Aktuelle Öffnungszeiten:
Die Baumuster-Centrale ist aktuell von 12 bis 17:30 Uhr geöffnet. 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Eintritt frei, ohne Voranmelung.

Ein Besuch lohnt sich dreifach. Neben der Dauerausstellung können ab sofort die Ausstellungen «Reaktionen auf Metall» und «If buildings were landscapes...» besucht werden.

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16. April bis 2. Juli 2021
EINBLICKE
«Reaktionen auf Metall»

Im Bauwesen kommt eine Vielzahl unterschiedlicher Metalle und Legierungen zum Einsatz. Neben Stahl und  Aluminium werden auch Buntmetalle wie Kupfer, Bronze, Messing und Zink verbaut. Bleiben diese Metalle unbehandelt, finden an ihren Oberflächen als Reaktion auf die Umgebung natürliche Korrosionsprozesse statt. Diese können, wie im Falle der durch Oxidation entstehenden dunkelbraunen bis grünen Patina bei Kupfer oder dem oberflächlichen Rost bei Cortenstahl, eine gewünschte Schutzschicht darstellen.  In den meisten Fällen führen sie allerdings zur Beschädigung des Metalls, weshalb es vorgängig in einem schichtbildenden Verfahren vor Korrosion und Verschleiss geschützt wird. Die gängigsten Verfahren im Bauwesen sind das Pulverbeschichten, Einbrennlackieren, Emaillieren und Feuerverzinken von Stahl sowie das Eloxieren von Aluminium. Doch auch das Galvanisieren, Verchromen, Vernickeln und die PVD-Beschichtung werden zum Beispiel bei Armaturen oft eingesetzt.

Die Ausstellung verschafft einen Überblick über die Oberflächenbehandlungsmethoden von Metallen wie sie in Kunst, Design und Architektur zur Anwendung kommen. Oberflächenveredelnde Firmen präsentieren ihr Können und Wissen anhand von Mock-ups, Anwendungsbeispielen und Mustern.

Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung Sitterwerk sowie dem Netzwerk Material-Archiv organisiert.

Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.

Flyer
Infobrief

 

Neu in der Sammlung

Aktuell

29. April 2021, 18:00 Uhr 
MATERIAL TALK
«Blech - von Fügungen und Abstraktionen»

Referentin: 
Barbara Frei, Frei + Saarinen Architekten ETH SIA BSA
Moderation:
Dr. Christoph Wieser, Architekturtheoretiker, Dipl. Arch. ETH, Vorstandsmitglied, Freunde Baumuster

Blech ist ein alltägliches Material. Frei + Saarinen Architekten interessiert der Umgang mit dem Gewöhnlichen, die Art der Detaillierung. Fügungen und Profilierungen, geben dem Material den eigenen Charakter und prägen den Ausdruck von ihren Entwürfen. Barbara Frei zeigt anhand von Beispielen, wie durch die Strukturierung der Aussenhülle eines Dachaufbaus baurechtliche Kniffs angewendet werden konnten, wie Fälze zum Verschwinden gebracht wurden, sodass eine abstrakte Dachfläche entstand, welche Anbau und Bestand miteinander vereint und wie durch Umsäumungen günstige Industriebleche veredelt wurden und sich angemessen in den Kontext einpassen.

Der MATERIAL TALK ist eine moderierte Diskussion, die vom Trägerverein freunde-baumuster.ch initiiert wird.


15. April, 18:00 Uhr
EINBLICKE
Vernissage «Reaktionen auf Metall» 
Pecha Kucha mit 
Julia Lütolf, Material-Archiv, Sitterwerk St. Gallen
Beat Conrad, Scherrer Metec AG
Daniel Oertle, BWB-Altenrhein AG
Stefano Ghisleni, Ghisleni Partner AG
Jari Putignano, Glockengiesserei Rüetschi AG
Marco Bischof, W+P Weber und Partner AG
Philipp Knorr und Moritz Pürckhauer, Knorr & Pürckhauer Architekten

An der Vernissage der Ausstellung «Reaktionen auf Metall» wurden mit sieben kurzen Pecha Kucha Vorträgen (20 Slides à 20 Sekunden) ein Panoptikum von metallischen Oberflächen in der Architektur präsentiert. Sowohl Architekt*innen wie auch Vertreter*innen von Industrie- und Handwerksbetrieben stellten ihr Wissen und ihre gestalterischen Absichten im Umgang mit Metall vor. Der Einstieg in das Thema machte Julia Lütolf von der Stiftung Sitterwerk St. Gallen / Material-Archiv, auf deren wissenschaftlicher Arbeit die Ausstellung fusst.


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26. März bis 12. Mai 2021
EINBLICKE
«If buildings were landscapes...»

Gebäude als begehbare Landschaften sind zu einem bedeutenden Thema in der zeitgenössischen Architektur geworden. 
Wurden Landschaftselemente ursprünglich auf der Ebene des Ornaments verwendet, werden sie heute als räumliche Konzepte in der Architektur eingesetzt.

Die von Daniel Jauslin kuratierte Ausstellung präsentiert landschaftliche Entwurfsstrategien in der Architektur, die der Zürcher Landschaftsarchitekt in seiner Doktorarbeit an der TU Delft analysiert hat. Vorgestellt werden drei Projekte der Architekturbüros OMA, Eisenman und SANAA.

Visuelle Simulationen zeigen, wie Rem Koolhaas‘ ungebauter Jussieu-Entwurf für zwei Universitätsbibliotheken in Paris in gebauter Form ausgesehen hätte. Der Entwurf arbeitet mit gefalteten Geschossebenen, die eine innere Stadtlandschaft ausbilden.
Peter Eisenman entwarf 1999 die Kulturstadt in Santiago de Compostela in einem Prozess der landschaftlichen Schichtung. Gezeigt wird neben einer Schichtenmodellanalyse auch ein Vortrag des amerikanischen Architekten über das Projekt.
Die 3D-Filminstallation von Wim Wenders des Rolex-Learning-Centre der EPF Lausanne präsentiert die Leselandschaft der Universitätsbibliothek. Das Architekturbüro SANAA entwickelte ein Gebäude, bei welchem innere und äussere Landschaft eindrucksvoll miteinander verschmelzen.

Kleingruppenführungen: 
Daniel Jauslin freut sich über Anmeldungen zu Führungen mit maximal 4 Teilnehmenden  
Daten: 8./ 9./ 15./ 16./ 22. und 23. April  sowie 6./ 7./ 11. und 12. Mai 
Anmeldung zur Führung: https://doodle.com/poll/c6aye8c66tgqh833 

(Teilnahme nur mit Voranmeldung, bitte beachten Sie die Schutzmassnahmen bei der Anmeldung) 

Flyer
Video
Infobrief

EINBLICKE
«...how to survive the Anthropocene?»

Aufzeichnung vom 8. April 2021

Gäste: 
Robin Winogrond, urban design. landscape architecture.
Meritxell Vaquer, Bosshard Vaquer Architekten GmbH
Dr. Isabella Pasqualini, Forscherin in Architektur und kognitiver Wahrnehmungswissenschaft
Daniel Jauslin, DGJ Landscapes, Kurator «If buildings were landscapes...»
Jørg Himmelreich, Architekt, Historiker, Kunst- und Designwissenschaftler

Die von Daniel Jauslin kuratierte Ausstellung «If buildings were landscapes...» in der Schweizer Baumuster-Centrale präsentiert landschaftliche Entwurfsstrategien in der Architektur, die der Zürcher Landschaftsarchitekt in seiner Doktorarbeit an der TU Delft analysiert hat.
«...how to survive the Anthropocene?» ist der work in progress Teil der Ausstellung, in welchem aktuelle Architekturschaffende zur Relevanz dieser Ansätze Fragen beantworten.

In einer Gesprächsrunde werden die Landschaftsarchitektin Robin Winogrond, Dr. Isabella Pasqualini, Forscherin in Architektur und kognitiver Wahrnehmungswissenschaft und Daniel Jauslin anhand von drei gezielten Fragen das Potential der These «If buildings were landscapes...» diskutieren. Moderiert wird die Veranstaltung vom Architekt, Historiker, Kunst- und Designwissenschaftler Jørg Himmelreich.


KONKRET AM MITTAG
«Stadtskulptur in Jurafarben»
Ammocret Kalksteinbeton, Holcim (Schweiz) AG
Aufzeichnung vom 11. Februar 2021

Referierende
Alex Vögeli, Holcim Kies und Beton AG Werk Kleindöttingen
Binta Anderegg, BSc Architektur EPFL, Bob Gysin Partner BGP

Die Farben der Jura-Kalksteine reichen von Beige-Weiss bis hin zu Goldgelb. Die gelbe Farbe erhält er durch das Stoffgemisch Limonit, das sogenannte Brauneisenerz. Ammocret Kalksteinbeton vereint die Vorteile von Beton mit dem warmen Grundton des Kalksteins. Der Kalksteinbeton lässt sich wie herkömmlicher Beton spitzen, abreiben, stocken und waschen. Alex Vögeli erzählte am Anlass, wie im Kieswerk in Kleindöttingen Kalksteinbrocken ohne Mergel- und Tonanteile gebrochen und zu Ammocret weiterverarbeitet werden.

Das Architekturbüro Bob Gysin Partner BGP hat beim Projekt eines Stadthauses an der Englischviertelstrasse in Zürich die Fassade mit Ammocret Beton ausgeführt. Das in einem städtischen Kontext gelegene Haus tritt mit seinem Öffnungsverhalten, der warmen Farbigkeit und dem Spiel zwischen gestockter und schalungsglatter Oberfläche in Dialog mit den umliegenden Häusern. Binta Anderegg von BGP stellte das Projekt vor und ging auch auf die technischen Herausforderungen bei der Realisation der zweischaligen Fassadenkonstruktion ein.
 


KONKRET AM MITTAG
«Entwerfen mit dem Roboter»
CODEFA – vorfabrizierte Fassadenelemente von Erne AG Holzbau

Aufzeichnung vom 14. Januar 2021

Referierende:
Thomas Wehrle, CTO, ERNE AG Holzbau
Edyta Augustynowicz, Architektin MSc Arch, MAS ETH CAAD, Projektleiterin Parametrik, ERNE AG Holzbau
Christian Eichhorn, Dipl. Ing. Architekt, SSA Architekten AG BSA SIA

Die technische Entwicklung der robotischen Fertigung im Bauwesen kombiniert mit computergesteuerten Entwurfsmethoden erlaubt es heute, immer komplexere Bauteile zu fertigen. Dabei halten sich Aufwand und Kosten im üblichen Rahmen – denn für den Roboter spielt es keine Rolle, wie unterschiedlich seine Arbeitsabläufe sind.
Durch den Einsatz eines parametrischen Tools und robotischer Fertigung verknüpft ERNE in einem kollaborativen Designprozess Standardisierung mit kundenspezifischen Bedürfnissen. Dies ermöglicht eine effiziente Fertigung parametrischer Fassadenelemente – ohne die Gestaltungsfreiheit der Architekten einzuschränken. Der neue Prozess definiert sich über drei Innovationen: ein digitales Designtool, flexible Multi-Roboter-Fertigung und ein Entwurfsprozess als Zusammenarbeit von Architekten und Hersteller. Bei Veränderung eines Parameters gibt das Designtool ein Echtzeit-Feedback zu Kosten und Produktionszeit einer spezifischen Designlösung.
Dieses Forschungsprojekt CODEFA (Collaborative Design of Prefabricated Façade Systems) wurde vom Institut Integrative Gestaltung – Masterstudio der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW und ERNE AG Holzbau entwickelt und von Innosuisse mitfinanziert. Die drei Kurzreferate legen je die Sicht der Partner aus Industrie, Hochschule und Architektur dar.


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Mitglied werden bei «freunde-baumuster.ch»

Hier können Sie sich beim Trägerverein «freunde-baumuster.ch» anmelden.

Der Verein «freunde-baumuster.ch» setzt sich auf vielen Ebenen für die SBCZ ein. Mit einer Mitgliedschaft als Einzelperson oder Firma fördern Sie das breite Angebot der SBCZ und profitieren von den Zusatzangeboten: 

•    Einzelmitglieder und Mitarbeiter von Büros mit einer Firmenmitgliedschaft können in der SBCZ kostenlos Muster ausleihen. 
•    Für die Mitglieder werden mehrmals pro Jahr exklusive Baustellenführungen angeboten. 

Zwei Mal pro Jahr organisiert der Trägerverein den MATERIAL TALK. Im Mittelpunkt jeder Veranstaltung steht das Referat eines Architekten oder einer Architektin zu einem spezifischen Material. Am 22. Oktober sprach Andreas Bründler von Buchner Bründler Architekten, der «Beton in situ» als Titel für seinen Vortrag gewählt hat. 


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Raummiete

Seit Anfang Jahr hat die SBCZ das Untergeschoss, wo bis anhin die Textilfirma kvadrat zu finden war, übernommen. Der neue Raum bietet Platz für Sonderausstellungen, Workshops, Jurierungen usw. Zusammen mit einem abtrennbaren Sitzungszimmer kann er auch von externen Interessenten gemietet werden. Hier der Link zur Dokumentation Raummiete.

Gerne weitersagen!



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Materialausleihe

Die rund 2'500 erfassten Muster der SBCZ Materialsammlung stehen allen BesucherInnen zur Ausleihe zur Verfügung. Es können bis zu zehn Muster gleichzeitig für eine Woche ausgeliehen werden. Für alle Einzelmitglieder oder MitarbeiterInnen von Firmen mit einer Firmenmitgliedschaft beim Trägerverein freunde- baumuster.ch ist die Musterausleihe kostenlos. Für Nichtmitglieder wird CHF 25 pro Ausleihvorgang verrechnet.

Die genauen Ausleihbedingungen finden Sie hier.

letzte Änderung: 29.04.2021