Elektronischer SBCZ-Veranstaltungskalender / neuer Link (3.6.2021)
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1. September 2022, 12:15 Uhr
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH
«in Stahl gehalten»

Referierende
Armin Baumann
Mitglied der Geschäftsleitung, Boltshauser Architekten AG
Jerome Knubel
Objektmanager Schweiz, Jansen AG

Das neue Forschungsgebäude GLC der ETH ergänzt das bestehende Raumangebot um zusätzliche Hörsäle, diverse Medizintechnik-Laboratorien, Forschungsplattformen und ein neues Gastronomieangebot. Durch seinen markanten Ausdruck ist der Neubau gut im Universitäts-Quartier in der Stadt Zürich auszumachen. Die gläserne Fassade besteht aus einer Doppelhautkonstruktion, kassettenartig zusammengefügten Glasbausteinelementen im Brüstungs- und Sturzbereich und einem Fensterband mit zurückversetzten Lüftungsflügeln zum Öffnen.
Boltshauser Architekten wollten mit der Materialwahl dem Gebäude einen offenen und zugleich hoch technischen Ausdruck verleihen. Armin Baumann erläutert am Anlass, wie die Fassadenlemente für die Umsetzung zeitgemässer Standards neu gedacht werden mussten.

Zum Gelingen beigetragen haben auch unterschiedliche Komponenten des Janisol-Systems der Jansen AG. Mehrere Türen und Bestandteile der Fenster stammen von der Firma, wie auch das ausgeklügelte System der in der Fassade integrierten Brandschutzklappen, die einen Brandüberschlag innerhalb der Doppelhautfassade verhindern. Jerome Knubel wird die flexiblen Anwendungsmöglichkeiten des Systems und die objektspezifischen Lösungen für das GLC-Projekt vorstellen.

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15. September, 18:00 UHR
TREFFPUNKT – GESTALTUNG IM HANDWERK
«Konservierung und Rekonstruktion von Innenräumen Gerrit Rietvelds»

Referierende
Santje Pander, Restauratorin, NL  
Mariël Polman, Malerin, Architektin, Baufarbenforscherin, NL

Moderation
David Keist, Abteilungsleiter Handwerk und Material, Haus der Farbe

Die Kunstakademien in Amsterdam und Arnheim und der Pressesaal des UNESCO-Hauptquartiers in Paris wurden Mitte des 20. Jahrhunderts von Gerrit Thomas Rietveld geplant. Alle drei wurden als Einheit von Konstruktion, Materialisierung und farblicher Gestaltung entworfen – im Falle des Pressesaals sogar inklusive der Möbel – und  gelten als wichtige Zeitzeugen der Moderne, die längerfristig bewahrt bleiben oder dokumentiert werden sollen.
Während sich die Restauratorin Santje Pander mit der Konservierung und Rekonstruktion des grossflächig eingesetzten Linoleums von Forbo in diesen Werken befasst, untersucht die Farbforscherin Mariël Polman die Schichten der Architekturfarben. Am Anlass werden sie von dieser detektivischen Arbeit berichten.

Der neunte «Treffpunkt Gestaltung im Handwerk» beleuchtet nicht nur die Anwendung, sondern vielmehr die Erforschung und Erhaltung traditioneller Materialien und Handwerkstechniken. Die SBCZ und das Haus der Farbe freuen sich, mit diesem Referat die Reihe zu Massarbeit, Innovation, Kommunikation und Gestaltung im Handwerk weiterzuführen.

Vortragssprache: Englisch

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22. September 2022, 12:15 Uhr
KONKRET - BROWNBAG-LUNCH & WERKSBESICHTIGUNG
«Feinteilung»

Referierende
Martin Pasztori, Johann Simons
Pasztori Simons Architekten, Berlin
Fabian Hofstetter
Produktmanager Fassade, Eternit (Schweiz) AG

Eternit als Fassadenhülle findet sich in zahlreichen Beispielen aktueller Bauprojekte. Seine Materialeigenschaften,
die schlüssige Konstruktion, die grosse Bandbreite der Farben und Formate und schliesslich auch die ökonomische Komponente, machen den Faserzement zu einem vielseitigen Werkstoff für diverse Bauaufgaben in unterschiedlichen Kontexten. Im Bereich der Fassade kommen oft grössere Formate zur Anwendung, aber auch Kleinformate können als Gebäudehülle zum Einsatz kommen und verleihen ihr ein besonderes Aussehen. Fabian Hofstetter spricht über die technischen Möglichkeiten und Voraussetzungen von Eternit Fassadenschiefer. 

Das Berliner Büro Pasztori Simons Architekten haben für den Neubau des Kunstateliers Studio D. in Berlin-Mitte eine Fassade mit Eternit Rundschindeln umgesetzt. Die feine Gliederung verleiht dem Gebäude je nach Betrachtungsdistanz und Lichtstimmung einen unterschiedlichen Charakter. Wirkt die Fassade von weitem her flächig homogen, zeichnet sich beim Herantreten die kleinteilige Struktur der Schup- pen ab und offenbart die präzise Komposition – denn an dem Raster der Eternit Rundschindeln richten sich alle Masse des Gebäudes aus. Martin Pasztori und Johann Simons stellen am Anlass den Entwurf und seine überraschende Entstehungs- geschichte vor. 

Werksbesichtigung bei Eternit
 (ca. 13:30 – 18:00 Uhr)
Direkt im Anschluss an den Anlass besteht zusätzlich die Möglichkeit, das Werk von Eternit in Niederurnen zu besuchen, um mehr über die Faserzementproduktion zu erfahren. 
Start / Ende: Baumuster-Centrale

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letzte Änderung: 21.07.2022