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10. November
SCHAUFENSTER
«Akustik»
Sonderausstellung vom 10. Nov. 2009 bis 19. Jan. 2010

Kurzreferat:
Sebastian Mitternacht, dipl. Ing. Bauphysik

Während die Tonträgerverkäufe seit Jahren ins Stocken geraten, hat die Errichtung neuer Konzert- und Opern-häuser weltweit eine Blütezeit. Der Bau von neuen Musikpalästen hat zunächst damit zu tun, dass sie sich – wie die Museen – als Instrumente des «City Brandings» eignen. Vielleicht deutet das Phänomen aber auch auf ein steigendes Interesse an Live-Musik. Form und Propor-tionen eines Raumes entscheiden zusammen mit der Strukturierung und Oberflächenbeschaffenheit der raumdefinierenden Elemente über Art und Mass der Rückwürfe des Schalls und damit über die Klangqualität und die Halligkeit des Raumes. In der Sonderausstellung über Akustik präsentieren die Hersteller KNAUF, TOPAKUSTIK, KELLER-ZIEGELEIEN, PAVATEX und LECO eine Auswahl an innovativen Akustiklösungen in unterschiedlichen Materialien. Des weiteren werden Aspekte wie die optimale Beschallung, der Schallschutz und die Messung von Schall thematisiert.

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16. September
SCHAUFENSTER
«PROZESS - vom Rohstoff zum Produkt»
Sonderausstellung vom 15. Sept. bis 31. Okt. 2009

Kurzreferat:
Meret Ernst, Dr. phil. Kunsthistorikerin, Redaktorin beim Hochparterre

«Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile» meinte schon Aristoteles. Eine Uhr ist mehr als nur ein Haufen aus Zahnrädern, Achsen, Federn, Schrauben, Muttern... Man kann die Zeit ablesen. Sie erfüllt eine Funktion. Das richtige Zusammenfügen der Einzelteile zu einem Ganzen hat etwas Neues geschaffen. Jedes Element hat seine Berechtigung, wird ein Zahnrad entfernt, steht die Uhr still. In der Sonderausstellung «Prozesse–vom Rohstoff zum Produkt» interessiert uns nicht nur der materielle Output, sondern auch Ideen, Verfahrenstechniken und die einzelnen Bausteine. Der Entstehungsprozess eines Produktes bis zur Wiedergewinnung (Recycling) der Rohstoffe wird in den Schaufenstern der SBCZ thematisiert. Forbo Flooring zeigt uns den «guten Rohstoff» hautnah und erlebbar, indem die Natürlichkeit von Linoleum sichtbar wird. Der Zürcher Designer Christophe Marchand ist mit seinen Entwürfen von der Skizze über die Materialwahl bis zur Fertigung präsent, Farbbeton von Sika und viele weitere Materialien werden zur Schau gestellt.

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15. Juli
SCHAUFENSTER
«Material überdacht!»
Sonderausstellung vom 6. Juli bis 31. August 2009

Kurzreferat:
Matthias Kohler, Dipl. Arch. ETH SIA,
Professor für Architektur und Digitale Fabrikation ETHZ

Steinzeit, Eisenzeit, Bronzezeit – lang ist es her, dass Epochen nach Materialien benannt wurden. Heute erleben wir einen Stafettenlauf von Innovationen, die einander in ihrer Faszinationskraft in immer schnellerer Folge ablö-sen. Produkte müssen immer höheren Anforderungen an Komplexität genügen. Klimaschutz, nachwachsende Rohstoffe, erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, Sicher-heitsbedürfnisse sind ebenso aktuelle Schlagworte wie Nanotechnologie und Biometrie. Diese gesellschafts-politische Aufforderung zum Wandel hängt direkt mit der Frage der Gestaltung und des Materialeinsatzes zusammen. In der Sonderausstellung «Material überdacht!» sehen Sie einerseits neu entwickelte Produkte, anderseits auch altbekannte Materialien, die mit Hilfe von fortschrittlichen Verarbeitungstechniken ganz neues Potenzial entfalten. Gezeigt wird ein raumbildendes Exponat aus Backstein, von der Roboteranlage R-O-B gemauert, eine Staron-Säule vom Designer Hannes Wettstein entworfen,«Dukta» ein formflexibles Holz-system, ein adhesives Textil namens «Gecko» und viele weitere Material-Innovationen. 

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10. Juni
SCHAUFENSTER
«Glas am Bau»
Sonderausstellung vom 10. Juni bis 4. Juli 2009

Kurzreferat:
Daniel Meyer, «Structural glazing», Dipl. Bauing.,
Dozent Hochschule Luzern

Auf dem Glaspavillon von Bruno Taut, Werkbund-ausstellung 1914, Köln war u.a.: vom Dichter Paul Scheerbart zu lesen: Das Glas bringt alles Helle, verbau es auf der Stelle.

Im Bereich Glasbau wird dieser interessante Baustoff in vielfältiger Weise eingesetzt. So entstehen Konstruktionen wie: Fassaden, Wände, Türen, Überdachungen, Brüstungen, Treppenstufen, Podeste, Schaufensteran-lagen, Küchenabdeckungen oder auch begehbare Glasböden. Dabei wird Glasbauteilen zunehmend auch eine tragende Funktion zugewiesen; diese Form wird dann als konstruktiver Glasbau bezeichnet. Glas nimmt heute neben den klassischen Baustoffen Holz, Stahl und Beton eine wichtige Rolle im konstruktiven Ingenieurbau ein. In den Schaufenstern der SBCZ sehen Sie eine Auswahl des grossen Anwendungs-spektrum für den  Baustoff Glas. Hier finden Sie Glasbausteine, Duschwände aus Glas, Muster verschiedener Gläser, Vakuumröhren-Kollektoren aus Glas, interessante Glasobjekte und Mosaike aus Glas und Epoxidharz. Speziell werden einlaminierte Gewebe in Verbundgläsern für Fassaden, Trennwände und Brüstungen in der Ausstellung im Innenraum vorgestellt.

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5. Mai
SCHAUFENSTER
«Licht von oben. Tageslicht und flaches Dach»
Sonderausstellung vom 5. Mai bis 27. Juni 2009
VELUX
Referat:
Hubertus Adam, Architekturkritiker und Publizist,  
Redaktor der Zeitschrift «archithese»

Das Oberlicht (auch: die Oberlichte) ist eine Fensteröffnung in der Decke, die einen Innenraum mit Tageslicht versorgt. Im Unterschied zu einem regulären Dachfenster ist ein Oberlicht nicht für den Ausblick auf die Umgebung konzipiert, sondern beschränkt sich auf die Funktion der Belichtung (und gegebenenfalls auch der Lüftung) Wikipedia

Seit mehr als 60 Jahren gewährleistet VELUX, dass Räume unter schrägen Dächern mit natürlichem Licht und frischer Luft versorgt werden (VE=Ventilation, LUX=Licht). Mit dem Flachdach-System ist VELUX in ein neues Segment eingetreten. Ein komplett vorfabriziertes System, bestehend aus einem Aufkeilrahmen und dem klassischen VELUX Dachfenster, dient als natürliche Lichtquelle in flachen oder flach geneigten Dächern. Als montagefertig geliefertes Element lässt sich das Flachdach-System in vier verschiedenen Grössen einfach und rasch auf die vorgegebene Aussparung im Dach einbauen. Die standardisierte Elektrifizierung erlaubt eine programmgesteuerte Fensterlüftung (RWA, Nachtauskühlung), der Rollladen als Standardzubehör sorgt für einen optimalen sommerlichen Wärmeschutz und dank optionaler Zusatzdämmung im Bereich des Aufkeilrahmens ist das VELUX Flachdach-System auch in MINERGIE-Bauten einsetzbar. Gerne stellen wir Ihnen das technisch überarbeitete Flachdach-System und dessen Verwendungsmöglichkeiten im Massstab 1:1 vor.

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8. April
SCHAUFENSTER
«Farbigkeit der 1920er Jahre»
Sonderausstellung vom 8. April bis Mitte Mai 2009
Keimfarben AG
Referenten:
Dieter Nievergelt, Dipl. Architekt ETH
Thomas Klug, Geschäftsführer Keimfarben AG

Unter der künstlerischen Leitung von Karl Hüglin (1887 bis 1963) hat die Augustinergasse in der Zürcher Altstadt bereits 1925 eine farbige Bemalung erhalten. Diese ist die einzige noch existierende Zeugin der Farbbewegung in Zürich geblieben. Grosse Leuchtkraft dank dem Farbenblock von 1928. Im Zuge verschiedener Renovationen in den 1990er Jahren konnten die Fassaden der Augustinergasse wieder gemäss dem Konzept von Karl Hügin gestaltet werden. Der wieder aufgelegte und um innovative Volltöne erweiterte Farbenblock 1928 ist unter der Bezeichnung Keim Avantgarde erhältlich. Im Rahmen einer aktuellen Ausstellung vom 8. April bis Mitte Mai 2009 kann diese historisch interessante Farbpalette in der Schweizer Baumuster-Centrale in Zürich anhand von Original-pigmenten wie auch von Flüssigmustern zum Mitnehmen bestaunt werden. Speziellen Dank gebührt Hennes Widmer, Inhaber der Firma Christian Schmidt Malermeister in Zürich, der den Farbenblock aus seiner historischen Farbkartensammlung für die Neuauflage zur Verfügung stellte.

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RUNDBRIEF April

letzte Änderung: 08.11.2019