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12. Dezember
AUFGERÄUMT
«ROK Prozesse entwerfen»
ROK Rippmann Oesterle Knauss GmbH Zürich
Referenten:
Michael Knauss
Silvan Oesterle
Matthias Rippmann

Digitale Fabrikationstechniken erlauben einen neuen Blick auf die wechselseitige Beziehung zwischen Entwurf und Herstellung von Architektur. Durch die Gestaltung digitaler Daten kann direkt Einfluss auf die Fabrikation von Bauteilen genommen werden. Anhand gebauter Beispiele und «Be-Greifbaren» Mustern gingen die Architekten diesen Fragen nach: In welchem Massstab können diese Möglichkeiten angemessen eingesetzt werden? Wie tief soll und kann der Architekt in die Entwicklung von Fabrikationsprozessen eingreifen? Welche Auswirkungen hat dieser Ansatz auf die Entwurfsarbeit im Architekturbüro? ROK ist ein Architekturbüro, das an der Schnittstelle zwischen Entwurf und digitaler Fertigung arbeitet. Dabei liegt der Fokus auf Sonderkonstruktionen im Innenausbau. Besonderes Fachwissen im Bereich automatisierter Fertigung und computerbasierter Planung wird kombiniert mit dem Verständnis traditioneller Handwerkstechniken. Das Büro wurde 2010 von den Partnern Matthias Rippmann, Silvan Oesterle und Michael Knauss in Zürich gegründet. Neben ihrer Bürotätigkeit sind die drei Partner in Forschung und Lehre an der ETH tätig.

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12. Dezember
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«BIM, Building Information Modelling in Dänemark»
Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau
Referenten:
Asbjørn Levring, Senior Consultant BIM and Sustainability
Dänisches Technologisches Institut in Kopenhagen
Odilo Schoch, Architekt, Professor an der Berner Fach-
hochschule (BFH) und Gastprofessor in Nanjing, China.

BIM (Building Information Modelling) ist in aller Munde. Asbjørn Levring (DK) und Odilo Schoch (CH) zeigten während dem Brownbag-Lunch (die amerikanische Version von Smørrebrød) in der SBCZ Schweizer Baumuster-Centrale Zürich anhand von Projekten und Vorführungen, was mit BIM heute schon möglich ist und wie BIM erfolgreich eingesetzt wird um Mehrwerte für alle am Bau Beteiligten zu generieren. Zur Optimierung von Fabrikations- und Betriebsprozessen wird die Methode im angloamerikanischen Raum seit bald 30 Jahren in der Planung und zur Erhebung der Kosten eingesetzt. In Dänemark wurde BIM auf Gesetzesstufe 2007 im öffentlichen Sektor eingeführt. Immer mehr institutionelle Bauherrschaften verlangen nun auch in der Schweiz, manchmal bereits auf Stufe Wettbewerb, durchgängige Planunterlagen zur Dokumentation des Bauprozesses und der Gebäude. Dabei sind im Internet nahezu alle entscheidungsrelevanten Informationsbausteine bereits vorhanden. Es war noch nie so einfach wie heute, Standard- und Bauproduktinformationen beim Planen, Bauen und Betreiben von Bauwerken relativ früh, dank digitaler Arbeitsweise durchgängig zu modellieren. 

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28. November
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Farbe als Material»
Lascaux Colours & Restauro, farbige Effekte
Referenten:
Barbara Diethelm, Künstlerin, Inh. von Lascaux Colours
Mayo Bucher, Künstler

Seit den Anfängen in den 1950-Jahren, ist Lascaux eine Manufaktur für Farben, welche auch Spezialitäten in kleinen Mengen herstellt. Lascaux Farben werden bei der Gestaltung am aussergewöhnlichen Bau eingesetzt. Das Unternehmen begleitet weltweit Projekte von Künstlern und Architekten, wie Sol LeWitt oder Jean Nouvel. Barbara Diethelm, Künstlerin und Inhaberin von Lascaux Colours, gab einen Überblick über die Farbe als Material und illustrierte gemeinsam mit dem Schweizer Künstler Mayo Bucher, die Anwendung anhand des Neubaus des SBB Hauptsitzes in Bern. Das Kunst- und Architektur-projekt «Girasole» entstand in Zusammenarbeit mit Lussi & Halter Architekten BSA ETH SIA, Luzern.

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14. November
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Intelligente Fassaden»
Ernst Schweizer AG, Metallbau
Referenten:
Pius Baumeler, Verkaufsleiter, Geschäftsbereich
Fassaden, Ernst Schweizer AG
René Steinmann, Produktmanager/Projektleiter,
Flachglas (Schweiz) AG

Fassaden werden heute vermehrt auch zur Energiegewinnung eingesetzt. Die Ernst Schweizer AG hat sich seit Jahren der nachhaltigen Unternehmens-führung verschrieben und verfügt über grosse Erfahrung im Fassadenbau. Am Beispiel der 2012 für die Baugenossenschaft Zurlinden fertiggestellten Fassadensanierung zweier Hochhäuser in Leimbach können heute interessante Erkenntnisse über die integrierte Photovoltaik vermittelt werden. Die Fassade ist intelligent geworden. Die Architekten Harder Haas Partner AG aus Eglisau und Stadelmann Fassadenplanung aus Uster, fanden in enger Zusammenarbeit mit dem Geschäftsbereich Fassaden von Schweizer dazu eine ästhetisch ansprechende Lösung. Dass dem Glas dabei eine besondere Rolle zukommt, erfuhren die Teilnehmer anlässlich unserer Brownbag-Lunch Veranstaltung.

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31. Oktober
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Wasser gestalten»
KWC, die Schweizer Armaturenkompetenz
Referenten:
Walter Melar, Key Account Manager Objekte KWC AG
Michael Lammel, Designer NOA

Wasser ist Leben – und die kostbarste Ressource, die wir haben. Dies erfordert nicht nur einen bewussten und sorgsamen Umgang im Verbrauch, sondern vor allem auch in der Art und Weise, wie wir Wasser im Alltag für uns nutzbar machen. Im öffentlichen wie im privaten Bereich sind es die Armaturen, die dafür sorgen, dass Wasser stets zuverlässig, sicher, sauber und komfortabel aus der Leitung fliesst. Die KWC AG, Unterkulm, stellt seit bald 140 Jahren Qualitätsarmaturen her und weiss, worauf es dabei ankommt. Technologisch, funktional und ästhetisch setzen die Armaturenprogramme des Schweizer Marktführers immer wieder innovative Zeichen und präsentieren sich umfassend in herausragender Qualität. Doch wie wird Wasser neu inszeniert? Designer Michael Lammel von NOA Industrial Design, Aachen (D), massgeblich verantwortlich für das KWC Produktdesign, ging am Brownbag Lunch auf dieses spannende Thema ein.

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17. Oktober
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Öffnungen im Schrägdach»
VELUX, die neue Generation Dachfenster
Referenten:
Dr. Christoph Wieser, Dozent und Leiter,
Institut Konstruktives Entwerfen IKE
Patric Furrer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter IKE
Mario Lorenzato, Product Manager Window,
VELUX Schweiz AG 

Im aktuellen Forschungsprojekt «Öffnungen im Schrägdach» des Instituts Konstruktives Entwerfen der ZHAW wird der Prozess und die Auswirkungen der vertikalen Nachverdichtung in innerstädtischen Gebieten untersucht. Der hohe ökonomische Druck führt in diesen Quartieren künftig zu starken Transformationen. Gleichzeitig weisen diese zentralen Bezirke eine hohe Empfindlichkeit für Veränderungen der Dachlandschaft auf. Vor diesem Hintergrund lotet das Forschungsprojekt architektonische Möglichkeiten im Bereich des Daches mittels verschiedener Methoden aus. Filigrane Flügel- und Rahmenprofile und abgerundete Aussenverblechungen betten das VELUX Dachfenster der neuen Generation noch harmonischer in die Dachhaut. Der optionale, um 40mm vertiefte und somit mit dem Bedachungsmaterial bündige Einbau bietet energetisch wie auch optisch klare Vorteile. Dank integrierter ThermoTechnology TM verfolgt das neue Dachfenster einen gesamtheitlichen Ansatz in Sachen Energiebilanz.

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10. Oktober
AUFGERÄUMT
«resinance»
Referent:
Dipl.-Ing. (arch) Manuel Kretzer, CAAD ETH Zürich

Dipl.-Ing. (arch) Manuel Kretzer, ETH Zürich, fasziniert mit dem Projekt «resinance» welches von organischen Lebensformen wie Zellkolonien beeinflusst wurde. Die Einheiten verändern ihre Oberflächenfarbe und geben Geräusche von sich bei der Berührung durch den Menschen. Die verwendeten Materialien sind jedoch (noch) nicht stabil und bleiben (vorläufig) beschränkt einsetzbar. Manuel Kretzer war zum dritten Mal zu Gast in der SBCZ Schweizer Baumuster-Centrale Zürich. Er zeigte uns an dem Abend einige seiner Forschungsresultate «unter Strom».

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26. September
AUFGERÄUMT
«Schlank bauen»
Denkanstösse zur Konstruktion
Referenten:
Catherine Dumont d‘Ayot, Dipl. Arch EAUG, Institut für
Denkmalpflege und Bauforschung, ETHZ
Philippe Willareth, Dipl. Ing FH SIA,
Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure AG
Andreas Buss, Dr. sc. ETHZ, Dipl Ing. RWTH Aachen,
LutzBuss Architekten
Michael J. Purzer, Dipl. Bw, UAS Nürnberg,
FRENER&REIFER GmbH, Brixen Italien

Die Einschränkung in der Gestaltung durch Energievor-schriften gilt als Vorwand für viele schwerfällige Fassadenlösungen. Dank der Kombination von Technologie und neuen multifunktionalen Baustoffen sollte «Schlank Bauen» heute wieder möglich sein. Jean Prouvé, Architekt, Konstrukteur und Handwerker sah seine Chance in den industriellen Produktionstechniken der Automobilindustrie, die mit der Erfindung von Aluminium als Werkstoff einhergingen. Ausgangspunkt unserer Veranstaltung war deshalb die 1931 in Nancy gegründete Gesellschaft «Les Ateliers Jean Prouvé» und deren Einfluss auf die Architektur der Nachkriegszeit, bis hin in die 1960-er Jahre. Anhand von Projekten im In-und Ausland zeigten Fachleute aus Lehre, Entwicklung und Ausführung «Be-Greifbare» neue Ansätze. Während der Veranstaltung und bis Ende Oktober zeigten wir exklusiv zwei Originalbauteile aus dem Atelier Jean Prouvé, eine Leihgabe des Vitra Design Museums.

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12. September
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Klare Linien, glatte Flächen»
Forster Stahlküchen
Referentin:
Rebecca D’Amato, Leitung Marketing

Seit über 50 Jahren setzt Forster auf die Schlichtheit im Material und im Design. Die Präzision und die Wertbe-ständigkeit von Stahl und eine klare Formensprache sind bewährte Qualitäten der schweizer Stahlküchen. Jedes Material hat seine spezifische Verarbeitungsform und Konstruktion. Charakteristisch für die Forster Stahlküchen ist die «Sandwich»-Verarbeitung mit der altbewährten Wabentechnik, die dem Material Stabilität verleiht und jegliches blechernes Geräusch verhindert. Die Stahl-küchen sind ein ökologisches Produkt und bestehen zu 75% aus rezyklierbarem Stahlblech, etwa zu 20% aus Altkarton und zu einem geringen Anteil aus Kunststoff. Dazu kommt die enorm lange Haltbarkeit. Die pulver-beschichteten Oberflächen sind in einer grossen Farbvielfalt erhältlich, neu ist auch eine gebürstete Edelstahloberfläche im Sortiment, die beschichtet ist und Fingerprints vermeidet.

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5. September
AUFGERÄUMT
«3D Keramik»
Vesely, Fassadenagentur
Referentin:
Kathrin Vesely, Vesely Fassadenagentur

Die gebürtige Berlinerin Kathrin Vesely ist in Afrika aufgewachsen und hat schon damals Erfahrungen mit dem Einsatz von Farbe in der Architektur gemacht. Nach den Studienabschlüssen der  Wirtschaftswissenschaften an der Universität in Berlin und der Wirtschaftsuniversität in Nancy (Frankreich) arbeitete sie bis 2011 in leitenden Positionen der Fassadenbau- und Baustoffzulieferer-industrie. Seit 1996 beschäftigt sich Kathrin Vesely intensiv mit dem Thema Fassadengestaltung und Materialität. In einem Berliner Design- und Fassaden-atelier erlernte sie die Grundlagen der Gestaltung mit Material, Oberflächenbeschaffenheit und Farbe. Konkave und konvexe Reliefs auf den bis 1200 x 600mm grossen Oberflächen erzeugen ein differenziertes Licht- und Schattenspiel. Diese plastische Wirkung kann zusätzlich durch eine lichtreflektierende 2-Farbenglasur unterstützt werden.

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18. Juli
AUFGERÄUMT
«Materialisierungen»
Referent:
Prof. Josep LLuis Mateo, ETH Zürich

Der Katalanische Architekt Josep Lluis Mateo ist ein intensiver Schaffer. Seit 2002 hält er eine Professur für Architektur und Entwurf an der ETH Zürich, seit letztem Jahr arbeitet ein Team seines Büros «Mateo Arquitectura» in unserer Stadt. Aus diesem Anlass haben wir ihn ge-beten, im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Aufgeräumt» über die Materialisierung in seinen Projekten zu sprechen. Seine Bauten zeichnen sich schon im Entwurf durch ihre expressive Volumetrie aus. Mit einer starken Setzung und einer auffallend frischen Materialisierung erhalten seine internationalen Projekte unterschiedlichster Massstäbe einen eigenen Ausdruck. Josep Lluis Mateo bewegt sich mit der gleichen Sicherheit in der Architekturtheorie und im Entwurf wie bei der Ausführung auf der Baustelle.

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4. Juli
AUFGERÄUMT
«Lehm-Ton-Erde»
Referenten:
Martin Rauch, Mag. Art.
Martha Rauch-Debevec, Mag. Art.

Lehm bezeichnet eine Mischung aus Sand, fein geriebenen Sedimentgestein und Ton. Er ist das älteste im Bauwesen verwendete Bindemittel und neben Holz und Stein das älteste Baumaterial. Es lebt noch heute rund ein Drittel der Menschheit in Lehmhäusern. Aufmerksam ge-worden sind wir auf Martin und Marta Rauch im Gespräch mit dem Architekten Roger Boltshauser in Zürich. Die drei haben in Schlins, Österreich, zusammen das Haus Rauch im Stampflehm-Mauerbau erstellt. Lehm ‚ Ton ‚ Erde. Diese drei Worte haben für das Team Rauch einen symbolischen Charakter und beschreiben die ganzheit-liche Philosophie ihrer Arbeit. Der Fokus liegt dabei in der Stampflehmtechnik‚ seit Jahrtausenden bewährt, erweitert um neue Perspektiven und Entwicklungen, angekommen in der zeitgenössischen Architektur. Das Ricola-Kräuter-zentrum, in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Herzog und de Meuron, ist Martin Rauchs neustes Lehmbau-Projekt und gemäss den Architekten ein Stück geometrisierte Landschaft. Anhand von Baumustern haben Marta und Martin Rauch an diesem Abend ihr Materialwissen vermittelt.

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27. Juni
AUFGERÄUMT
«Baustoffe aus Ernteresten»
BFH Architektur, Holz und Bau
Referenten:
Frédéric Pichelin, Dr. rer. nat.
Leiter Forschungseinheit Werkstoffe
Charles O. Job, MA. Dipl. Arch. RIBA Designer,
Professor für Entwurfstheorie

Das Forschungsprojekt der Berner Fachhochschule entstand aus der Idee, in Nigeria erschwingliche Wohnungen zu bauen. Ziel war es, auf der Grundlage lokal verfügbarer Ressourcen wie Maiskolben, Reishülsen und Erdnussschalen neue Baustoffe zu entwickeln. Um einen grösstmöglichen Anteil an natürlichen Bestandteilen zu gewährleisten und Formaldehyd-Emissionen zu vermeiden, wählte man einen Tannin-Hexamin-Klebstoff. Neben der wirtschaftlichen Komponente, nämlich dem Bau erschwinglicher Wohnungen und der Schaffung von Arbeitsplätzen, hat das Projekt auch eine ökologische Facette: Durch die Verwendung von Agrarreststoffen geht die Einfuhr anderer Baumaterialien zurück, aber auch die CO2-Emissionen sinken, da die Erntereste nicht auf den Feldern verbrannt werden.

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13. Juni
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Textiles Trommelfell»
Kvadrat Soft Cells, Akustikelemente
Referent:
André Jeker, Kvadrat AG Soft Cells

Die patentierten Soft Cells von Kvadrat wurden in Zusammenarbeit mit Foster+Partners entwickelt. Sie verbinden nachhaltiges Design mit einer einzigartigen Ästhetik und aussergewöhnlichen Funktionalität. Die langlebigen Paneele bieten Architekten und Designern zahlreiche Möglichkeiten zur Optimierung der Akustik in Innenräumen. Bei der Herstellung der Soft Cells legt Kvadrat grössten Wert auf den Einsatz wiederverwert-barer und erneuerbarer Materialien. Diese umweltbe-wusste Vorgehensweise erstreckt sich über die gesamte Lebensdauer der Soft Cells. So lassen sich einzelne Komponenten dank der modularen Bauweise problemlos rezyklieren.

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30. Mai
AUFGERÄUMT
Im Umgang mit Ikonen der «Moderne»
am Beispiel Gerrit Rietveld
Referenten:
Bertus Mulder, Architekt, Utrecht 
Andreas Amplatz, Dipl. Architekt HTL , Glas Trösch

Der Holländische Architekt Gerrit Thomas Rietveld (1888–1964) gilt als einer der Pioniere der «Moderne» in Architektur und Design. Seine klar geometrische Archi-tektur, ein raumhaltiges Gefüge aus Flächen und Linien, sollte zwischen dem Innen- und Aussenraum vermitteln. Dafür verwendete er neue Materialien und Konstruktionen und arbeitete mit unterschiedlichen Texturen und Farben. Seine Bauten waren als Experimente gedacht und nicht auf  Beständigkeit ausgelegt. Die Erhaltung seiner Bauten stellt vielfältige bautechnische und denkmalpflegerische Herausforderungen. Bertus Mulder ist selbstständiger Architekt in Utrecht. Nach seinem Studium in Holland absolvierte er weitere Jahre an der 1953 von Inge Aicher-Scholl, Otl Aicher und Max Bill gegründeten Hochschule für Gestaltung (hfg) in Ulm. Im Anschluss arbeitete er mehrere Jahre mit Gerrit Rietveld. Nach dessen Tod entwickelte sich Bertus Mulder zur – durch seine Metho-den nicht unumstrittenen – Koriphäe im Umgang mit den Ikonen der «Moderne» in Holland. In der SBCZ stellte Bertus Mulder einige Projekte vor und zeigte auf, wie die Bauten mit neuen Materialien und Bautechniken restau-riert werden können, damit sie, ohne ihre Authentizität und visuelle Anmutung zu tangieren, für die Zukunft erhalten bleiben.

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23. Mai
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Textiles Trommelfell»
LAUFEN SaphirKeramik
Referent:
Phillipp Wetter, Leiter KAM Keramik
Laufen AG und Similor AG

Keramik Laufen, das Schweizer Traditionsunternehmen, ist seit jeher als Innovator in der Sanitärindustrie bekannt und arbeitet stetig an der Weiterentwicklung von Material und Produktionstechnik. Mit der neu entwickelten SaphirKeramik beginnt die Revolution in der Formen-sprache von Keramik. Der Einsatz der SaphirKeramik ist dann gefragt, wenn das Design sehr filigrane, dünn-wandige Formen und enge Radien von 1–2 mm vorsieht, die bisher in der Regel mit den Werkstoffen Mineralguss, Glas oder emailliertem Stahl umgesetzt wurden. Die neue Keramik ist deutlich härter und hat eine grössere Biegefestigkeit. Zum ersten Mal geht die Baumuster-Centrale vor dem Weberhaus auf die Strasse.

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16. Mai
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Multifunktionale Gipsplatten»
KNAUF, Trockenbau mit System
Referent:
Uwe Fachin, Technischer Leiter Trockenbau

Was zeichnet den hochwertigen Trockenbau aus? Neuste Trockenbau-Systeme erfüllen Funktionen, die weit über den klassischen Trockenbau hinaus gehen. So hat zum Beispiel Knauf Comfortboard eine äusserst raffinierte Eigenschaft. Bei steigenden Temperaturen wird ein in der Platte enthaltenes Speichermedium (PCM Micronal) bei 23°C aktiv, absorbiert die Wärme und hält so die Raumtemperatur im Komfortbereich. Die superschlanke Knauf Silentboard bringt höchste Leistungsfähigkeit im Schallschutz. Diese Spezial-Gipsplatte übertrifft selbst die erhöhten Anforderungen an den Schallschutz gemäss SIA 181. Darüber hinaus berichteten wir über Neues aus den Brandschutznormen und über freitragende Decken, welche den Brandschutz bis zu EI90 erfüllen und durch die entkoppelte Montage auch einen wichtigen Beitrag an den Schallschutz leisten.

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25. April
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Materialität und Oberfläche»
Aus dem Eternit-Prototyp-Labor
Referent:
Prof. Dr. Werner Oechslin

Die optische und haptische Qualität des Werkstoffs Faserzement ist einzigartig und vielfältig zugleich. Durch das Zusammenspiel des mineralischen Rohmaterials mit dem dynamischen Herstellprozess sowie der Vor- und Nachbearbeitung des Materials in Fläche und Tiefe ergeben sich reichhaltige Möglichkeiten das Erschein-ungsbild zu gestalten. Dies differenziert sichtbar zu machen, ist wichtiger Bestandteil der Innovationskompe-tenz der Eternit (Schweiz) AG. Der Brownbag-Event gab Einblicke in die neusten Entwicklungsansätze aus dem Eternit-Labor. Zum Teil noch Design-Studien oder Prototypen vermittelten sie spannende, erste Eindrücke – seien es unterschiedliche Strukturen und Texturen, spezielle Farbgebungen oder Oberflächenveredelungen.

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11. April
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Fassaden verformt»
Studer Handels AG, Mineralwerkstoff Staron
Referenten:
René Studer, GL, Studer Handels AG
René Bregenzer, dipl. Bauingenieur, Ecolite AG

Die Anwendung von Mineralwerkstoff im Innenausbau ist den meisten Architekten bekannt. René Studer hat vor 35 Jahren den Mineralwerkstoff Corian in die Schweiz gebracht und ist mit der Studer Handels AG zum führenden Anbieter von Mineralwerkstoff avanciert. Heute vertreibt die Firma das hochwertige Produkt Staron von Samsung. 2012 wurde in Lugano das erste Gebäude in der Schweiz mit einer Fassade in Mineralwerkstoff fertiggestellt. Der international erfahrene Bauingenieur René Bregenzer sprach über alle Aspekte, die bei einer vorgehängten Fassade zu berücksichtigen sind. Interessant sind die innovativen Möglichkeiten der Gestaltung mit Mineralwerkstoff dank fugenloser Verleimung und thermischer Verformung. Richlite, die umweltverträgliche Eco-Kompositplatte, ist das neueste Produkt, welches René Studer importiert. In erster Linie wird die Platte für den Innenausbau verwendet, dank ihrer Robustheit und UV-Beständigkeit ist die Anwendung auch als Fassadenplatte sehr attraktiv. Anhand von grossen Mustern der beiden Materialien und dem Befestigungssystem von Ecolite wurde das Thema hinterlüftete Fassade den Teilnehmern im Detail begreiflich gemacht.

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4. April
AUFGERÄUMT
«Parametrisches Design»
Referenten:
Michael Hansmeyer, M. Arch. Columbia
Andreas Derrer, dipl. Arch FH, GL OOS AG
Beat Scherrer, GL Scherrer Metec AG

Im parametrischen Design wird Form nicht durch eine Reihe von Zeichen- oder Modellierschritten bestimmt, sondern anhand definierter, regelbasierter Prozeduren und parametrisch beschriebener Verknüpfungen generiert. Parametrisches Design ermöglicht ein neues Verständnis von Form, Material, Struktur und Herstellung als syste-mische Wechselbeziehungen. Robotik sowie digitale Produktions- und Verarbeitungsmethoden haben unsere Vorstellungen von «Materialgerechtigkeit» im Entwurf verändert. Mittels digital gesteuerter Fräsen sind komplexe Strukturen realisierbar geworden. Dreidimensionale Drucker produzieren heute schon konfektionierte Bauteile mit enormer Formenvielfalt. Michael Hansmeyer ist Architekt, Programmierer und Forscher am Lehrstuhl CAAD von Prof. Ludger Hovestadt am Departement Architektur der ETH Zürich. Zusammen mit den Architekten von OOS und Beat Scherrer, dem Geschäftsleiter der Scherrer Metec Bauspenglerei, wurden die spezifischen Erfahrungen in Entwurf, Technologie und Produktion, anhand von grösseren Exponaten, vermittelt.

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21. März
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Natur als Vorbild»
Axor Starck Organic
Referentin:
Felicitas Albring, Innenarchitektin

Seit langem beschäftigt sich Philippe Starck immer wieder mit Produktvereinfachungen. Der studierte Architekt hat sich früh dem Industriedesign verschrieben. Die Natur und der Mensch machen es vor: In der Form eines Asts, einer Blume, eines Körpers finden wir die Eleganz des Mini-mums – und gleichzeitig ein Höchstmass an Funktionalität und Effizienz. Wie eine grosszügige Brause hat der Waschtischmischer 90 einzelne kleine Öffnungen, aus denen unzählige sanft perlende Tropfen fallen. Dieser sehr effiziente Brausestrahl benetzt die Haut grossflächig. Das Mehr an Funktionalität und an Wassererlebnis geht mit einem deutlich geringeren Wasserdurchfluss einher. Er liegt bei nur 3,5 Liter pro Minute. Weltweit liegt der Marktstandard bei einer Durchflussmenge von rund 7 Litern pro Minute und mehr.

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7. März
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«Neue Perspektiven für keramische Wände»
Royal Mosa
Referent:
Andreas Dill, Mosa Schweiz

Mosa Murals ist ein einzigartiges und erfrischendes Konzept für ausdrucksstarke keramische Flächen. Die Firma Royal Mosa stellt den Kreativen eine interaktive Möglichkeit der Gestaltung von muralen Flächen zur Verfügung. Über das Internet können ganze Wandver-kleidungen nach individuellen Vorstellungen auf Mass bestellt und ohne Mehrkosten gefertigt werden. Jedes Mural hat einen eigenen Charakter mit eigenen Merkmalen und besteht aus einer ausgewogenen Kombination verschiedener Formate, Farbtöne und Oberflächen, in einem ausgewählten oder selbst entworfenen Raster. Zahllose Designmöglichkeiten und Inspirationen stehen zur Verfügung. Die Kollektion Mosa Murals besteht aus den drei Reihen Blend, Lines und Change. Jede Reihe verfügt über unterschiedliche Eigenschaften auf der Grundlage derselben Farbpalette.

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31. Januar
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«Kompaktfassaden aus Naturstein»
Emilio Stecher AG, Onsernone-Riemchen
Referenten:
Emilio Stecher III, Inhaber und CEO
Mario Eichenberger, Leiter Fassadensysteme,
Emilio Stecher AG

In den letzten 40 Jahren versetzte die Emilio Stecher AG nur noch hinterlüftete Fassaden mit Wärmedämmung mittels Mörtel- oder Konsolanker aus Chromstahl oder Schienensysteme aus Aluminium. Sie suchte nach entsprechenden Systemen und Möglichkeiten, damit Naturstein auch in einer Kompaktfassade vermehrt Anwendung findet. Die Kompaktfassade bietet viele Vorteile, wie die schlanke Konstruktion und weniger aufwändige Detaillösungen. Die Emilio Stecher AG wollte nicht nur ökologischen Schweizer Naturstein wie die bruchrohen Onsernone-Riemchen verwenden, welche kaum mit grauer Energie belastet sind, sondern auch mit einem ökologisch zertifizierten Klebemörtel operieren, um damit eine Systemgarantie mit diesem Verfahren anzubie-ten. Als Baustoff überzeugt der naturgespaltene Onser-none mit seiner schönen Ästhetik, der Widerstandsfähig-keit und Langlebigkeit, sowie bei den Details durch technische Raffinesse. Insbesondere bei Ecklösungen bieten die Riemchen enormen gestalterischen Spielraum. Stürze, Fensterbänke und -einfassungen können mit demselben Naturstein ausgeführt werden. Der Vortrag befasste sich zudem mit einer Kompaktfassade in römischem Travertin, für die vom Architekturbüro E.Wanger erstellten zwei Appartementhäuser an der Seestrasse 70 in Rüschlikon.

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letzte Änderung: 17.10.2019