz mit seinen Körnungsvariationen, werden in der Baukörper- und Fassadengestaltung aufgegriffen. Ein Mock-Up wird am Anlass Konstruktion und Ausdruck «Be-Greifbar» aufzeigen.
 

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letzte Änderung: 17.12.2018