Bild: Bettina Wittig 9. Mai 2026, 11:00 - 16:00 Uhr
OPEN FACTORY SATURDAY
«Climate Month Mai»
Nachhaltige Materialien und
Workshop «Stadt der Zukunft»
Anlässlich der «Climate Week Zurich» zeigen wir Materialien, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen und machen den Mai zum «Climate Month». Auftakt ist der Open Factory Saturday mit zwei Workshops «Stadt der Zukunft - phantasievolle Architektur und Nachhaltigkeit» für alle und vor allem Kinder ab 5 Jahren.
Neue Materialien eröffnen neue Räume für Gestaltung – von biobasierten und zirkulär gedachten Stoffen bis hin zu experimentellen Innovationen – die Materiallandschaft erweitert kontinuierlich die gestalterischen Möglichkeiten in Architektur und Design. Wir möchten diesen Entwicklungen eine Bühne geben und ihren Weg in die Anwendung unterstützen, denn neue Materialien müssen sich ihre Relevanz oft erst erarbeiten.
Activity:
Wir laden dich ein, mitzuwirken: Erzähl uns von dem Material, das dich begeistert, über welches du diskutieren und dem du zu mehr Sichtbarkeit verhelfen möchtest. Bring uns dein Sample.
Workshop:
«Stadt der Zukunft - phantasievolle Architektur und Nachhaltigkeit»
Für alle und vor allem Kinder ab 5 Jahren mit Bettina Wittig
9.5. von 11:00 Uhr und 13 Uhr jeweils eine Stunde.
Anmeldung erforderlich bis 4.Mai, Unkostenbeitrag 10CHF
Bild: dukta gmbh KONKRET – BROWNBAG-LUNCH
«Wellengeometrie»
Flexibles Holz – Akustiksystem von dukta
Referierende
Laura Harzheim
Janele Suntinger
Architektinnen, SERA - Studio Esch Rickenbacher Architektur
Serge Lunin
Pablo Lunin
Inhaber, dukta gmbh
Raphael Cotting
Mitinhaber, Creatop AG
dukta ist ein einzigartiges Einschneideverfahren für Holz und Holzwerkstoffe, welches eine hohe schallabsorbierende Wirkung erzeugt. Durch die Einschnitte wird das Material in eine Richtung flexibel, wobei ihm beinahe textile Eigenschaften verliehen werden. Entlang der Schnittrichtung behält es seine statische Stabilität. Unterschiedliche Schnittanordnungen erlauben eine grosse gestalterische Bandbreite.
Entwickelt wurde das patentierte, vielseitig einsetzbare Verfahren von der gleichnamigen Firma dukta. Die Inhaber, Serge und Pablo Lunin, berichten am Anlass über den komplexen Ablauf in der Herstellung und wie eine Zusammenarbeit mit Architekt:innen aussieht. Die wellenförmigen Holzwerkstoffplatten wurden erstmals grossflächig im Kino- und Konzertsaal des Toni-Areals eingebaut und seither stetig weiterentwickelt.
Essenziell ist das Thema Akustik bei der Planung von Gebäuden für Menschen mit Sehbehinderung – so beim Wohn-, Alters- und Pflegezentrum «irides» der Stiftung Blindenheim Basel von Esch Sintzel Architekten. Die Architektinnen Laura Harzheim und Janele Suntinger geben Einblick in die Herausforderungen, Hör- und Sehsinn konsequent bei der Planung miteinzubeziehen. Zusammen mit Raphael Cotting, der seitens Creatop für die Ausführung zuständig war, wird die konkrete Umsetzung diskutiert.
Bild: ©PHSG KONKRET – BROWNBAG-LUNCH
«Stein zu Stein»
Keramische Lösung zur Fassadensanierung
Referierende
Marina Pedrazzini
Lukas Bartke
Architekt:in und Inhaber, Bartke Pedrazzini Architetti BSA
Marvin King
Architekt, Bauökonom und Dozent IGE, HSLU
Roberto Cazzato
Bauführer SBA, Kubrix AG
Ein zentrales Thema beim Bauen im Bestand ist der Umgang mit der Bausubstanz unter heutigen energetischen Anforderungen. In Anbetracht ökologischer Ansprüche und mit dem Ziel der Systemtrennung sind vermehrt Alternativen zum Wärmedämmverbundsystem gefragt.
Eine rein keramische Lösung bietet das Fassadensystem KISmurSan von Kubrix. Die bestehende Tragstruktur wird mit einer dämmenden Schale aus ungefüllten Grossblocksteinen ergänzt. Diese sind aus drei verschiedenen Lehmsorten, lokalen Sanden und feinem Sägemehl gefertigt. Unter hohem Druck wird das Gemisch stranggepresst, getrocknet und gebrannt. Durch ihr geringes Eigengewicht kommen die Wärmedämmsteine auch als Einsteinmauerwerk bei Aufstockungen zum Einsatz. Entwickelt wurde die mineralische Alternative in Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern im Rahmen des von Innosuisse geförderten Flagship-Projektes RENOWAVE. Marvin King erläutert am Anlass die Unterschiede zwischen einem Fassadensystem mit Aussenwärmedämmung und dem kapillaraktiven, diffusionsoffenen System KISmurSan.
Bei der Casa Bandera in Minusio, einem denkmalgeschützten Haus aus Bruchstein, kam für das Architekturbüro Bartke Pedrazzini Architetti eine herkömmliche Wärmedämmung nicht infrage. Hingegen wurden die dicken Natursteinwände um eine aussenliegende Mauer aus Wärmedämmstein ergänzt. Marina Pedrazzini und Lukas Bartke führen durch das Projekt und die Beweggründe, eine mineralische Dämmung zu wählen. Zusammen mit Roberto Cazzato von Kubrix geben sie Einblick in die Umsetzung.
Bild: Elektrosmog, Zürich GASTVERANSTALTUNG
«Junge Architektur Schweiz 1x11»
Kurzvortragsreihe mit Apéro
Beim Pecha-Kucha-Abend sind dabei:
JAS 001 Furrer Jud, Zürich
JAS 010 Alder Clavuot Nunzi, Soglio
JAS 029 Truwant + Rodet +, Basel
JAS 039 AM Architects, Luzern
JAS 056 Lopes Brenna, Chiasso
JAS 077 Atelier Candrian Meier, Zürich
JAS 085 Cabinet, Genf
JAS 087 Huber Hutmacher, Bern/Biel
JAS 095 Squadra, Bellinzona/Barcelona/Basel/Zürich
JAS 103 Valentin Deschenaux, Freiburg
JAS 111 Studio Romano Tiedje, St. Gallen
Jasmin Kunst, Moderation,
Redaktion werk, bauen + wohnen
Roland Züger, Moderation
Redaktion werk, bauen + wohnen
Wir lassen die Korken knallen! 111 junge Schweizer Büros hat die Architekturzeitschrift werk, bauen + wohnen seit 2016 porträtiert. Elf davon berichten: Wo stehen sie heute? Welche Projekte liegen auf dem Tisch? Was treibt sie um?
Partner
IKEA Stiftung
Sponsoren
PREFA
dukta
letzte Änderung: 17.04.2026
